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Allgemein

  • Knowaste hat gestern die erste Windelverarbeitungsanlage Großbritanniens eröffnet. In der Recyclinganlage in West Bromwich wird laut Knowaste der Kunststoff aus absorbierenden Hygieneprodukten wie Windeln, Damenhygiene- und Inkontinenzprodukten zurückgewonnen. Das Plastik könne dann wieder zu Produkten wie Dachziegel verarbeitet werden.

  • Die Kupferdiebstähle der vergangenen Wochen in Darmstadt stehen möglicherweise vor der Aufklärung durch die Polizei.Wie das Polizeipräsidium Südhessen mitteilt, haben Beamte der Ermittlungsgruppe Darmstadt City am Montag einen 23-jährigen Mann festggenommen. Ausgangspunkt für die Festnahme sei die enge Zusammenarbeit mit einer Darmstädter Recycling-Firma gewesen.

  • Die Grünen wollen den Zugang und Umgang mit Rohstoffen auf eine gerechte und nachhaltige Grundlage stellen. „Wir konzentrieren uns auf eine Innovationsstrategie basierend auf Effizienz, Recycling und Substitution, die ökologisch notwendig und ökonomisch vorteilhaft ist.“ So stellt die Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen ihre Rohstoffstrategie vor. Zudem müsse die Produktverantwortung weiterentwickelt werden, um das Recycling zu stärken.

  • Auf deutschen Äckern fallen jährlich 8 bis 13 Millionen Tonnen Stroh an, die für die Bioenergiegewinnung nutzbar wären. Durchschnittlich würden rund 30 Millionen Tonnen Getreidestroh pro Jahr anfallen. Davon ließe sich gut rund ein Drittel für verschiedene Bioenergiepfade und für die stoffliche Nutzung nachhaltig nutzen. Das ist ein Ergebnis des Forschungsvorhabens „Basisinformationen für eine nachhaltige Nutzung von landwirtschaftlichen Reststoffen zur Bioenergieerzeugung“.

  • Die kommunalen Spitzenverbände und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) haben gestern während einer Veranstaltung in Berlin die Bundesregierung aufgefordert, die Abfallwirtschaft in Deutschland nicht weiter zu liberalisieren. Im Gegenteil solle die kommunale Steuerungsverantwortung gestärkt und die im Entwurf zum Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) festgelegten Änderungen zu der sogenannten gewerblichen Sammlung zurückgenommen werden, forderten die Verbände.

  • Im Jahr 2009 sind in Österreich 53,54 Millionen Tonnen Müll angefallen. Damit sei der Müllberg innerhalb von fünf Jahren um 500.000 Tonnen kleiner geworden, wie es im Bundes-Abfallwirtschaftsplan 2011 heißt, den der österreichische Umweltminister Niki Berlakovich kürzlich dem Parlament vorgelegt hat. 14 Prozent der Abfälle wurden demnach verbrannt und 63 Prozent auf andere Weise verwertet.

  • Das europäische Verbraucherforum „Friends of Glass“ startet heute das Facebook-Spiel „Pass the Bottle“. Ziel des Online-Spiels ist es laut Aktionsforum Glasverpackung, Verbraucher, die Glas recyceln, zu belohnen und sie bei ihren Recycling-Aktivitäten weiter anzuspornen. Unterstützt wird die Initiative vom Europäischen Behälterglasverband (FEVE).

  • Der Landkreis Bad Dürkheim gestattet ab sofort die dauerhafte Nutzung von Biomülltüten aus dem kompostierbaren Kunststoff Ecovio FS der BASF. Drei Monate lang haben Bürger und lokale Entsorger die Tüten getestet. Das Ergebnis des Pilotprojekts: Die Bürger im Landkreis seien zufrieden mit den neuen Mülltüten, so der Chemiekonzern. Und auch das Biokompostwerk Grünstadt der GML Abfallwirtschaftsgesellschaft ziehe eine positive Bilanz.

  • Am 19. September führt der Umweltausschuss des Deutschen Bundestages eine Sachverständigenanhörung zum Entwurf des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) durch. Unter den elf Sachverständigen ist auch Hartmut Gaßner von der Anwaltskanzlei Gaßner, Groth, Siederer & Coll., wie GGSC mitteilt. Am 8. September stellt der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) in einer Vorveranstaltung das KrWG auf den kommunalen Prüfstand.

  • Seit Anfang September nehmen die im Kreis Schleswig-Flensburg eingesammelten Bioabfälle neue Wege. Nach einer europaweiten Ausschreibung der Abfallwirtschaftsgesellschaft Schleswig-Flensburg (ASF) werden die Bio- und Pflanzenabfälle in der Bioabfallbehandlungsanlage der AWR Bioenergie GmbH (ABE) in Borgstedtfelde bei Rendsburg behandelt. Diese Anlage ist laut ASF die erste Trockenvergärungsanlage für Bioabfälle in Schleswig-Holstein.

  • Laut Schätzungen des Europäischen Netzwerks für die Anwendung und Durchsetzung des Umweltrechts im Bereich des grenzüberschreitenden Verkehrs mit Abfällen erfolgt weltweit die Hälfte aller Abfallexporte illegal. EU-weit soll der Anteil 15 Prozent betragen, wie das Schweizer Bundesamt für Umwelt (BAFU) auf seiner Homepage mitteilt. Um das lukrative Geschäft auf Kosten der Umwelt zu unterbinden, arbeiteten die Schweizer Umweltbehörden eng mit Zollämtern und weiteren Stellen im Ausland zusammen.

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