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Allgemein

  • Die Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung (ASA) plant einen Ringversuch zum Austragsmaterial der Mechanisch-Biologischen-Abfallbehandlungsanlagen (MBA) durchzuführen. Der ASA-Ringversuch zum MBA-Austragsmaterial werde für alle Labore angeboten, die im Geltungsbereich der Deponie-Verordnung tätig seien. Der Aufruf zur Teilnahme richte sich sowohl an Fremdlabore wie auch an Eigenlabore der ASA-Mitgliedsbetriebe.

  • Im vergangenen Jahr hat Großbritannien 16,5 Prozent oder 66.000 Tonnen aller Teppichabfälle recycelt. Das sei eine deutliche Steigerung um 10 Prozent gegenüber 2010 und ein großer Schritt hin zum Recyclingziel von 25 Prozent im Jahr 2015. Das hat Carpet Recycling UK mitgeteilt.

  • Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat eine neue Informationskampagne zum Vermeiden von Lebensmittelabfällen gestartet. Vermeidbare Abfälle entstünden überall entlang der Wertschöpfungskette in unterschiedlichen Dimensionen – von der landwirtschaftlichen Erzeugung, der Lebensmittelverarbeitung bis hin zum Handel, und am Ende der Kette in der Gastronomie und den privaten Haushalten.

  • Der US-Bundesstaat New Mexico hat 2010 rezyklierbare Materialien im Wert von mindestens 168 Millionen US-Dollar (128 Millionen Euro) auf Deponien schlichtweg “begraben”. Das schreibt die New Mexico Recycling Coalition (NMRC) in einem neuen Report. Dafür hätten die Bürger 51 Millionen US-Dollar bezahlt. Nur 200.000 Tonnen Abfälle seien 2010 recycelt worden. Diese hätten einen Marktwert von 25 Millionen US-Dollar (19 Millionen Euro) gehabt.

  • Kann man Design und ökologischen Anspruch verbinden? Die französische Recycling-
    Designerin Katell Gélébart tut es. Seit über zehn Jahren kreiert sie Kleidung, Taschen, Lampen, Möbel und andere Objekte. Konsequent nutzt sie ausschließlich Materialien, die bereits vorhanden sind. Dafür erhielt sie jetzt den Kairos-Preis der Toepfer-Stiftung, mit 75.000 Euro einer der höchst dotierten Kunstpreise Europas.

  • Im Biokompostwerk in Grünstadt wurden im Herbst 2011 wieder die behördlich vorgeschriebenen Geruchsmessungen an beiden Biofiltern durch den TÜV Süd durchgeführt. Auch diesmal lagen die ermittelten Geruchswerte (in Geruchseinheiten pro Kubikmeter (GE/m³) Abluft gemessen) in einem sehr guten Bereich. Das teilt die Ludwigshafener GML Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH mit. Der gesetzliche Grenzwert von 500 GE/m³ sei sicher eingehalten und sogar deutlich unterschritten worden.

  • Die Interseroh Pfand-System GmbH und die gemeinnützige Organisation Sozialhelden e.V. stellen ab sofort für Privatpersonen und Unternehmen Sammelboxen zur Verfügung, in denen leere Einwegpfand-Flaschen und -Dosen gesammelt werden können. Und das für einen guten Zweck, wie das Recyclingunternehmen Alba Group mitteilt. Das System basiert auf dem Interseroh-Projekt „Pfand@Home“.

  • Die Themen Wettbewerb zwischen privater und kommunaler Entsorgungswirtschaft sowie die Auswirkungen des neuen Kreislaufwirtschaftsgesetzes diskutierte der Vorstand des Verbands der Bayerischen Entsorgungsunternehmen bei einem Frühstück mit Landtagsabgeordneten der Freien Wähler im Bayerischen Landtag. Dabei betonte VBS-Präsident Otto Heinz in seinem Statement, dass insbesondere die Regelung zur gewerblichen Sammlung im neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz für die Privatwirtschaft inakzeptabel sei.

  • Innogy Venture Capital hat gemeinsam mit dem Finanzinvestor Gimv und weiteren Partnern die Verträge zur Investition in das belgische Unternehmen GreenWatt S. A. unterzeichnet. Das teilt der Energieversorger RWE mit. In den GreenWatt-Biogasanlagen werde aus biologisch abbaubaren Abfall- und Reststoffen Energie dezentral erzeugt. Insgesamt sind laut RWE Innogy Investitionen in Höhe von 6 Millionen Euro zur Finanzierung des internationalen Wachstums von GreenWatt geplant.

  • Der Export von Ersatzbrennstoffen (EBS) aus Großbritannien hat sich innerhalb der vergangenen fünf Monate vervierfacht. Das zeigen aktuelle Daten der britischen Umweltagentur. Allein zwischen dem 1. Januar und dem 24. Februar dieses Jahres seien 290.000 Tonnen EBS nach Kontinentaleuropa ausgeführt worden, teilt die Environment Agency mit

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