SCHLAGWORTE: CO2

Emissionshandel: Inwieweit soll die thermische Abfallbehandlung einbezogen werden?

| Schärfer als erwartet fiel der Entwurf zur Novellierung des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes (TEHG) aus, den das Bundesumweltministerium (BMU) Anfang September auf dem Tisch legte. Auch nach einer ersten Anhörung der betroffenen Kreise bleiben zahlreiche Fragen ungeklärt.

Trimet will Alu-Produktion hochfahren – falls Regierung Versprechen einhält

| Wie viele andere Hersteller von Aluminium kritisiert auch Trimet die "Sonderbelastung" durch die hohen Strompreise in Deutschland. Trimet beklagt mangelnde Wettbewerbsfähigkeit gegenüber ausländischer Firmen durch die C02-Kosten im Strom und fordert die Bundesregierung auf, die Belastungen zu reduzieren. Sollte dies gelingen, will Trimet die Produktion wieder auf Vollauslastung fahren und die Kurzarbeit beenden.

Trimet: Aluminium AG mit leichten Umsatzplus

| Mit einem leichten Umsatzplus hat die Trimet Aluminium AG in Essen ihr Geschäftsfjahr 2007/2008 abgeschlossen. Die Geschäftsaussichten werden von dem Unternehmen als weiterhin gut eingeschätzt. Lediglich die steigenden Energiekosten bereiten dem Unternehmen Sorgen.

PET-Recycling ist Umweltschutz

| Die von PET-Recycling Schweiz in Auftrag gegebene Studie der Carbotech AG belegt: Wer PET sammelt, reduziert den CO2-Ausstoß und schont nicht erneuerbare Ressourcen. So soll das PET-Recycling im Vergleich zur Entsorgung von PET im Abfall die Umweltauswirkungen um die Hälfte reduzieren.

Unterseeische CO2-Deponie

| Wissenschaftler der New Yorker Columbia University haben eine mögliche Lösung zur Deponierung von CO2-Emissionen gefunden. Dabei soll CO2 im Meeresboden gebunden werden.

Zentek sammelt Verpackungsmüll CO2-neutral

| Zentek ist das erste Entsorgungsunternehmen Deutschlands, das die bei der Abholung von Verpackungsmüll ausgestoßenen CO2-Mengen ausgleicht. Der gesamte Ausstoß der 3.000 Müllfahrzeuge wird an anderer Stelle durch zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen wieder entzogen.

UBA: Abfallverbrennung ist kein Gegner der Abfallvermeidung

| Die Abfallverbrennung steht einer Vermeidung der Abfälle nicht entgegen. Zu diesem Schluss kommt das Umweltbundesamt (UBA) in einem neuen Hintergrundpapier.

Recycling von Getränkekartons senkt CO2-Emission

| Im vergangenen Jahr wurden rund 145.000 Tonnen Getränkekartons über die Wertstoffbehälter der Dualen Systeme erfasst und verwertet. Das waren 5.000 Tonnen weniger als im Vorjahr. Die Recyclingquote beträgt dennoch unverändert 65 Prozent, da weniger Einheiten verkauft wurden.

Verbot für Kunststofftragetaschen in Deutschland überflüssig

| Aus Sicht der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen haben das Bundesumweltministerium und verschiedene Umweltverbände sehr sachlich auf die möglichen Verbote von Kunststofftragetaschen in China und Australien reagiert.

Zukunft der europäischen Aluminiumindustrie bleibt ungewiss

| Die europäische Aluminiumindustrie will die Treibhausgase reduzieren. Durch Leichtbaulösungen im Transport und Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden, trägt sie ihren Teil zur Antwort auf den Klimawandel bei. Die primäre und sekundäre Aluminiumproduktion würde jedoch schwer getroffen, wenn sie von 2013 an in das EU-Emissionsrechtehandelssystem (ETS) einbezogen werden sollte, falls die Folgen der CO2-Kosten für die Strompreise nicht angemessen ausgeglichen werden.

NE-Metaller erwarten mehr als EU-Bekenntnis zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit

| Die deutsche Nicht-Eisen-Metallindustrie bewertet den Vorschlag der EU-Kommission, die energieintensiven Industrien vor internationalen Wettbewerbsnachteilen schützen zu wollen, als einen ersten Schritt zu einer industrieorientierteren Klimapolitik. Allerdings greifen die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Maßnahmen zu kurz.

Bringt der Abfall aus Luzern künftig Energie?

| Würde der Abfall aus Luzern verbrannt werden, könnte daraus Energie für die Papierherstellung in Perlen geliefert werden. Auf diesem Weg würden 25 Millionen Liter Heizöl eingespart werden. Ob diese Idee umsetzbar ist, soll eine Konzeptstudie zeigen.

CEPI stellt CO2-Bilanzierungsmethode vor

| Die Confederation of European Paper Industries (CEPI), der europäische Papierverband, hat eine Handreichung entwickelt, auf der sich die Kohlendioxid-Bilanz von Papier- und Pappeprodukten ablesen lässt. Das so genannte "Carbon Footprint Framework" sei von vielev Anfragen aus der Industrie inspiriert worden, erklärte der Verband. Nun herrsche im Prinzip Klarheit über jedes einzelne Produkt.
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