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Allgemein

  • 35,4 Millionen Tonnen Abfälle wurden 2009 auf Deponien abgelagert. Das sind 6 Millionen Tonnen oder 14,8 Prozent weniger als 2008. Das ist nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) der niedrigste Stand seit dem Beginn der Erhebung der deponierten Abfallmenge im Jahr 1975. Damit setzte sich der Trend fort, Abfälle weiter zu behandeln oder zu verbrennen, statt sie zu lagern.

  • Vertreter des Einzelhandels, der Industrie, der Hersteller und Abfüller sowie der Entsorger haben über die Entwicklung auf dem Gebiet der Entsorgung und Verwertung von Verpackungsabfällen diskutiert. Sie fordern mehr Transparenz im Nachweis einer ordnungsgemäßen Lizenzierung, wie die Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt (AGVU) mitteilt. Die AGVU bietet nun den Bundesländern an, gemeinsam die Missstände im Lizenzierungs- und Entsorgungsbereich aufzuklären.

  • Im österreichischen Nationalrat stand Ende vergangener Woche die Novelle zum Abfallwirtschaftsgesetz zur Diskussion. Die Gesetzesänderung passierte den Nationalrat mehrheitlich, wie das Parlament in einer Mitteilung bekannt gibt. Abgeordneter Harald Jannach wies auf die kritischen Stellungnahmen zur vorliegenden Novelle aus dem Lebensministerium unter Nikolaus Berlakovich hin: Rechnungshof, Gemeindebund und andere Institutionen befürchteten unter anderem eine Gebührenerhöhung.

  • In Sachsen-Anhalt wurden 2009 über 1 Million Tonnen Haushaltsabfälle durch die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (öffentliche Müllabfuhr) eingesammelt. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes erhöhte sich damit gegenüber dem Jahr 2008 die eingesammelte Menge leicht um 16.000 Tonnen (2 Prozent).

  • In bayerischen Abfallentsorgungsanlagen wurden im vergangenen Jahr 50,6 Millionen Tonnen Abfälle eingesetzt. Das teilt das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mit. Das seien knapp 4 Prozent weniger als 2008 gewesen. Rund 94,7 Prozent der Abfälle seien aus Bayern selbst gekommen.

  • Der Verpackungsverbrauch ist gesunken, die Verwertungsquote jedoch ist erneut gestiegen. Das geht aus der aktuell vorgelegten „Recycling-Bilanz für Verpackungen“ der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) hervor. Demnach wurden 2009 mit 85,7 Prozent 1,6 Prozentpunkte mehr Verpackungen verwertet als im Vorjahr.

  • Vom 26. Januar bis 16. März wird in Berlin das erste „Cradle to Cradle“-Festival gefeiert. Unter dem diesjährigen Motto: „Blueprint Netherlands“ (Blaupause Niederlande) werde mit dem Festival der Erfolg des „Cradle to Cradle“-Prinzips und seine Pioniere gefeiert, wie der Veranstalter, die EPEA Internationale Umweltforschung, mitteilt.

  • Die grünen und blauen Wertstofftonnen sind begehrt in Hamburg. Gut einen Monat nach dem Senatsbeschluss Ende Dezember und dem Inkrafttreten der Wertstoff-Verordnung Anfang Januar seien bei der Stadtreinigung Hamburg (SRH) über 4.500 grüne Biotonnen und blaue Papiertonnen bestellt worden. Das hat die SRH mitgeteilt.

  • Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind ihren Zielen bei der Vermeidung und beim Recycling von Abfällen einen gutes Stück näher gekommen. Diesen Schluss lässt ein Bericht der EU-Kommission über die thematische Strategie für Abfallvermeidung und –recycling zu, der dem Parlament, dem Rat und dem Wirtschafts- und Sozialausschuss sowie dem Ausschuss der Regionen vorgelegt wurde.

  • „Ladenbesitzern in der Berner Innenstadt eine Extragebühr für die Entsorgung von unachtsam weggeworfenen Abfällen aufzuerlegen, verstößt gegen Umweltrecht des Bundes.“ Zu diesem Urteil kam laut einem Artikel der Berner Zeitung das Verwaltungsgericht des Kantons.

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