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Papier

  • Der Altpapiermarkt ist ein international geprägter Markt. trend:research arbeitet seit kurzem an einer Potenzialstudie, die die Märkte in Deutschland und seinen bedeutendsten innereuropäischen Handelspartnern untersucht. Die Studie „Der Altpapiermarkt in Europa bis 2020“ analysiere die Marktentwicklung und strategische Handlungsoptionen. Zudem stelle sie dar, welche Risiken, aber auch Chancen sich für Verwerter und Entsorger ergeben können.

  • Der Vorsitzende des European Recovered Paper Council, Ulrich Höke, und Soledad Blanco, Direktor der Umweltdirektion der EU-Kommission, haben die “europäische Erklärung zum Altpapier-Recycling” für die Jahre 2011 bis 2015 gestartet. Das hat der europäische Altpapierrat ERPC mitgeteilt. Damit wollen die beteiligten Branchen das für 2015 gesetzte Recycling-Ziel von 70 Prozent erreichen.

  • Gewinner des Papieratlas-Städtewettbewerbs 2011 ist Freiburg als „Recyclingpapierfreundlichste Stadt Deutschlands“. Das teilt die Initiative Pro Recyclingpapier mit. Freiburg verwende erstmals ausschließlich Recyclingpapier in Verwaltung und Schulen. Als die „Besten der Besten“ wurden Bonn und Essen ausgezeichnet, die zum wiederholten Male ihren Spitzenplatz behaupten konnten. Leipzig wurde mit der höchsten Steigerungsrate „Aufsteiger des Jahres“.

  • Das European Recovered Paper Council (ERPC) hat die innovativsten Papier-Recycling-Projekte ausgezeichnet. In der Kategorie Technologieverbesserung & Forschung und Entwicklung wurden bei der gestrigen Preisverleihung im EU-Parlament in Brüssel das „ProjectClean“ von Palwaste Recycling sowie das Projekt „New Possibilities for Process Control“ von PTS ausgezeichnet. In der Kategorie Information & Erziehung erhielt Smurfit Kappa für sein Projekt „Be Part of Birmingham’s Paper Chain“ einen Preis.

  • Die Geschäftslage der österreichischen Papierindustrie bleibt von großen Herausforderungen und einem zumeist schwierigen Marktumfeld geprägt. Und das trotz grundsätzlich positivem Trend. „Die Erholung von der Krise 2009 hält erfreulicherweise an, sie hat jedoch für weite Teile der Branche deutlich an Tempo verloren“, sagt Oliver Dworak, Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Papierindustrie, Austropapier. „Dazu kommt, dass alle Unternehmen mit hohen Rohstoff- und Energiekosten kämpfen.“ Austropapier warnt ebenfalls vor einer einseitigen Kostenbelastung des Altpapier-Recyclings.

  • Die Ablösbarkeit von Klebstoff-Anwendungen auf gedrucktem Papier ist nun ein Aspekt der Wiederverwertbarkeit. Der European Recovered Paper Council (ERPC) hat ein neues Dokument veröffentlicht, mit dem die Beurteilung der Ablösbarkeit ermöglicht werden soll. Dieses Bewertungsschema befasse sich mit der Fragmentierung der Klebstoff-Anwendungen und deren Entfernbarkeit durch einen Labor-Screening-Prozess.

  • Der Energieversorger Entega, die GLS-Bank sowie das Software-Unternehmen SAP haben sich beim diesjährigen Wettbewerb des Deutschen Nachhaltigkeitspreises durchgesetzt und sind als „Recyclingpapierfreundlichste Unternehmen“ nominiert. Das teilt die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis mit. Der Gewinner werde am 4. November auf dem Deutschen Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf bekannt gegeben und ausgezeichnet.

  • Das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) entschied vor wenigen Wochen zugunsten einer Papierbank, die im Landkreis Barnim bestimmte Wertstoffe aus privaten Haushalten gegen eine geringfügige Bezahlung entgegennimmt.

  • Der Papierhersteller Arjowiggins Graphics und der Druckfarbenhersteller Hewlett-Packard (HP) wollen gemeinsam Probleme beim Deinken lösen. Wie die aktuelle Papierrundschau (APR) berichtet, wollen die Unternehmen Deinking-Flüssigtoner und Inkjet-Drucke in einem Arjowiggings-Werk in Frankreich untersuchen.

  • Die Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) sucht auch in diesem Jahr die recyclingpapierfreundlichsten Städte Deutschlands. Der Wettbewerb Papieratlas 2011 bezieht dabei zum ersten Mal die kreisfreien Städte ein. Laut IPR haben sich beim diesjährigen Städtewettbewerb 70 Prozent aller Städte angemeldet.

  • Europa hat 2010 eine Recyclingquote für Altpapier von 68,9 Prozent erreicht. Das geht aus dem abschließenden Monitoring-Bericht des European Recovered Paper Council (ERPC) hervor. Seit 2004 sei die Recyclingquote damit um 10 Prozentpunkte erhöht worden. Zudem sei mit der erzielten Quote das im „European Paper Recycling Declaration 2006-2010“ formulierte ursprüngliche Ziel der europäischen Papierindustrie übertroffen worden.

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