Newsarchiv
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Im Bundesrat wird es eng für die vom Bundestag bereits beschlossene Novelle der Verpackungsverordnung. Der Wirtschaftsausschuss der Länderkammer hat mit großer Mehrheit verlangt, Serviceverpackungen aus der Lizenzpflicht herauszunehmen. In dem zentralen Änderungsantrag des Gremiums, aus dem die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ zitiert, wird auch gefordert, die Selbstentsorgung zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu verbieten.
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Der Österreichische Baustoff-Recycling Verband (BRV) hat ein komplett überarbeitetes Sortiment an Richtlinien für die Bodenverwertung und für Herstellung und Einsatz von hochwertigen, qualitätsgesicherten Recycling-Baustoffen vorgestellt. Alle zugrunde liegenden technischen Richtlinien wurden 2007 neu herausgegeben, nachdem sie mit dem Lebensministerium inhaltlich abgestimmt worden waren.
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Sims Recycling Solutions hat einen Fuß auf den indischen Subkontinent gesetzt und die Firma Trishyiraya Recycling übernommen. Die Akquisition ist nach Unternehmensangaben Teil einer Strategie der Muttergesellschaft Sims Group, den Geschäftsbereich Recycling Solutions im Raum Asien/Pazifik weiter auszubauen. Trishyiraya ist ein etabliertes Recyclingunternehmen für elektrische und elektronische Geräte mit Sitz in der südindischen Stadt Chennai.
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Die seit einigen Jahren nur noch BKB heißenden Braunschweigischen Kohlenbergwerke werden komplett in die Corporate Identity des E.on-Konzerns eingegliedert. Im Zuge der Trennung der Geschäftsfelder Braunkohlestrom und Abfallverbrennung bekommt die Gesellschaft den Namen E.on Energy from Waste. Der Neustart soll am 31. März 2008 stattfinden.
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Die Umsetzung des seit 2005 geltenden Deponierungsverbots für unbehandelte Siedlungsabfälle zeigt Wirkung: Thüringen hat bisher auf 58 Deponien etwa 225 Hektar abgedichtet und rekultiviert worden. „Der Wandel der Entsorgungsstrukturen wurde in Thüringen im Jahr 2006 erfolgreich realisiert“, sagte Umweltstaatssekretär Stefan Baldus. Auch die Behandlungskpazitäten für Restmüll wurden ausgebaut, sodass jetzt nicht mehr zwischengelagert werden muss.
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Der weltgrößte größte Stahlproduzent, ArcelorMittal mit Sitz in Luxemburg, will die China Oriental Group mit offiziellem Sitz auf den Bahamas, nun vollständig unternehmen und dafür mindestens 1,7 Milliarden US-Dollar ausgeben. Letzten Monat hatten die Europäer für 28 Prozent des an der Börse in Hong Kong gelisteten Konzerns 647 Millionen US-Dollar bezahlt. Der offizielle Sitz von China Oriental ist auf den Bermudas, weshalb ArcelorMittal überhaupt zum Zug kommen kann.
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Der chinesische Stahlproduzent Baosteel hat Medienberichte dementiert, wonach er ein Gebot für den Minenkonzern Rio Tinto mir Sitz in London erwägt. Man beobachte lediglich die Entwicklung, die das Gebot des australisch-britischen Rohstoffkonzerns BHP Billiton ausgelöst hat, da Stahl- und NE-Metall-Industrie weltweit davon beeinflusst würden. Rio-Chef Tom Albanese sagte unterdessen zum Nachrichtendienst „Dow Jones“, das BHP-Vorhaben sei „zum Scheitern verurteilt“.
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Die staatliche chinesische Sinosteel Corp hat die Genehmigung vom Staatsrat für ihren Börsengang erhalten. Das Vorhaben bedürfe allerdings noch der Genehmigung der Finanzaufsicht, sagte ein Vertreter des Stahlkonzerns laut dem Nachrichtendienst „Dow Jones“. Der Konzern hat bislang noch keine Aussagen zum geplanten Emissionserlös gemacht.
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Die Deutsche Börse steigt Mitte Dezember in den direkten Rohstoffhandel ein. Als erstes Produkt bietet sie die Inhaberschuldverschreibung Xetra-Gold an, die durch eine entsprechende Menge des Edelmetalls in den Tresoren der Deutschen Börse gedeckt ist. Damit werde der Goldhandel auch außerhalb des Interbankenhandels mit nennenswertem Volumen und transparenter Preisbildung möglich, sagte Steffen Orben, Geschäftsführer von Deutsche Börse Commodities GmbH.
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Interessengruppen, die sich isoliert nur um einen einzelnen Stoffstrom kümmern, greifen nach Ansicht des Bundesverbandes Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) zu kurz. Die Mittelstandsvertretung der Branche erinnert daran, dass die Einzelverbände sich in der Vergangenheit für mehr Schlagkraft zusammengeschlossen haben, und warnt angesichts turbulenter Zeiten davor, „die Vergangenheit wieder aufleben zu lassen“.
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Im saarländischen Homburg hat die BISEA GmbH am 7. Dezember eine neue Anlage zur Erzeugung von Strom und Wärme aus Biomasse in Betrieb genommen. Wie das Bundesumweltministerium (BMU) erklärte, wurde das Vorhaben mit 550.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm gefördert.
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Die zum Pariser Großkonzern Suez gehörende Sita Deutschland GmbH ist in den Markt der dualen Systeme eingestiegen. Die Kölner Gesellschaft übernahm die Mehrheit an der fränkischen BellandVision GmbH. Ab Januar 2008 sollen bundesweit im Terrain des Ex-Monopolisten Duales System Deutschland GmbH (DSD) Marktanteile gewonnen werden.







