Newsarchiv
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Nach den privaten Entsorgern signalisieren nun auch die kommunalen Betriebe ihre Bereitschaft, mit den Gewerkschaften über einen Mindestlohn für die Entsorgungsbranche zu verhandeln. „Unsere Betriebe wollen Mindestlöhne“, sagte Rüdiger Siechau, Chef des Verbandes Kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (VKS), der Tageszeitung „Die Welt“. Nun wartet alle Welt darauf, dass die Kommunen grünes Licht für die Verhandlungen mit der Gewerkschaft Ver.di geben.
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Der österreichische Industrielle Mirko Kovats, Haupteigner von A-Tec, hat mit einem Angebot über 466 Millionen Dollar den russischen Oligarchen Oleg Deripaska, der den Aluminiumriesen UC Rusal kontrolliert, im Bieterwettstreit um das serbische Kupferkombinat RTB ausgestochen. Allerdings hat die Regierung in Belgrad Vorbehalte angemeldet.
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Um etwa 10 Prozent wird das Bergbauunternehmen Grupo Mexico in diesem Jahr wohl sein Produktionsziel bei Kupfer verfehlen. Grund sind die umfangereichen Streiks, mit denen die nationale Bergarbeitergewerkschaft gegen mangelnde Sicherheit in den Betrieben des Unternehmens protestiert. Das erfuhr der Nachrichtendienst „Dow Jones“ von einem Insider.
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Weltweit werden laut Untersuchungen der staatlichen chilenischen Kupferkommission Cochilco zwischen 2006 und 2015 insgesamt 166 Kupferprojekte in Produktion gehen. Der globale Output werde sich damit um 2,37 Millionen Tonnen pro Jahr erweitern. Unter den Projekten seien 17 mit einer Jahresproduktion von über 175.000 Tonnen, wie Chefanalyst Aldo Picozzi sagte.
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Der schweizerische Anlagenbauer Thermoselect hat seine Schadensersatz-Ansprüche gegen den Energiekonzern EnBW vorerst nicht durchsetzen können. Vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe scheiterte das Unternehmen mit einer Millionenklage. Thermoselect hegt den Verdacht, dass EnBW das gemeinsame MVA-Projekt in Karlsruhe sabotiert hat und wirft dem Versorger vor, geschäftsschädigend über die Thermoselect-Technik geredet zu haben.
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Die deutsche Stahlwerke haben im Oktober 2007 insgesamt 1.522 Millionen Tonnen Stahlschrott zugekauft. Der Wert liegt 12,1 Prozent über dem des Vormonats und 4,6 Prozent über dem Oktoberwert des letzten Jahres. In der Produktion wurden demgegenüber 1.924 Millionen Tonnen eingesetzt, ein Plus von 3 Prozent gegenüber September.
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Der „Green Electronics“-Preis der Deutschen Umwelthilfe (DUH) geht im November an das „Vivo Kommunalunternehmen für Abfall-Vermeidung, Information und Verwertung im Oberland“ mit Sitz in Warngau (Landkreis Miesbach). Der Betrieb sammelt mehr als 10 Kilogramm Elektroschrott pro Einwohner und Jahr – im ElektroG sind lediglich 4 Kilo vorgeschrieben.
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Die Versuchseinrichtung für Grundwasser- und Altlastensanierung (Vegas) des Instituts für Wasserbau (IWS) der Universität Stuttgart beschäftigt sich derzeit mit der Beseitigung chlorierter Kohlenwasserstoffe mit Hilfe von Nano-Eisen. Gelingt dies, können solche Schadstofftypen bald direkt – und kostengünstig – im Untergrund unschädlich gemacht werden.
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Der Platinmarkt ist weiterhin fundamental positiv zu bewerten. Mehrere Analysten wiesen gegenüber dem Nachrichtendienst „Dow Jones“ auf die starke industrielle Nachfrage nach dem Edelmetall hin, insbesondere aus dem Automobilsektor, sowie auf die wahrscheinlich anhaltenden Lieferstörungen in Südafrika und steigendes Anlegerinteresse. Der Platinpreis könnte bald wieder über 1.500 US-Dollar je Feinunze steigen.
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Der luxemburgische Stahl-Weltmarktführer ArcelorMittal hat einen Mehrheitsanteil an der türkischen Stahlholding Rozak erworben. In der Türkei will sich der vom indischen Milliardär Lakshmi Mittal geführte Konzern offenbar ein festes Standbein aufbauen. Das berichtet die Nachrichtenagentur IHA unter Berufung auf Philippe Darmayan, den Chef von ArcelorMittal Steel Solutions.
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Alba und der lokale Partner Herbert Füngeling haben ihre Pläne für ein Verpackungsmüll-Zwischenlager in Erftstadt-Friesheim beerdigt. Füngling zog seinen Nutzungsänderungsantrag am Mittwoch im Wirtschaftsausschuss des Stadtrats zurück. Um auf Nummer sicher zu gehen, änderte das Parlament einstimmig den Bebauungsplan für das gesamte Gewerbegebiet. Die Opposition aus CDU und FDP trug diese Entscheidung mit, kritisierte aber das Krisenmanagement des Rathauses.
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In Spandau und Marzahn will die Berliner Stadtreinigung (BSR) je eine Biogasanlage zur Verwertung des Bioabfalls aus der haushaltsnahen Sammlung errichten. Die Investitionssumme wird insgesamt etwa 25 Millionen Euro betragen. Zurzeit fallen nach Angaben der BSR 50.000 Tonnen Biomüll im Jahr an. Ab 2010 sollen sie in den eigenen Anlagen vergoren werden. Erst Anfang der Woche hatte der Umweltausschuss beschlossen, die Bioabfall-Sammlung deutlich auszuweiten.







