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Allgemein

  • Das Bundeskabinett hat heute die vorgezogenen Maßnahmen zur Kostendämpfung bei der Förderung erneuerbarer Energien bestätigt. Vorgeschlagen werde eine weitere Absenkung der Solarstromvergütung, die Eingrenzung des sogenannten Grünstromprivilegs und eine Neuregelung der Biogas-Förderung ab 2012. Das teilt das Bundesumweltministerium (BMU) mit. Der VKU begrüßt die Planungssicherheit beim Grünstromprivileg.

  • Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) unterstützt die Einführung von verpflichtenden Zielen für die Getrenntsammlung und das Recycling von Bioabfällen auf EU- und nationaler Ebene. „Die Verwertung von Bioabfällen leistet einen wichtigen Beitrag für einen wirksamen Klima- und Ressourcenschutz. Wir dürfen diese Potenziale nicht ungenutzt lassen“, verkündete VKU-Vizepräsident Rüdiger Siechau dazu am Rande der Fachtagung „Hamburg T.R.E.N.D. – Bioabfall als Wertstoff“.

  • Der Entsorgerverband bvse begrüßt, dass die EU-Kommission das Recyling und den Einsatz von Ressourcen stärker als bisher fördern will. Die Kommission habe inzwischen verstanden, dass es von strategischer Bedeutung sei, die eigenen Sekundärrohstoffquellen effizient zu nutzen. Das machte bvse-Präsident Burkhard Landers in einer Stellungnahme deutlich. Neben der getrennten Sammlung der Wertstoffe fordert der bvse ein europaweites Verbot der Deponierung unbehandelter Abfälle.

  • Das Umweltbundesamt (UBA) hat eine neue Studie zur „Klimarelevanz der Abfallwirtschaft“ herausgegeben. Die Studie enthält unter anderem eine Bestandsaufnahme für Deutschland, die EU-27 und die USA für das Jahr 2006 und mehrere Szenarien für 2020, um das noch vorhandene Minderungspotenzial zu identifizieren.

  • Die Vattenfall Müllverwertung Borsigstraße wird ab 2011 rund 12.600 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr einsparen. Möglich werde die Verringerung des CO2Ausstoßes durch die Inbetriebnahme einer neuen Turbine, die mit rund drei Megawatt Leistung den Großteil des Eigenbedarfs der Müllverwertungsanlage decke. Das teilt der Energieversorger mit.

  • Im Jahr 2009 haben die US-amerikanischen Haushalte 243 Millionen Tonnen Abfälle erzeugt. Das geht aus dem aktuellen „Report über Siedlungsabfälle in den USA“ der US-amerikanischen Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) hervor. Damit hätten die privaten Haushalte 8 Millionen Tonnen weniger als 2008 produziert. Die kompostierten Materialien nicht miteingerechnet, seien 2009 61 Millionen Tonnen recycelt worden. Das entspreche einer Recyclingrate von 33,8 Prozent.

  • Müll wird nicht mehr einfach weggeschmissen. Mit Abfall lässt sich auch jede Menge Geld verdienen, denn die Rohstoffe werden knapper. Das Phoenix-Thema „Wohin mit dem Müll? – Abfall zwischen Schadstoff und Rohstoff“ folgt am Montag, 31. Januar, um 13 Uhr der Spur des Mülls, wie es in einem Programmhinweis des Fernsehsenders heißt. Dabei wird Fragen nachgegangen wie Was passiert mit unserem Abfall? Wer verdient eigentlich am Müll? Gibt es eine Zukunft ohne Müll?

  • Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), war am Mittwoch zu Gast im Umweltausschuss. Wie der Bundestag mitteilte, informierte Flasbarth die Abgeordneten über die Arbeit seiner Behörde und die Herausforderungen der Zukunft. Flasbarth wies unter anderem auf die Bedeutung einer internationalen Einbindung bei der Lösung von Probleme hin.

  • Auf dem Gelände der Sonderabfallverbrennungsanlage (SAVA) in Brunsbüttel lagern derzeit circa 950 Tonnen ukrainischer Abfälle aus der Landwirtschaft zur unschädlichen Entsorgung. Etwa 150 Tonnen befänden sich auf hierfür genehmigten Flächen, etwa 800 Tonnen auf für die Lagerung zwar technisch geeigneten, formal aber nicht genehmigten Flächen. Das hat das schleswig-holsteinische Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume mitgeteilt.

  • Die Stadtreinigung Hamburg (SRH) hat den Entsorgungsvertrag mit der Abfallverbrennungsanlage der Eon-Energy from Waste in Stapelfeld gekündigt. Der seit Anfang der 80er Jahre bestehende Entsorgungsvertrag sei fristgerecht zum 31.12.2016 gekündigt worden, heißt es von Seiten der SRH.

  • Bundesweit gibt es inszwischen über 3.100 Sammelstellen für ausgediente Energiesparlampen und LED-Lampen. Damit sei die Zahl der Sammelstellen 2009 um etwa 50 Prozent gestiegen, wie Lightcycle Retourlogistik und Service mitteilt. Im kommunalen Bereich gebe es 1.715 Sammelstellen, darüber hinaus seien zusätzlich 1.390 Sammelstellen im Handel geschaffen worden.

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