Newsarchiv
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Die neue gemeinsame Prüfrichtlinie aller dualen Systeme zur Plausibilisierung der Planmengenmeldungen bleibt weiter umstritten. In ihrer heutigen Pressemitteilung betont der geschäftsführende Gesellschafter der Reclay Group, Raffael A. Fruscio, dass sein Unternehmen einer solchen Übereinkunft nur zustimmen kann, wenn diese keinerlei kartellrechtliche oder fachliche Stolpersteine enthält.
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Die zahlreichen Reformen im Gesundheitswesen haben den Kostendruck in Krankenhäusern erhöht. Vor allem im Bereich Abfallmanagement können Kliniken ihre Betriebskosten noch senken. Doch das Thema Entsorgung findet bei Klinikbetreibern noch zu wenig Beachtung.
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Vor dem Hintergrund der zu novellierenden Verpackungsverordnung forderte der österreichische EU-Parlamentarier Paul Rübig vor kurzen faire Bedingungen für alle Marktteilnehmer. Die neue Verpackungsverordnung, an der zurzeit gearbeitet wird, soll unter anderem mehr Wettbewerb ermöglichen. Bisher ist allein die ARA Altstoff Recycling Austria AG für die Entsorgung von Verpackungen zuständig.
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Albrecht Rittmann, Leiter der Abteilung Umweltpolitik, Nachhaltigkeit und Abfallwirtschaft im baden-württembergischen Umweltministerium, soll zum Ministerialdirektor im Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum ernannt werden. Diese Personalie hat das Umweltministerium in Baden-Württemberg bekannt gegeben. Die Nachfolge Rittmanns in der Abteilung Abfallwirtschaft wird ab dem 1. April Ministerialdirigent Klaus Röscheisen antreten.
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Der weltweite Markt für Blei und Zink wies im Januar einen Überschuss aus. Das geht aus den aktuell vorgelegten Zahlen der Internationalen Blei- und Zinkstudiengruppe (ILZSG) hervor. Demnach hat der Überschuss für Blei 5.000 Tonnen und der Überschuss am Zinkmarkt 39.600 Tonnen betragen
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In Großbritannien wurden in den vergangenen sechs Jahren rund 34 Millionen Tonnen Abfall wiederverwertet und wiederverwendet. Der Wert dieses Materials betrage über 1 Milliarde Britische Pfund (1,08 Milliarden Euro), teilt das britische Waste & Resources Action Programme (WRAP) mit.
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Der von Sabic Innovative Plastics entwickelte Kunststoff Valox iQ findet in Japan als ressourcenschonende Alternative zu hölzernen Essstäbchen Verwendung. Täglich würden dort Millionen von Einmal-Essstäbchen weggeworfen.
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Die Zech Umwelt GmbH hat eigenen Angaben zufolge ein neues Reinigungsverfahren für kontaminierte Kunststoffe entwickelt. Dieses Verfahren trennt HDPE-Kunststoffe mittels einer intensiven Kaltwäsche vollständig von anhaftenden Ölrückständen. Damit sei es möglich, aus zuvor größtenteils nicht genutzten Abfällen ein hochwertiges Mahlgut für die werkstoffliche Wiederverwendung zu produzieren.
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Das Kieler IT-Unternehmen Consist Software Solutions GmbH konnte 2008 seinen Umsatz von 14,7 Millionen Euro auf 17,3 Millionen Euro steigern. Das gibt der IT-Spezialist für Individualanwendungen und ausgewählte Softwarelösungen bekannt. Für das laufende Jahr erwartet Consist eine Nachfrage seiner IT-Lösung Modawi für die künftig digitalisierte Abfallwirtschaft.
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Die Weltwirtschaftskrise hat die Stahlindustrie hart getroffen: Im vierten Quartal 2008 sei die Stahlproduktion in Deutschland um 20 Prozent und im Januar dieses Jahres um 36 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum zurückgegangen. Diese Zahlen präsentierte Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl (WV Stahl), auf der Jahrestagung „Stahlmarkt 2009“ des Handelsblattes. 200 Vertreter der Stahlindustrie diskutierten über die weiteren Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise. Allgemein wird in der zweiten Jahreshälfte mit einem wieder höheren Stahlbedarf gerechnet.
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Der Beschluss des Oberlandesgerichts Rostock vom 6. März stellt die bundesweit praktizierte Ausschreibungspraxis für Altpapier aus privaten Haushalten in Frage. Mit seiner Entscheidung widerspricht das OLG ausdrücklich dem Bundeskartellamt, das 2004 sowohl gemeinsame Ausschreibungen von Kommune und DSD als auch Verträge zwischen Kommunen und Entsorgern über die Gesamtmenge einschließlich des Verpackungsanteils verboten hat.
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Der Energieversorger MVV Energie AG sieht trotz der Finanzkrise im laufenden Geschäftsjahr auch Positives. Man rechne beim Umsatz weiterhin mit einem einstelligen Wachstum auf 2,8 Milliarden Euro und erwarte ein etwas geringeres nachhaltiges operatives Ergebnis (EBIT vor IAS 39), so das Mannheimer Unternehmen heute bei der Hauptversammlung. Wie MVV bereits am Donnerstag mitteilte, wurde der Vertrag von Technikvorstand Werner Dub um weitere fünf Jahre bis 2014 verlängert.







