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Recycling

  • Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) Eric Rehbock hat die EU-Förderpolitik scharf kritisiert: „Anstatt in Recycling- und Verwertungsanlagen zu investieren und damit gleichzeitig auch Impulse für den Aufbau und die Entwicklung einer mittelständisch strukturierten Sekundärrohstoffbranche zu geben, werden EU-Gelder bevorzugt in zentralistische Großanlagen gelenkt“.

  • Im Jahr 2011 haben die Schweizerische Bundesbahnen (SBB) fast 32.000 Tonnen Abfall in Zügen und Bahnhöfen eingesammelt. Zusätzlich hat die SBB eigenen Angaben zufolge 5.730 Tonnen Altpapier, 51 Tonnen Glas und 159 Tonnen Plastikflaschen rezykliert. „Das Problem des Litterings nimmt laufend zu“, kommentiert die SBB. Um die Reisenden für das Thema zu sensibilisieren, hat die SBB daher eine nationale Plakatkampagne gestartet.

  • Europa braucht höhere Sammelquoten für gebrauchte Glasverpackungen und bessere Qualitäten des Altglases. Das geht aus dem neuen Glasrecycling-Report der Association of Cities and Regions for Recycling and Sustainable Resource Management (ACR+) und des europäischen Behälterglasverbandes FEVE hervor. Nur durch eine Getrenntsammlung von Glasflaschen und anderen Glasbehältern sei eine größere Sammelmenge und eine höhere Qualität des Post-Consumer-Glases zu erreichen.

  • Auf der Konsumgütermesse „Ambiente“ in Frankfurt am Main sind 60 mit Kobalt kontaminierte Edelstahlprodukte entdeckt worden. „Aufgrund des noch unbekannten Ursprungs der Kontamination kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere kontaminierte Edelstahlprodukte in den Wirtschaftskreislauf gelangen oder gelangt sind“, warnt die BDSV in ihrem aktuellen Newsletter.

  • Alcoa hat ein Recycling-Event veranstaltet. Zu der Tagung „Action to Accelerate Recycling“ seien rund 80 Vertreter der Industrie, Handelsgruppen, von Umwelt- und Regierungsbehörden gekommen. Das teilt der US-amerikanische Aluminiumhersteller und –recycler mit. Ziel sei es, einen Plan auszuarbeiten, wie die Recycling-Quoten weiter nach oben getrieben werden könnten. Genauer gesagt um 20 Prozent in den kommenden drei Jahren.

  • Der Vermittlungsausschuss hat in seiner gestrigen Sitzung einem Kompromissvorschlag zum Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) zugestimmt. Bundestag und Bundesrat können das Gesetz noch in dieser Woche beschließen. Bundesumweltminister Röttgen begrüßte ausdrücklich den erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen: „Deutschland macht mit dem neuen KrWG einen weiteren großen Schritt hin zu einer echten Kreislaufwirtschaft.“

  • „2011 war ein besonderes Jahr für Umicore.“ Das sagte CEO Marc Grynberg heute bei der Vorstellung des Geschäftsberichts für das Jahr 2011 in Brüssel. Die Materialtechnikikgruppe habe sowohl beim EBIT als auch beim Gewinn je Aktie Rekordergebnisse erzielt. „Dass wir das so schnell nach dem Abschwung im Jahr 2009 erreicht haben – ein Jahr eher als urprünglich geplant war – stellt uns sehr zufrieden.“ Unter anderem das Geschäft mit Katalysatoren und der Geschäftsbereich Recycling wären die Antriebsfedern für dieses Ergebnis gewesen.

  • Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat sich am gestrigen Abend auf letzte Änderungen am Entwurf des Kreislaufwirtschaftsgesetzes verständigt. Damit ist von einer endgültigen Verabschiedung und zeitnahen Inkraftsetzung des Gesetzes auszugehen. Der Entsorgerverband BDE wertet die beschlossenen finalen Änderungen am Gesetzestext lediglich als kosmetische Korrekturen, die die falschen Weichenstellungen des Gesetzes nicht mehr verändern.

  • Startschuss auf der Wartburg – der bundesweite Wettbewerb „Umweltgerechte Modernisierung“ geht in die zweite Runde. Er hat das Ziel, so die Rewindo Fenster-Recycling-Service, beispielhafte Projekte der energetischen Sanierung zu ermitteln, die über erfolgreiche Konzepte der Energieeinsparung hinaus auch den Aspekt der Nachhaltigkeit beinhalten. Exemplarisch werde dies unter anderem am werkstofflichen Recycling der bei der Modernisierung anfallenden PVC-Altfenster festgemacht.

  • Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) fordert für Deutschland klare Rahmenbedingungen für eine funktionierende Abfallwirtschaft. „Die nicht endenden Diskussionen helfen uns an dieser Stelle nicht weiter.“ Das erklärt der Vize-Präsident des VKU, Patrick Hasenkamp. „Im Sinne einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft müssen wir schnellstmöglich zu einem Abschluss kommen“, kommentiert Hasenkamp die noch herrschenden Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG).

  • Der Getränkehersteller Coa-Cola hat sich neue Ziele für seine PET-Flaschen gesetzt. Bis 2015 sollen 25 Prozent der PET-Flaschen aus recyceltem Material oder aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Das verkündet Coca-Cola in seinem kürzlich veröffentlichen Nachhaltigkeits-Report.

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