Newsarchiv
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Indonesien will alle Importe von Abfällen und Sekundärrohstoffen einer Kontrolle unterziehen, bevor die Ladung im Land gelöscht werden darf. Das bedeutet, dass jede Containerladung, bevor sie verschifft wird, einer Inspektion unterzogen werden muss. Die von der indonesischen Regierung erlassene Verordnung tritt laut dem Brüsseler Bureau of International Recycling (BIR) am 24. Juni in Kraft.
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Der norwegische Aluminium-Hersteller Norsk Hydro will seinen ältesten Produktionsstandort in Sunndal vorübergehend schließen. Damit fährt der Metallkonzern seine Aluminium-Produktion um 100.000 Tonnen zurück. Die Schließung sei eine direkte Folge der derzeit angespannten Lage auf den Aluminium-Märkten, wie Hydro mitteilt.
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In einem Brief an Umweltminister Sigmar Gabriel fordern die IG Metall und die Gesamtbetriebsratsvorsitzenden der Hausgerätebranche eine Abwrackprämie für Kühlschränke. Auch die Kölner Entsorgergemeinschaft Zentek schließt sich dieser Forderung an. Bei der Einführung einer Abwrackprämie für Kühlgeräte rechnet die mittelständische Entsorgergemeinschaft mit einem kurzfristigen Anstieg der Entsorgungsmengen.
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In den vergangenen Monaten wurde vermehrt aus Indien stammender radioaktiv verstrahlter Stahl und Edelstahlschrott entdeckt. Darauf hat das indische Handelsministerium reagiert und die Richtlinie zur Ausfuhr von geshreddertem Schrott verschärft. Wie das Brüsseler Bureau of International Recycling (BIR) mitteilt, unterliegt nun auch Shredderschrott der Pre-shipment Inspection (PSI). Diese Regelung gilt seit dem 23. März.
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Die Bundesregierung stockt die Abwrackprämie für Altautos auf. Darauf einigten sich gestern Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vize-Kanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD). Die Gutschrift von 2.500 Euro für einen Neuwagenkäufer, der sein Altauto verschrotten lässt, soll nun für das ganze Jahr gelten. Der Stahlrecycling-Verband BDSV zeigt sich zufrieden mit der Ausweitung der Abwrackprämie.
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2008 wurden mehr Güter transportiert als im Vorjahr. Mit insgesamt 371,3 Millionen Tonnen haben den Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zufolge die Eisenbahnunternehmen 2,8 Prozent mehr Güter transportiert als 2007. Vor allem die Güterarten Erze und Metall-Abfälle hätten mit 36,1 Millionen Tonnen (plus 15,8 Prozent) zur Mengenzunahme beigetragen.
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Das europäische Ausland war 2008 der wichtigste Absatzmarkt für deutsche Waren. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, seien drei Viertel der deutschen Exporte in europäische Länder gegangen. Zweitwichtigster Absatzmarkt war den vorläufigen Destatis-Zahlen zufolge. Asien mit einem Anteil von rund 12 Prozent. Insgesamt exportierte die Bundesrepublik Waren im Wert von 994,9 Milliarden Euro.
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Im vergangenen Jahr konnte das baden-württembergische Firmenkonsortium DU den Umsatz um über 35 Prozent auf 27,5 Millionen Euro steigern. Für 2009 erwarten die vier in der Gruppe zusammengeschlossenen Entsorgungsunternehmen aus Eislingen und Holzheim jedoch einen Umsatzrückgang von „mindestens 10 Prozent“, so Beate Strenkert, Sprecherin der DU-Firmengruppe. „Damit bleiben wir aber in den schwarzen Zahlen.“
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Eine zweistellige Umsatzsteigerung auf 190 Millionen Euro konnte die Weidenhammer Packaging Group (WPG) im vergangenen Jahr verbuchen. Auch auf das laufende Geschäftsjahr blicke der Anbieter von Kombidosen, Kombitrommeln und Kunststoffbehältern „verhalten optimistisch“ und rechne mit einem gleich beibenden Umsatz. WPG mit Sitz in Hockenheim will 2009 eigenen Angaben zufolge die Marktposition im europäischen Ausland verstärkt ausbauen.
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Im März hat die mechanische Abfall-Aufbereitungsanlage der B+F Umwelt GmbH in Weidenhausen den Regelbetrieb aufgenommen. Für die Gesamtplanung und den Bau der Anlage für die Aufbereitung von Haus- und Gewerbeabfällen zu Ersatzbrennstoffen (EBS) war das hessische Unternehmen Waste Tec zuständig. Daneben plant Waste Tec eigenen Angaben zufolge in der Nähe Venedigs die Umrüstung eines Kompostwerks in eine Abfalltrockungsanlage.
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Das Biomasse-Heizkraftwerk im brandenburgischen Hennigsdorf (Oberhavel) wird im April den Probebetrieb aufnehmen. Das teilt die Kraftwerks- und Projektentwicklungsgesellschaft (KPG), ein Tochterunternehmen der Hennigsdorfer Stadtwerke, mit. Im kommenden Jahr soll das Biomasse-Heizkraftwerk etwa 40 Prozent der Fernwärmeversorgung der 26.000-Einwohner-Stadt übernehmen.
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Der Bundesverband Deutscher Sonderabfallverbrennungs-Anlagen (BDSAV) warnt vor einer Zunahme an gefährlichen Abfällen in Müllverbrennungsanlagen (MVA). Begünstigt werde diese Entwicklung dem BDSAV zufolge durch vorgeschaltete externe Mischanlagen, in denen gefährliche Abfälle mit Abfällen aus dem Hausmüll gemischt und Schadstoffe verdünnt würden.







