Newsarchiv
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Der Drehtrommelwagen hat Geburtstag. Seit nunmehr 80 Jahren gehört der Fahrzeugtyp zur Entsorgungswirtschaft. Die Firma Faun widmete ihm daher vor kurzem ein Symposium in Wörth, auf dem auch die Zukunft des Gefährts besprochen wurde.
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Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und der Vorsitzende der Gewerkschaft Ver.di, Frank Bsirske, haben gemeinsam für gute Arbeitsbedingungen und einen Mindestlohn in der Umweltbranche geworben. Die beiden sind Gastgeber einer Konferenz zum Thema Umwelt und Dienstleistungen. Von den mehr als 1,5 Millionen Menschen, die in Deutschland im Umweltsektor arbeiten, sind zwei Drittel im Dienstleistungsbereich tätig.
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Die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem (GRS) Batterien wird eine großen Charity-Aktion zu Gunsten des Vereins „Kinder helfen Kindern“ abhalten. Unter dem Motto „Jede BATTerie bringt Bares“ werden am 11. Dezember in der Axel-Springer-Passage in Hamburg Batterien eingesammelt. Für jedes Kilo soll ein Euro gespendet werden. Auch der Erlös eine Tombola soll an den Verein gehen.
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Die Norddeutsche Affinerie (NA) hat sich gegen den früheren Vorstandsvorsitzenden Werner Marnette als Chef des Aufsichtsrats ausgesprochen wird. Das Unternehmen verwies auf den deutschen Corporate-Governance-Kodex, der den Wechsel eines Vorstandsvorsitzenden an die Spitze des Aufsichtsrates als ungebührlich bezeichne. Die Zeitschrift „Euro am Sonntag“ hatte berichtet, dass der österreichische Großinvestor Mirko Kovats Marnette gerne als neuen Aufsichtsratschef sähe.
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Mit mehr als 100 Erstsemestern im Studiengang „Rohstoffingenieurwesen“ hat die RWTH Aachen im Wintersemester 2007/08 einen neuen Rekord seit Einführung des Studiengangs erzielt. Als Grund für diesen großen Zulauf sieht die Universität in der Aktualität des Themas „Rohstoffe“ und den hervorragenden Berufsaussichten in der deutschen und internationalen Rohstoffbranche.
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Der Bonner Informationsdienst BINE stellt in seinem Projekt-Infoblatt „Energieeffizientes Recycling von Eisen-Reststoffen“ eine neue, datenbankgestützte Prozessführung für Sinter- und Hochofenprozesse vor. Im Rahmen eines Betriebsversuchs wurde ein rechnergestütztes System zur Prozessplanung entwickelt, das gleichermaßen die Produktqualität und die Energieeffizienz optimieren soll.
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Die Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) weist auf attraktive Geschäftschancen für Recyclinganlagenbauer im Nachbarland Polen hin. Derzeit würden dort nur 2,5 Prozent des Siedlungsabfalls wiederverwertet; nach EU-Bestimmungen müsste dieser Anteil bis 2010 auf 25 Prozent erhöht werden. Auch das Umweltbewusstsein der Polen steige langsam an.
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In Nordrhein-Westfalen (NRW) werden mehr als 97 Prozent der Restabfälle aus Siedlungsabfall in Hausmüllverbrennungsanlagen entsorgt. Etwa drei Prozent der Restabfälle werden nach vorheriger mechanisch-biologischer Vorbehandlung deponiert. Dies geht aus der Abfallbilanz für das Jahr 2006 hervor, die das nordrhein-westfälische Umweltministerium am 3. Dezember bekanntgab.
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Der nierdersächsische Landkreis Emsland verteilt an seine Bürger Blaue Tonnen für die Papiersammlung. Bisher musste Altpapier, -pappe und -kartonage zu Containern geschleppt werden; auch sammelten einige Vereine es an der Haustür ein. Mit dem Erlös aus dem Altpapierverkauf hofft Landrat Herrmann Bröring, die Gebühren für Rest- und Biomüllabfuhr stabil halten zu können. Privaten Papiersammlungen erteilte er eine eindeutige Absage.
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Die Berliner Stadtreinigung (BSR) will ihre beiden Anlagen zur Erzeugung von Biogas nahe der Müllverbrennungsanlage Ruhleben in Spandau sowie im Gewerbegebiet Eastside am Hornoer Ring in Marzahn errichten. Das berichtet der „Tagesspiegel“ unter Berufung auf lokale Politiker.
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Die Firma Stenau wird bis zum 14. Dezember im nordrhein-westfälischen Ahaus 12.000 Gelbe Tonnen verteilen. Damit hat der Gelbe Sack in der Stadt ausgedient. Die Bürger hatten schon seit einiger Zeit das Ende der seit 13 Jahren bestehenden Sackwirtschaft gefordert.
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In Mühlheim an der Ruhr und in Gladbeck hat die Hamburger Veolia Umweltservice (vormals Sulo) ihre Aufträge zur Erfassung des Verpackungsmülls verloren. Die Übergabe an die Nachfolger, die Mühlheimer Entsorgungsgesellschaft (MEG) bzw. Alba, gestaltet sich für die Bürger problemfrei: Die Tonnen werden abgetreten.







