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Allgemein

  • Auf Beförderer, Händler und Makler von Abfällen kommen ab dem 1. Juni neue Rahmenbedingungen zu. Nach dem neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) müssen sie die Tätigkeit ihres Betriebes vor Aufnahme der Tätigkeit der zuständigen Behörde anzeigen. Darauf weist die Zentrale Koordinierungsstelle Abfall (ZKS Abfall) hin. Dazu sind Vollzugshinweise erstellt worden.

  • Der Fachverband Biogas verlängert die Zusammenarbeit mit NürnbergMesse. Der Messeveranstalter unterstütze auch in den kommenden Jahren die Interessenvertretung der Biogasbranche bei der Organisation der Biogas-Jahrestagung und -Fachmesse. Wie der Fachverband mitteilt, sei mit der NürnbergMesse ein Vertrag bis 2015 unterzeichnet worden.

  • Der erhoffte Geldregen für den Energiekonzern Eon fällt womöglich nicht sehr warm aus. Beim Verkauf seines Geschäfts mit Müllverbrennungsanlagen könne Eon wohl kaum mit einem Erlös von deutlich über einer Milliarde Euro rechnen, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters Insider. Vier Bieter zeigen dem Vernehmen nach Interesse an der Konzerntochter Eon Energy from Waste.

  • 7.100 Biogasanlagen haben Ende 2011 in Deutschland Strom aus pflanzlicher und tierischer Biomasse geliefert. Die gesamte installierte elektrische Anlagenleistung habe bei rund 2.800 Megawatt gelegen. Diese Zahlen hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) veröffentlicht. Dieses Potenzial genüge, um zwei Atomkraftwerke zu ersetzen.

  • Gemäß der europäischen Abfallhierarchie werden der Vermeidung, der Verwertung und dem Recycling von Abfällen Vorrang vor deren Entsorgung eingeräumt. Mit großer Sorge beobachtet die European Quality Association for Recycling (EQAR) jedoch die zunehmende Diskrepanz zwischen den Zielen der EU und der Abfall-Entsorgungspraxis in einigen Mitgliedsstaaten.

  • Die saarländische Ministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, Anke Rehlinger, hat den Beschluss der Verbandsversammlung des Entsorgungsverbandes Saar (EVS) zur Anhebung der Müllgebühren im Saarland beanstandet. Sie habe die Geschäftsführung aufgefordert, den Beschluss aufzuheben. Diese Entscheidung teilte das Umweltministerium gestern den EVS-Geschäftsführern mit.

  • Die thermische Behandlung von Klärschlämmen stellt heute in Deutschland den mengenmäßig wichtigsten Entsorgungsweg dar. Sie trägt damit wesentlich zu einer sicheren, wirtschaftlichen und umweltgerechten Entsorgung von Klärschlämmen bei. Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) hat dazu jetzt ein neues Merkblatt herausgegeben. Ziel sei, grundlegende Hinweise zu geben.

  • Die I:Collect AG und die EPEA internationale Umweltforschung GmbH verleihen zum zweiten Mal den I:CO Award für neue Ideen im Bereich Schuh- und Textilrecycling. Der internationale Forschungspreis sei mit 5000 Euro dotiert und ehre innovative wissenschaftliche Arbeiten, deren Ziel es sei, Textilien und Schuhe in einem permanenten Kreislauf zu halten, so I:Collect.

  • Die Entsorgungsbetriebe Lübeck (EBL) haben vom 2. bis 11. Mai eine Sortieranalyse des Lübecker Hausmülls und den Verpackungsabfällen aus dem Gelben Sack durchgeführt. Die Erfassung der detaillierten Zusammensetzung des in gesammelten Restabfalls, der Bioabfälle und des Inhaltes des Gelben Sackes sei notwendig, um auch zukünftig eine optimale Lenkung der Abfallströme in die Verwertungsanlagen zu erreichen, so die EBL.

  • Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat sich für die rasche Einführung der Wertstofftonne ausgesprochen. Er appelliert an Bundesumweltminister Norbert Röttgen, so schnell wie möglich ein Wertstoffgesetz auf den Weg zu bringen und in dieser Legislaturperiode zu beschließen. „Das geplante Gesetz ist für den Investitionsstau in der Abfallwirtschaft der einzig mögliche Treiber“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

  • Am Sonntag gab Norbert Röttgen nach dem Wahldebakel in Nordrhein-Westfalen seinen Rücktritt als CDU-Landeschef in Nordrhein-Westfalen bekannt. Jetzt verliert er auch noch seinen Posten als Bundesumweltminister. Als Nachfolger hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den Parlamentarischen Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Peter Altmaier, vorgeschlagen.

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