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Allgemein

  • Die Stadt Bonn will die städtische Abfallwirtschaft flexibler und effektiver aufstellen. Dieses Ziel solle mit der Änderung der Rechtsform des Amtes für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung in eine Anstalt öffentlichen Rechts (AöR) erreicht werden. Das hat die Stadt Bonn bekannt gegeben. Die AöR vereine die Vorteile der Privatwirtschaft mit einem öffentlich-rechtlichen Unternehmen.

  • In Sachsen sind 2009 mehr Haushaltsabfälle angefallen als im Jahr zuvor. Insgesamt 1.368.591 Tonnen Haushaltabfälle seien 2009 in Sachsen durch die öffentliche Müllabfuhr eingesammelt worden. Das geht aus den Zahlen hervor, die das Statistische Landesamt veröffentlicht hat. 2008 seien es mit rund 1,352 Millionen Tonnen geringfügig weniger gewesen.

  • Die gesundheitlichen Bedenken wegen Verpackungen aus recyceltem Karton, seien „kein Grund zu Panik“. Diese Ansicht vetritt Andrew Wadge, Wissenschaftler bei der Food Standards Agency. Damit reagiert die britische Behörde zur Überwachung der Lebensmittelsicherheit auf eine Schweizer Studie, die toxische Chemikalien von recycelten Zeitungen in Lebensmittel-Verpackungen entdeckt hatte.

  • Rund 57 Tonnen Karnevalsmüll hat die Bonner Stadtreinigung bislang entsorgt. Die Menge werde voraussichtlich noch auf mehr als 60 Tonnen steigen, da immer noch nicht der gesamte Unrat verwogen werden konnte. Das hat das Amt für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft mitteilt.

  • Niedersachsen hat einen neuen Abfallwirtschaftsplan. Dieser erfasst alle wesentlichen Abfallbeseitigungsanlagen und beschreibt den derzeitigen und zukünftigen Rahmen für die Abfallwirtschaft. „Der Abfallwirtschaftsplan verzichtet dabei bewusst auf die verbindliche Ausweisung von neuen Standorten für Deponien“, erklärte Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander. Stattdessen zeige der Plan einen flexiblen Rahmen sowie den abfallwirtschaftlichen Bedarf auf, innerhalb derer entsprechende Einzelvorhaben geplant werden können.

  • Wie schon 2008 sind auch 2009 die meisten Haushaltsabfälle in Dänemark angefallen. Insgesamt wurden 2009 in der Europäischen Union (EU-27) 513 Kilogramm kommunaler Abfall pro Kopf erzeugt. Die erzeugte Menge pro Person variierte dabei von 316 Kilogramm in der Tschechischen Republik und Polen bis 833 Kilogramm in Dänemark. Das geht aus der gestern von Eurostat veröffentlichten Statistik hervor.

  • Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) schlägt eine Verpflichtung der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (örE) vor, die Einsammlung und Entsorgung getrennt gesammelter Wertstoffe aus Privathaushalten auszuschreiben. Dazu hat der bvse heute das Rechtsgutachten „Zur Vereinbarkeit von Ausschreibungspflichten der örE für getrennt gesammelte Hausmüllfraktionen mit der Selbstverwaltungsgarantie“ vorgestellt.

  • Die Regierungen vieler OECD-Länder versuchen die Verbraucher zu umweltbewusstem Verhalten zu motivieren. Aber welche Schritte versprechen die besten Resultate? Die aktuelle OECD-Studie „Greening Household Behaviour” gebe Hinweise darauf, welche politischen Instrumente geeignet seien, nachhaltiges Verhalten und Recycling in Privathaushalten zu fördern, wie das OECD Berlin Centre mitteilt.

  • Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) hat die Ergebnisse der vom Umweltbundesamt (UBA) initiierten drei Forschungsprojekte zur flächendeckenden Einführung der Wertstofftonne begrüßt. BDE-Präsident Peter Kurth: „Die Gutachten bestätigen die Auffassungen des BDE zur Ausgestaltung der künftigen Wertstofftonne vollauf – die Wertstofftonne muss mit dem Systemgeschäft verbunden werden und sollte nicht den Kommunen übertragen werden.“

  • „In den Entsorgungskanälen der Dualen Systeme verschwindet Verpackungsmüll“, wie die Deutsche Umwelthilfe (DUH) behauptet. Jede vierte Verpackung sei nach DUH-Informationen nicht ordnungsgemäß bei einem der neun Unternehmen der Dualen Systeme angemeldet. Mit Preisdumping und Billigstangeboten an Hersteller kämpften die Dualen Systeme um die Aufträge – mit der Folge schlechter werdender Recyclingqualität, wie es in einer Mitteilung der DUH heißt.

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