SCHLAGWORTE: Stahlindustrie

Scholz stimmt Restrukturierungsprogramm mit Finanzierern ab

| Die Scholz Gruppe hat ein umfassendes Restrukturierungskonzept mit Desinvestitionen zur signifikanten Entschuldung bis 2015 erarbeitet. Zur Ergebnisverbesserung und weiteren Entschuldung der Unternehmensgruppe hat Scholz gemeinsam mit einem Beratungsunternehmen an dem Programm zur strategischen Fokussierung auf das Kerngeschäft gearbeitet.

Aussichten für deutsche Stahlindustrie bessern sich

| Die Rohstahlproduktion in Deutschland wird in diesem Jahr voraussichtlich um 1 Prozent sinken. 2014 wird sie vermutlich wieder um 0,9 Prozent auf 42,6 Millionen Tonnen steigen. Damit werde allerdings voraussichtlich nur ein moderater Beschäftigungsrückgang verbunden sein, wie das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) mitteilt.

Sinkende Rohstoffnachfrage beeinflusst Umsatz bei Alba SE

| Der Vorstand der Alba SE rechnet angesichts der EU-Konjunkturkrise mit einem weiteren Rückgang der Nachfrage an den Rohstoffmärkten. Die spürbar nachlassende Rohstoffnachfrage in vielen Staaten „spiegelt sich ein Stück weit in unseren Zahlen wider“, sagte Alba-SE-Vorstandschef Axel Schweitzer bei der Veröffentlichung der Ergebnisse des dritten Quartals.

Verknappung der CO2-Zertifikate wäre kontraproduktiv

| Die Stahlindustrie kritisiert die geplante Verknappung der CO2-Zertifikate. „Gerade vor dem schwierigen konjunkturellen Hintergrund ist es völlig kontraproduktiv, Preise für CO2-Emissionen und damit für Strom in die Höhe zu treiben“, kritisiert Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl.

Gemischte Bilanz bei Rohstahlproduktion

| Die Januar-Bilanz für die Produktion von Rohstahl fällt gemischt aus. Während in etlichen Ländern eine Abwärtstendenz gegenüber dem Vorjahresmonat festzustellen war, haben andere Staaten wiederum mehr Rohstahl produziert. Insgesamt, so geht aus aktuellen Daten des Welt-Branchenverbands der Stahlindustrie Worldsteel hervor, wurden in den 59 an Worldsteel berichtenden Länder 117 Millionen Tonnen Rohlstahl hergestellt. Das seien 7,8 Prozent weniger als im Januar 2011.

Impulsgeber Stahlindustrie braucht geeignete Rahmenbedingungen

| „Die Energiekosten für energieintensive Industrien wie die Stahlindustrie müssen im weltweiten Vergleich auf ein konkurrenzfähiges Niveau gesenkt werden.“ Das erklärte Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident Wirtschaftsvereinigung Stahl und Vorsitzender Stahlinstitut VDEh, bei der Vorstellung des „5-Punkte-Programm zur Energie- und Klimapolitik“. „Um ihre Rolle als Impulsgeber und Innovationstreiber weiter ausfüllen zu können, braucht die Basisindustrie Stahl geeignete politische Rahmenbedingungen“, betonte Kerkhoff.

Stahlindustrie droht Mehrbelastung von 1,7 Milliarden Euro

| Der Stahlindustrie in Deutschland droht ab 2013 im schlimmsten Fall eine jährliche Mehrbelastung von bis zu 1,7 Milliarden Euro im Jahr, wenn alle jetzt vorgesehenen europäischen und nationalen Maßnahmen im Energie- und Klimabereich wirksam werden. Das entspricht einer Vervierfachung der jetzigen Energie- und Klimakosten“. Diese Zahlen nannte Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, während des Berliner Stahldialogs am Mittwochabend.

Stahlindustrie befürchtet negative Auswirkungen durch geplante EBV

| Der Stahlindustrie droht durch die geplante Ersatzbaustoffverordnung (EBV) eine drastische Verschlechterung der Einsatzmöglichkeiten für die bei der Stahlerzeugung erzeugten Eisenhüttenschlacken. Das befürchten die Wirtschaftsvereinigung Stahl im Stahl-Zentrum und das Duisburger FEhS-Institut für Baustoff-Forschung in einer gemeinsamen Mitteilung.

Eurofer will geplante Benchmarks anfechten

| Die von der EU-Kommission geplanten Benchmarks im European Emissions Trading System (ETS) sind Eurofer ein Dorn im Auge. Falls die Kommission diese wirklich Mitte April verabschieden sollte, werde Eurofer diese anfechten. Das hat die European Confederation of Iron and Steel Industries angekündigt.

WV Stahl prognostiziert feste Stahlkonjunktur

| „Der Aufschwung in der Stahlindustrie in Deutschland wird sich 2011 trotz der zuletzt wieder gewachsenen Risikofaktoren fortsetzen und dies in höherem Tempo als noch zur Jahreswende erwartet.“ Das erklärte Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl (WV Stahl) bei einem Pressegespräch auf der Hannover Messe. Die Rohstahlproduktion werde in diesem Jahr voraussichtlich um vier Prozent auf 45,5 Millionen Tonnen zulegen.

Stahlkocher bleiben zuversichtlich

| Die Auftragseingänge in der deutschen Stahlindustrie waren im dritten Quartal dieses Jahres deutlich geringer als im ersten Halbjahr. Dennoch dürften in den kommenden Monaten die allgemeinen konjunkturellen Auftriebstendenzen zu einer Belebung der Stahlnachfrage führen.

Deutsche Stahlproduktion weiter im Aufwind

| In Deutschland wurden im Juli 3,5 Millionen Tonnen Rohstahl erschmolzen. Im Vergleich zum Juli des vergangenen Jahres hat die Produktion um knapp 30 Prozent zugenommen.

Drastischer Einbruch der Stahlnachfrage

| Die Auftragseingänge auf dem deutschen Stahlmarkt sind im vierten Quartal 2008 um 47 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gesunken. Und damit so stark wie noch nie in der Nachkriegszeit, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl mitteilt. Die Stahlunternehmen hätten weltweit auf den Nachfrageeinbruch schneller als in früheren Rezessionen reagiert und ihre Produktion gedrosselt, so der wirtschaftspolitische Verband der deutschen Stahlindustrie.

EuGH segnet Emissionshandelsrichtlinie ab

| Auch wenn in der ersten Handelsperiode Industriebranchen unterschiedlich behandelt werden, verstößt die Emissionshandelsrichtlinie nicht gegen den im EU-Recht verankerten Gleichheitsgrundsatz. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) gestern entschieden und eine Klage von acht französischen Stahlunternehmen abgewiesen, die allesamt zum ArcelorMittal-Konzern gehören.

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