Anzeige

Kunststoffe

  • Das Projekt „FolienKreislauf2030“ – begleitet vom Kunststoff-Cluster – analysierte zwei Abfallströme mit hohem Folienanteil. Einer dient als Ersatzbrennstoff in der Zementindustrie, der andere wird thermisch verwertet. Ziel war, die Ströme industriell aufzubereiten und ihre Recyclingfähigkeit zu prüfen. Das Ergebnis stimmt zuversichtlich.

  • Ab sofort können landwirtschaftliche Betriebe auch gebrauchte Gewächshausfolien über das ERDE-System umweltgerecht zurückgeben und so aktiv zur Kreislaufwirtschaft beitragen. Damit schließt ERDE eine bisherige Lücke in der Rücknahme landwirtschaftlich genutzter Kunststoffprodukte.

  • Pellenc ST, ein Unternehmen in der Entwicklung und Herstellung intelligenter Sortier- und Qualitätskontrolllösungen für die Abfallwirtschaft und die Recyclingindustrie, und Polytag, ein Anbieter von Datenplattformen, der sich auf Verpackungsinformationen im Rahmen der Kreislaufwirtschaft spezialisiert hat, haben ihre Kompetenzen gebündelt. Durch diese Zusammenarbeit soll fortschrittliche Sortiertechnologie mit innovativer, nicht sichtbarer, auf UV-Wasserzeichen basierender Rückverfolgung kombiniert werden, um die Materialrückgewinnung und Rückverfolgbarkeit zu verbessern.

  • Am Montag, 26.05.2025, ist Plastics Europe Deutschland zu Gast an der Leuphana Universität Lüneburg, um mit Masterstudent*innen aus verschiedenen Fachdisziplinen wie Jura, Betriebswirtschaft und Umweltwissenschaften über Ursachen und Lösungsansätze im Umgang mit Mikroplastik zu diskutieren.

  • Der japanische Technologiekonzern Toray Industries, Inc. hat eine neuartige chemische Recyclingtechnologie für Nylon 66 vorgestellt. Mithilfe eines selbst entwickelten Depolymerisationsverfahrens auf Basis von subkritischem Wasser gelingt es dem Unternehmen nach eigenen Angaben, das Hochleistungspolyamid effizient und gleichmäßig in nur wenigen Minuten in seine Ausgangsmonomere zu zerlegen und damit als Rohstoff wiederzuverwerten.

  • Neuer Partner für das Rewindo-Bringsystem ist Schönmackers Umweltdienste GmbH & Co. KG, Kempen. Das Entsorgungsunternehmen ist künftig mit sieben Standorten dabei. Dadurch liegt die Zahl der Annahmestellen in Deutschland erstmals im dreistelligen Bereich.

  • Das bisher starke Wachstum beim Recycling von HDPE und PP in der EU ist 2023 ins Stocken geraten, wie der aktuelle Bericht von Plastics Recyclers Europe (PRE) zeigt. Darauf weist der bvse-Fachverband Kunststoffrecycling hin.

  • Die Allianz bündelt die Kompetenzen führender Unternehmen, um das Recycling von PMMA-Abfällen in Europa entscheidend voranzubringen und nachhaltige Lösungen für die Branche zu entwickeln. Das Interesse an einer aktiven Teilnahme wächst stetig: Immer mehr Hersteller und Verarbeiter suchen nach effizienten und umweltverträglichen Möglichkeiten, ihre PMMA-Abfälle zu verwerten und wollen der Allianz beitreten, um von den innovativen Konzepten und der gemeinsamen Expertise zu profitieren. Das Netzwerk steht allen PMMA-verarbeitenden Unternehmen in Europa offen.

  • Seit 2024 sind Hersteller ausgewählter Einwegkunststoffprodukte verpflichtet, bestimmte Kosten für Entsorgung und Reinigung im öffentlichen Raum zu tragen, die bislang von der Allgemeinheit finanziert werden. Die Kosten für die Hersteller werden auf Basis der jährlich in Verkehr gebrachten Produktmengen berechnet.

Lesen, was die Branche bewegt
Newsletter
Bleiben Sie auf dem Laufenden und erhalten Sie einmal wöchentlich den RECYCLING magazin Newsletter.
Registrieren
Ich bin damit einverstanden, dass die DETAIL Architecture GmbH mir regelmäßig individualisierte spannende Neuigkeiten und Veranstaltungen per E-Mail zusendet. Die Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten erfolgt entsprechend den Bestimmungen in der Datenschutzerklärung. Ich kann meine Einwilligung gegenüber der DETAIL Architecture GmbH jederzeit widerrufen.
close-link