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Allgemein

  • Im Jahr 2009 fielen in Münster 195.414 Tonnen Siedlungsabfälle an. Das geht aus der Abfallbilanz der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) hervor. Das waren zwar 20.000 Tonnen mehr als 2008, dennoch sei die Verwertungsquote auf 83,1 Prozent gestiegen, erklärte Mario Beutel, Betriebsbeauftragter für Abfall bei den AWM, bei der Vorstellung der Abfallbilanz.

  • Im Jahr 2008 wurden in Thüringen rund 41.200 Tonnen Klärschlamm aus der biologischen Abwasserbehandlung von kommunalen Kläranlagen entsorgt. Das war im Vergleich zum Jahr zuvor ein Rückgang um 6,1 Prozent, meldet das Thüringer Landesamt für Statistik. Über 90 Prozent des Klärschlamms seien im Landschaftsbau und in der Landwirtschaft eingesetzt worden.

  • In der Diskussion um die Entsorgung der Verpackungen in Deutschland haben vier private Verbände nun eine gemeinsame Erklärung herausgegeben, in der sie sich eindeutig gegen eine Rekommunalisierung aussprechen. Anstatt einer „drohenden finanziellen Mehrbelastung von Bürgern und Unternehmen“ halten die vier Verbände vielmehr einen anderen Weg für sinnvoll.

  • Die Betreibergesellschaft Infraserv Höchst will mehr Abfälle in ihrer Rückstandsverbrennungsanlage im Frankfurter Industriepark Höchst entsorgen. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der Durchsatz von derzeit 46.000 Tonnen auf 55.000 Tonnen pro Jahr erhöht werden. Entsorgt werden vor allem heizwertarme Abfälle sowie wässrige Stoffe, die nur einen geringen Schadstoffinhalt aufweisen

  • Die Entsorgungswirtschaft hat eine Schattenseite. Abfälle suchen sich meist den Weg des geringsten Widerstands – Kontrollbeamte schauen oft hilflos zu. Und legal arbeitende Entsorgungsunternehmen sind sauer auf jene Unternehmen, die die Grauzonen im Abfallrecht zu ihren Lasten ausnutzen.

  • Eon Energy from Waste Delfzijl B.V. hat in der neuen Müllverbrennungsanlage (MVA) im Industriepark Oosterhorn das erste Müllfeuer gezündet. Damit hat Eon Energy from Waste im niederländischen Delfzijl Anfang Februar die Inbetriebnahmephase der neuen MVA nach einer 24-monatigen Bauzeit gestartet. Das hat Eon Energy from Waste mitgeteilt.

  • Vor dem Magdeburger Landgericht ist gestern ein Zivilprozess um illegal entsorgten Kalkschlamm mit einem Vergleich zu Ende gegangen. Eine Entsorgungsfirma soll rund 12.000 Tonnen gefährliche Abfälle nicht ordnungsgemäß entsorgt haben. Nach Angaben des Magdeburger Landgerichts zahlt die Entsorgungsfirma rund 250.000 Euro an den Kläger, den Betreiber eines Steinbruchs.

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