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Recycling

  • Der Anteil der biobasierten und biologisch abbaubaren Kunststoffe am Markt nimmt zu. Bisher lehnen Entsorger den Werkstoff ab. Der Grund: Das ungewisse Recyclingverhalten. Eine Diplomarbeit an der TU Dresden konnte das nur zum Teil bestätigen. Die steigenden Preise für fossile Rohstoffe sowie wachsende umwelttechnische Ansprüche könnten zukünftig zu einem verstärkten Einsatz von Biokunststoffen für die Produktion von Verpackungen führen.

  • Die Österreicher haben ihre Verpackungsabfälle wieder verstärkt fürs Recycling getrennt. Das zeigen die aktuellen Zahlen der Altstoff Recycling Austria AG (ARA). Konkret landeten mehr als 140.000 Tonnen Kunststoffverpackungen in den Gelben Tonnen und Gelben Säcken. Das entspreche einem Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

  • Der Mayener Anlagenhersteller Bartz Maschinenbau hat eine neue Aluminiumschmelzanlage entwickelt. Das Konzept beinhaltet laut Unternehmen einen effizienteren Gas-Sauerstoff-Luft-Brenner, verbessertes Abgasmanagement und ein neues Zwei-Flügeltürsystem. Die neue Anlage vereine einen Kipptrommelofen mit automatischer Chargiermaschine, zwei Warmhalteöfen sowie das komplette nachfolgende Flüssigmetall-Handling und eine Filteranlage.

  • Die Bemühungen der US-amerikanischen Industrie und Behörden, die Bürger zu mehr Recycling zu bewegen, sind kreativ und vielfältig. Obwohl die Quoten langsam steigen, sind die absoluten Mengen weiterhin eher gering. Die Unterschiede sind enorm. Zwischen 7 und knapp 30 Prozent unterscheiden sich die Recycling­raten von verschiedenen Altkunststoffen in den USA. Dabei will das Land, das gerne auch als Wegwerfnation betitelt wird, so viel. Und am besten so schnell wie möglich.

  • Einen wichtigen Anteil bei der Versorgung mit Rohstoffen nimmt inzwischen das Recycling ein. In der deutschen Raffinade- und Rohstahlproduktion stammen 43 Prozent des Kupfers, 60 Prozent des Aluminiums, 69 Prozent des Bleis und 44 Prozent des Rohstahls aus sekundären Rohstoffen. „Damit liegt Deutschland deutlich über dem weltweiten Durchschnitt.“ Das schreibt die Deutschen Rohstoffagentur (DERA) in ihrem Rohstoffsituationsbericht für Deutschland.

  • In Deutschland sind 2010 von 476.600 Tonnen verbrauchtem Weißblech 446.900 Tonnen wieder in die Stahlherstellung zurückgeführt worden. Damit erreicht Deutschland eine nie dagewesene Recyclingrate von 93,9 Prozent. Diese Zahlen hat jetzt die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) vorgestellt. Seit 2007 ist demnach die 90-Prozen-Marke nicht mehr unterschritten worden. Der bisherige Spitzenwert von 93,6 Prozent wurde im Jahr 2008 erreicht.

  • Die britische Umweltministerin Caroline Spelman würde gern strengere Recyclingziele für Verpackungen einführen. Ihr Ministerium hat dazu auch schon Vorschläge erarbeitet. Das Ministerium für Umwelt, Ernährung und Angelegenheiten des ländlichen Raums (Defra) glaubt, dass mit den neuen Vorgaben bis 2017 400.000 Tonnen weniger Verpackungsabfälle deponiert werden. Daneben würde die Ressourcen-Effizienz erhöht, indem mehr rezyklierbare Materialien wieder verfügbar gemacht würden.

  • Durch das Wegwerfen von Elektro- und Elektronik-Geräten kommt es in Großbritannien zu einer Recycling-Lücke. Das hat das britische Waste & Resources Action Programme (WRAP) in einer neuen Studie festgestellt. Ein Viertel der gebrauchten E-Geräte, die die Konsumenten über Sammlungen oder auf Recyclinghöfen entsorgen, könnte wiederverwertet werden. Das würde einen Bruttowert von 220 Millionen Britischen Pfund (etwas mehr als 262 Millionen Euro) entsprechen, betont WRAP.

  • Der Straubinger Maschinenhersteller Sennebogen bietet ab sofort eine Sonderlösung des Materialumschlaggeräts 818 als Lkw-Aufbau an. Durch diese kompakte Konfiguration kann die Maschine dem Unternehmen ­zufolge schnell und einfach über größere Distanzen transportiert werden.

  • Jährlich 200.000 Tonnen Aluminium zusätzlich könnten durch Recycling von Rostaschen zurückgewonnen werden. Bessere Trenntechnik und ein gezielteres Vorgehen gegen Deponierung, sehen der Dachverband der europäischer Waste-to-Energy-Anlagenbetreiber (CEWEP) und die Vereinigung Europäischer Aluminiumhersteller (EAA) als Schlüssel.

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