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Newsarchiv

  • Was lange im Gespräch war, ist nun in trockenen Tüchern: Der Textilrecyclingverband FTR wird künftig die Alttextilsparte im bvse vertreten – als außerordentliches bvse-Mitglied, wie FTR-Vorsitzender Michael Sigloch erklärte. Einen entsprechenden Beschluss haben die Mitglieder des FTR auf ihrer gestrigen Frühjahrstagung in Berlin einstimmig gefasst.

  • Eigentlich sollten die Beschäftigten in der Entsorgungsbranche laut Tarifvereinbarungen schon Ende des Monate 3 Prozent mehr Gehalt auf dem Konto haben. Viele werden aber wohl auf die Erhöhung erst mal verzichten müssen. Die Branche leidet unter der Wirtschaftskrise, gab der BDE bekannt und bat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi um Gespräche, um die Lohnerhöhungen zu verschieben.

  • Mit Kritik hat der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung auf das vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegebene Gutachten „Haushaltsabfälle zwischen Privatisierung und Kommunalisierung“ reagiert. bvse-Justiziarin Manuela Hurst befürchtet, dass das vom Rechtsanwalt Karpenstein verfasste Gutachten die Tür für eine „sehr weitgehende (Re-)Kommunalisierung“ im Bereich der Wertstoffe aus privaten Haushaltungen geöffnet habe.

  • Von der NE-Metallrecycling-Wirtschaft kommen erste Signale, die auf eine Entspannung der wirtschaftlichen Lage schließen lassen. „Wir hoffen, dass die Talsohle erreicht ist“, sagte Thomas Reuther, Vorstandsmitglied des Vereins Deutscher Metallhändler (VDM) heute in Hannover. Der Grund sind steigende Preise für Aluminium-Schrott und Kupfer-Schrott. Doch Auslöser ist nicht die heimische Nachfrage. Das Anziehen des Marktes ist im Wesentlichen China zu verdanken.

  • Heute wurde offiziell die Gründung des Bundesverbandes Dualer Systeme Deutschland (BDSD) bekannt gegeben. Verbandssitz ist Köln. Die Interessensvertretung der dualen Systeme in Deutschland hat sich die rechtskonforme Umsetzung der Verpackungsverordnung, die Garantie der Einhaltung von Qualitätsstandards sowie ein Gütesiegel für duale Systeme als wesentliche Ziele auf die Fahne geschrieben.

  • Die Wirtschaftskrise hat in der Jahresbilanz 2008 der Kunststofferzeuger in Deutschland im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen geringere Spuren hinterlassen. Die produzierte Kunststoffmenge ging im vergangenen Jahr um 2,5 Prozent auf 20 Millionen Tonnen zurück. Der Umsatz ging ebenfalls zurück. Er sank auf 22,8 Milliarden Euro, ein Minus von zwei Prozent.

  • Die Verschiffung von Altpapier nach Indien unterliegt seit dem 25. April strengeren Kontrollen: alle Schiffsladungen mit Altpapier müssen einer Pre-Shipment Inspection unterzogen werden – ohne eine Beglaubigung durch einen von der indischen Regierung zugelassenen Gutachter darf keine Ladung im Land gelöscht werden. Das Bureau of International Recycling (BIR) kritisiert diese Vorschrift, da sie mehrere Mängel aufweise.

  • Gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)schreibt das Bundesumweltministerium (BMU) einen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) aus. Der IKU wird für technologische Innovationen im Klima- und Umweltschutz verliehen und ist mit insgesamt 125.000 Euro dotiert. Unternehmen und Forschungseinrichtungen können sich bis zum 17. Juni bewerben.

  • Ein Verdüsungssystem erlaubt es Betreibern von Müllverbrennungsanlagen, sowohl die Emission von Stickoxiden (NOx) zu senken als auch den Ammoniakschlupf gering zu halten. Darauf macht die ERC Emissions-Reduzierungs-Concepte GmbH mit Sitz im niedersächsischen Buchholz aufmerksam.

  • Die neu erlassenen Vorschriften zur Verwertung gefährlicher Sekundärrohstoffe stoßen in Amerika auf Bedenken. Die Naturschutzorganisation Sierra Club zeigt sich seit Inkrafttreten der Definition von festen Abfällen (Definition of Solid Waste) Ende vergangenen Jahres besorgt, dass die Vorschrift nicht genügend Schutz biete. Die US-Umweltbehörde EPA plant deshalb Änderungen.

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