Newsarchiv
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Mit Unterstützung zahlreicher EU-Mitgliedstaaten forderte Umweltminister Norbert Totschnig diese Woche die EU-Kommission auf, ein EU-weites Pfandsystem für Geräte mit Lithiumbatterien zu prüfen. Dies solle deutlich vor dem geplanten Termin im Dezember 2027 erfolgen.
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Nach mehr als drei Jahrzehnten an der Spitze der Stadtreinigung Hamburg (SRH) geht Prof. Dr. Rüdiger Siechau zum Jahresende in den Ruhestand. Am 18. Dezember wurde er von den Mitarbeitenden der SRH verabschiedet. Bereits in der vergangenen Woche nahm er an seiner letzten von insgesamt mehr als 130 Aufsichtsratssitzungen teil.
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Der BDE begrüßt die Schlussfolgerungen des Europäischen Umweltrats, in denen die Mitgliedstaaten die Europäische Kommission auffordern, ihre Maßnahmen für Klima- und Ressourcenschutz deutlich zu intensivieren. Positiv bewertet der Verband außerdem, dass sich die Mitgliedstaaten geschlossen hinter den von Österreich angestoßenen Prüfauftrag stellen, ein EU-weites Pfandsystem für Geräte mit Lithium-Ionen-Batterien zu untersuchen. Der BDE unterstützt diesen Ansatz ausdrücklich.
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Die Zollikofer-Gruppe und die Peiner Entsorgungsgesellschaft (PEG) gründen ein Joint Venture für das Altholz- und Biomassegeschäft in Norddeutschland. Die neue Gesellschaft, die PEZO Holzverwertung GmbH & Co. KG, nimmt ihre Tätigkeit zum 1. Januar 2026 auf.
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Max Wild, Schwenk und die Auto-Mann GmbH & Co. planen den Bau einer nassmechanischen Aufbereitungsanlage am Standort Offingen im Landkreis Günzburg. Die Anlage soll im Zweischichtbetrieb jährlich bis zu 250.000 Tonnen mineralischen Bodenaushub und Gleisschotter zu Recyclingbaustoffen aufbereiten.
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Der Neusser Bundestagsabgeordnete Carl-Philipp Sassenrath hat sich letzte Woche beim BDSV-Mitgliedsunternehmen Giesen-Wekos im Neusser Hafen über die Herausforderungen der Stahl- und Metallrecyclingbranche informiert.
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Aus Anlass des vbw-Kongresses „Rohstoffversorgung langfristig sichern“ hebt der VBS die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft hervor. Kreislaufwirtschaft ist Teil der Lösung angesichts knapper Ressourcen, denn Rezyklate können in vielen Bereichen Primärrohstoffe ersetzen. Damit Recycling funktioniert, benötigt es jedoch faire Rahmenbedingungen.
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2024 ist das Aufkommen an Haushaltsabfällen in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Vergleich zu 2023 um rund 1,0 Million Tonnen oder 2,8 % auf 37,7 Millionen Tonnen gestiegen.
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Der VKU hat ein neues Rechtsgutachten „Die Umsetzung der Erweiterten Herstellerverantwortung für Textilien in Deutschland unter Beachtung des besonderen Stellenwerts kommunaler und gemeinnütziger Sammlungsträger“ vorgestellt.
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Die Allianz Verpackung und Umwelt (AVU) sieht im Referentenentwurf für das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) deutlichen Anpassungsbedarf: Es drohen zusätzliche Bürokratiekosten und rechtliche Unsicherheiten für Unternehmen, Möglichkeiten zur Förderung nachhaltiger Verpackungen blieben ungenutzt.
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Die weltweit wachsenden Mengen an Elektro- und Elektronikaltgeräten (WEEE) sowie die steigende Nachfrage nach hochwertigen Recyclingmaterialien verändern die Rahmenbedingungen im Recyclingmarkt. Die weeeSwiss Technology AG, eine Tochter der Stadler Gruppe, analysiert aktuelle Markttrends, technische Anforderungen und strukturelle Herausforderungen im E-Schrott-Recycling.
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Europäischer Rat und Europäisches Parlament haben sich im Trilogverfahren zur Überarbeitung der EU-Altfahrzeugverordnung (ELV-R) auf einen gemeinsamen Text geeinigt. TecPart begrüßt die grundsätzlich positiven Signale durch die vorgesehenen ansteigenden Rezyklatquoten auf 15 Prozent und dann auf 25 Prozent sowie die darin enthaltene 20-Prozent-Closed-Loop-Vorgabe, da sie Investitionen in Recycling und Kreislaufinfrastruktur für die Verwertung von Altfahrzeugen stärken werden.







