Die umfassenden Einfuhrrestriktionen Chinas für Kunststoffabfälle betreffen die europäische und deutsche Kreislaufwirtschaft insgesamt. Es sei nun offensichtlich, dass das Schließen von Kunststoffkreisläufen schnell vorangetrieben werden muss.
Die umfassenden Einfuhrrestriktionen Chinas für Kunststoffabfälle betreffen die europäische und deutsche Kreislaufwirtschaft insgesamt. Es sei nun offensichtlich, dass das Schließen von Kunststoffkreisläufen schnell vorangetrieben werden muss.
Nach Ansicht des Naturschutzbundes schlägt Kommissar Oettinger das richtige Instrument zur richtigen Zeit vor.
Als „völlig falschen Ansatz“ kritisierte Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung, den Vorschlag, eine europaweite Kunststoffsteuer zu erheben.
Die deutschen Kunststoffverpackungshersteller bewerten die wirtschaftliche Entwicklung zu Beginn des neuen Jahres äußerst optimistisch. Dennoch befürchtet die Branche mittelfristige Standortnachteile.
PET to PET Recycling Österreich blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Der Betrieb erzielte im zehnten Jahr seines Bestehens einen neuen Recycling-Rekord von 23.300 Tonnen PET-Material bzw. 930 Millionen PET-Flaschen.
Anlässlich des Importstopps von Plastikabfall nach China appelliert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller an deutsche Hersteller, Händler und Entsorgungswirtschaft die damit verbundenen ökologischen und wirtschaftlichen Chancen zu nutzen.
„Das chinesische Importverbot für Kunststoffabfälle wird weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen müssen. Es gibt gegenwärtig keine vernünftige Alternative, die Materialien, die bisher nach China exportiert wurden, auf andere Exportmärkte umzulenken. Es ist daher ein Umdenken bei Industrie, Handel und der Politik erforderlich“, erklärt Herbert Snell, Vizepräsident des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung.
Wie der südpfälzische Bundestagsabgeordnete und Berichterstatter für Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Thomas Gebhart (CDU), mitteilt, kann mit Beginn des Jahres 2018 Deutschland praktisch keine Kunststoffabfälle mehr nach China exportieren.
„Der chinesische Importstopp für Papier- und Kunststoffabfälle ist eine Chance für die Kreislaufwirtschaft in Deutschland und Europa“, ist Michael Wiener, CEO des Grünen Punkts, überzeugt.
Nachdem der Verpackungsverbrauch in Deutschland 2015 einen neuen Rekordwert erreicht hat, fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die konsequente Umsetzung einer Abfallvermeidungspolitik durch die Bundesregierung.
Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) meldet für 2017 ein Rekordergebnis: Insgesamt seien in Österreich rund 1.077.000 Tonnen Verpackungen und Altpapier gesammelt worden.
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