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Allgemein

  • Das Präsidium des Baustoff Recycling Bayern (BRBayern) hat beschlossen „sich als Mitglied in den bvse einzugliedern“. Das erklärte BRBayern-Verbandspräsident Matthias Moosleitner auf dem Nürnberger Baustoff Recycling Forum. Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) habe dazu im vergangenen Jahr mit der Gründung des Fachausschusses „Baustoffrecycling“ die Weichen gestellt.

  • Der europäische Dachverband privater Entsorgungsunternehmen FEAD hat die strategischen Ziele des Verbandes für die kommenden Jahre beschlossen. In der „Brüsseler Erklärung“ hat der Verband unter anderem den freien und fairen Wettbewerb für private Unternehmen in der Abfallwirtschaft als ein strategisches Ziel formuliert, wie der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) mitteilt.

  • Die Wertstofftonne kommt: In der laufenden Debatte regt das Umwelttechnikunternehmen Sulo deshalb an, die Erfassung für Wertstoffe zu standardisieren. Eric Bernhard, Geschäftsführer der Sulo Gruppe sieht künftig den Einsatz zweier unterschiedlicher Tonnengrößen für die Aufnahme der Wertstoffe. Basis könne die gelbe Tonne sein.

  • Nach Dortmund nun Bochum. Interseroh Dienstleistung hat binnen weniger Woche die zweite Stadt verklagt. In Bochum wurde Anfang des Jahres die gelbe Tonne zu einer Wertstofftonne erweitert. „Eigenmächtig“ und ohne sich mit den Systembetreibern abzustimmen, meint Interseroh und ruft die Gerichte auf den Plan.

  • Die Stadtreinigung Hamburg (SRH) konnte sechs Wochen nach Start der Kampagne „Wer trennt, der spart“, die Bestellung für die zehntausendste Wertstofftonne entgegennehmen. Täglich erreichen zwischen 300 und 400 Anrufe die Bestell-Hotline, so die SRH. Besonders beliebt, seien die grüne Biotonne und die blaue Papiertonne.

  • Der deutsche Verpackungsabfall-Verwerter Duales System Deutschland (DSD) ist teilweise in britischer Hand. Der Aussage eines Solidus-Sprechers in der Financial Times Deutschland zufolge, hält der britische Finanzinvestor H.I.G. Capital rund 30 Prozent der Anteile am „Grünen Punkt“. Der Name des Miteigentümers wurde bei der Übernahme im November 2010 nicht preisgegeben.

  • Der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb für die Abfall- und Abwasserentsorgung (ZKE) in Saarbücken hat am 12. Februar versuchsweise die Wertstofftonne eingeführt. Die etwa 7.000 Bürger des Stadtteils Eschberg sollen stellvertretend für die Stadt eine einfachere Entsorgung für Metall, kleine Holzteile, Elektro- und Kunststoffabfälle testen.

  • München lehnt eine bundesweit einheitliche Wertstofftonne ab. Das hat der Stadtrat gestern beschlossen. Die Wertstofferfassung solle weiter in kommunaler Hand bleiben. Alle Abfälle aus privaten Haushalten müssten den Kommunen überlassen werden, weil ein gewerbliches „Rosinenpicken“ allen Gebührenzahlern schade, heißt es in der Resolution. Auch müssten die Kommunen selbst entscheiden können, inwieweit sie gewerbliches Sammeln einschränken.

  • In Hamburg bekommt die grüne Biotonne einen kleinen Bruder: Im neuen „Biomülli“ der Stadtreinigung Hamburg (SRH) sei die Sammlung von Küchen- und Speiseabfällen in der Wohnung einfach, sauber und hygienisch. Der grüne „Biomülli“ fasse knapp zehn Liter Bioabfall, passe in fast jede Küche und finde auch in Einbauschränken oder unter der Spüle seinen Platz, wie die SRH mitteilt.

  • Der Markt der Abfallverbrennung unterlag in den vergangenen zweieinhalb Jahren einem extremen Wandel: Neu realisierte EBS-Kraftwerke, der krisenbedingte Rückgang der Produktion führte zu einem massiven Einbruch beim Aufkommen von Gewerbeabfällen. Gleichzeitig stiegen die verfügbaren „Waste to Energy“-Anlagenkapazitäten. Trotzdem sieht das Marktforschungsinstitut trend:research in seiner aktualisierten Studie „.Waste-to-energy 2030“ allenfalls regional begrenzte WtE-Überkapazitäten.

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