SCHLAGWORTE: Krise

Alba SE erzielt Ergebnis auf Vorjahresniveau

| Alba SE hat im ersten Quartal 2013 ein Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) von 7,8 Millionen Euro erwirtschaftet und damit etwas mehr als im Vorjahresquartal (7,3 Millionen Euro). Das EBT im Segment Stahl- und Metallrecycling sei aufgrund der anhaltenden Stahlkrise niedriger ausgefallen, während im Segment Dienstleistung das EBT gesteigert werden konnte.

Österreichs Umwelttechnik-Branche auf Wachstumskurs

| Die österreichische Umwelttechnik-Branche ist auf einem starken Wachstumskurs. Das zeigen die Ergebnisse einer neuen Untersuchung des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung WIFO. Alle wichtigen Indikatoren signalisieren demnach eine positive Entwicklung.

Weltweiter Markt für „Waste to Energy“ boomt weiter

| Der weltweite Waste-to-Energy-Markt wächst auch in Zeiten der Euro-Krise kräftig weiter. Derzeit werden laut einer ecoprog-Studie weltweit jährlich rund 6,1 Milliarden Euro in Neubau, Modernisierung und Instandhaltung von Müllverbrennungsanlagen investiert. Bis 2016 werde diese Summe weiter steigen.

FE-Schrottmarkt in unruhigem Fahrwasser

| Seit April ist der europäische Markt für Eisen-Schrotte so einigen Turbulenzen ausgesetzt. „Seit dem letzten BIR-„World Mirror“ und meinem Vortrag bei der BIR-Konferenz in Rom im Mai ist der Markt sehr schwierig“, fasst auch Tom Bird, Präsident der European Ferrous Recovery and Recycling Association (EFR), seine Beobachtungen zusammen.

Deutsche Metallverarbeiter finden Anschluss an Asiens Ertragkraft

| Bei deutschen Metallverarbeitern betrug der Umsatzzuwachs im vergangenen Jahr 6 bis 7 Prozent. Damit lagen sie deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Das teilt die IKB Deutsche Industriebank AG mit, die die Jahresabschlüsse deutscher und internationaler Metallverarbeiter mit einem Gesamtumsatz von rund 180 Milliarden Euro analysiert In China habe der Umsatz allerdings um circa 10 Prozent zugenommen.

Schweitzer: „Vertrag mit Alba zeigt schon Wirkung“

| „2011 war für die Interseroh-Gruppe ein Jahr der Veränderungen“, sagte Interseroh-Vorstandschef Axel Schweitzer bei der Bilanzpressekonferenz in Köln. Der Vertrag Alba zeigt demnach schon im ersten Jahr Wirkung. Wie das Unternehmen heute anlässlich der Veröffentlichung des Jahresabschlusses mitteilte, ist das operative EBT um mehr als 20 Prozent (rund 6,8 Millionen Euro) auf 39,3 Millionen Euro gestiegen.

WSM: “ Es gibt keinen Grund, die Krise herbeizureden“

| Die Produktion der Stahl- und Metallverarbeitung in Deutschland liegt nach den ersten acht Monaten 2011 mit plus 15,3 Prozent weiterhin deutlich über Vorjahresniveau. Das berichtet der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM). Trotz sich abschwächendem internationalen Geschäfts: Die Stimmung in der Branche sei besser als die Erwartungen für die weitere Entwicklung. Die Konjunktur könnte abflauen, aber es gebe keinen Grund, die Krise herbeizureden.

2011 wird mehr Kupfer nachgefragt als produziert

| In diesem Jahr wird die Nachfrage nach Kupfer vermutlich das Angebot übersteigen. Zu diesem Ergebnis ist die International Copper Study Group (ICSG) bei ihrer Tagung in Lissabon gekommen. Das prognostizierte Produktionsdefizit bei Raffinade-Kupfer für das gesamte Jahr liegtbei 200.000 Tonnen. Für 2012 erwartet die ICSG ein noch höheres Produktionsdefizit.

ISCG-Bilanz für September zeigt Defizit bei Kupfer-Produktion

| Auf dem internationalen Kupfermarkt gab es im September ein Produktionsdefizit von ungefähr 80.000 Tonnen. Das teilt die internationale Kupfer-Studiengruppe ICSG anhand vorläufiger Zahlen mit. Insgesamt habe es in den ersten neun Monaten dieses Jahres ein Defizit von 436.000 Tonnen gegeben.

2011 legt Elektroindustrie um 7 Prozent zu

| Die Elektroindustrie wird sich 2011 weiter erholen, wenn auch nicht mehr so rasant wie 2010. „Die Elektroproduktion im nächsten Jahr dürfte um 7 Prozent zulegen“, prognostizierte der Vorsitzende der Geschäftsführung des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI), Klaus Mittelbach, bei der Jahresabschluss-Pressekonferenz.

Stahl- und Metallverarbeiter sind zuversichtlich

| „Der seit Mitte 2009 immer stärker werdende Aufwärtstrend bei Stahl- und Metallverarbeitern setzt sich fort“, sagt Andreas Möhlenkamp, Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbands Stahl- und Metallverarbeitung (WSM). Die Produktion der Stahl- und Metallverarbeiter in Deutschland lag nach Mitteilung des WSM im Zeitraum Januar bis September 18 Prozent über dem sehr niedrigen Wert des Vorjahres. Für 2010 wird ein Produktionswachstum von 13 Prozent erwartet, für 2011 aufgrund des höheren Ausgangsniveaus ein Plus von 4,5 Prozent.

„Zukunft steckt nicht einseitig in der Verbrennung“

| Der Präsident des Bundesverbandes Sekundärrohstoffe und Entsorgung, Burkhard Landers, sieht in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise nicht nur Risiken, sondern auch die Gelegenheit für einen grundlegenden Wandel. In einem Interview, das der Pressesprecher des Verbandes, Jörg Lacher, mit ihm führte, sagte der bvse-Präsident unter anderem, dass die Zukunft in der Entsorgungs- und Recyclingbranche nicht einseitig in der Verbrennung steckt.

BDE-Blitzumfrage: Entsorgungsbranche rechnet mit stärkeren Einbrüchen

| Die Entsorgungsbranche rechnet in diesem Jahr mit weiter sinkenden Umsätzen und rückläufigen Investitionen. Außerdem drohe ein Arbeitsplatzabbau. Dies ergab eine Blitzumfrage des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) unter seinen Mitgliedern.

Ingenieurunternehmen erwarten Krise erst Ende des Jahres

| Die Ingenieurunternehmen hat die Finanzkrise noch nicht erreicht. Dies ergab eine Umfrage des Verbandes Beratender Ingenieure unter seinen Mitgliedern. Danach herrscht bei den Planungsbüros immer noch eine positive Grundstimmung. Gravierende Einbußen werden nicht erwartet. Insgesamt erzielten die VBI-Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz von 3 Milliarden Euro.

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