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Allgemein

  • Zurzeit wird die Müllabsauganlage in Tannenbusch rückgebaut. Die Arbeiten am Rückbau der Schächte und Verfüllung der Rohrleitungen sollen in diesem Jahr fertig gestellt werden. Das berichteten Werner Bergmann, Leiter des Tiefbauamtes, sowie Richard Münz, stellvertretender Leiter des Amtes für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft, heute vor Ort an der Hermannstädter Straße. Seit November vergangenen Jahres wird die Anlage demontiert.

  • In Sachsen wurden 2009 insgesamt 159 übertägige Abbaustätten betrieben. Im Rahmen der Bergbaurekultivierung wurden in 134 der Standorte rund 7,9 Millionen Tonnen Abfälle eingesetzt. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes waren das rund 362.250 Tonnen Abfälle weniger als im Vorjahr (minus 4,4 Prozent).

  • Wenn die Bauabnahme heute überstanden ist, kann das Ludwigshafener Müllheizkraftwerk wieder den Betrieb aufnehmen. „Wenn die Abnahme des sanierten Bunkers erfolgreich ist, werden wir ab Montag wieder Müll verbrennen können“, sagt Thomas Grommes, Geschäftsführer der GML Abfallwirtschaftsgesellschaft. Nach dem Großbrand im Oktober werden dann wieder zwei der drei Kessel laufen.

  • 14.507 Gewichtstonnen an Alt-Gerätebatterien sind 2010 über das Rücknahmesystem der Stiftung Gemeinsames Rücknahmesysttem Batterien (GRS Batterien) gesammelt worden. Dies entspreche einer Sammelquote von 44 Prozent, schreibt die GRS Batterien in ihrem Jahresbericht für 2010. Damit übertreffe das System schon heute die durch das Batteriegesetz definierten Vorgaben von 35 Prozent für 2012.

  • In Sachsen wurden im Jahr 2009 insgesamt 446.376 Tonnen Verpackungsabfälle eingesammelt. Gegenüber dem Vorjahr (485.988 Tonnen) sei diese Menge um 8,1 Prozent (minus 39.612 Tonnen) zurückgegangen, wie das Statistische Landesamt mitteilt. Sie setzte sich zusammen aus gebrauchten Transport- und Umverpackungen sowie aus Verkaufsverpackungen, die jeweils getrennt eingesammelt wurden.

  • Im Jahr 2007 sind in Deutschland 4,331 Millionen Tonnen gemischte gewerbliche Siedlungsabfälle entsorgt worden. Mit circa 2,07 Millionen Tonnen gemischter gewerblicher Siedlungsabfälle wurde knapp die Hälfte der Gesamtmenge den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern zur Beseitigung überlassen. Das geht aus der neuen Studie des Umweltbundesamtes „Aufkommen, Verbleib und Ressourcenrelevanz von Gewerbeabfällen“ hevor.

  • Die Hausmüllentsorgung unterliegt dem Vorrang der öffentlichen Verantwortung. Deren Absicherung gegen den Verlust von Wertstofferlösen und gegen Rosinenpickerei sei durch gewerbliche Sammlungen europarechtlich ohne Weiteres möglich Zu diesem Ergebnis gelangt ein Rechtsgutachten der Kanzlei Gaßner, Groth, Siederer & Coll.. Hartmut Gaßner: „Die Fehlinterpretation des EU-Rechts durch das BMU ist ein politischer Dauerbrenner, dem endlich Einhalt zu gebieten ist.“

  • Die Abwrackprämie hat auch 2010 noch deutliche Spuren hinterlassen. Die an die Einreichung eines durch einen zertifizierten Demontagebetrieb ausgestellten Verwertungsnachweises gekoppelte Prämie habe den Zustrom enorm gesteigert, wie der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) mitteilt. Mit dem Ende der Prämie sei der Verwertungsnachweis jedoch wieder zu einem bedeutungslosen Papier degradiert worden, kritisiert der bvse.

  • Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) sieht im Entwurf zum Kreislaufwirtschaftsgesetz eine massive Aushöhlung und Gefährdung der kommunalen Abfallwirtschaft vorgezeichnet. „Eine Ausweitung der gewerblichen Sammlung reduziert kommunale Abfallwirtschaftsbetriebe auf die Restmüllbeseitigung und eine reine Vorhaltefunktion, falls private Entsorgungssysteme ausfallen“, sagte Rüdiger Siechau, Vizepräsident des VKU, bei einer Podiumsdiskussion auf den Kasseler Abfalltagen.

  • Bei der Frühjahrsputzaktion „Hamburg räumt auf!“ haben 53.700 Helfer in 850 Initiativen mitgemacht. 274 Tonnen Müll seien dabei zusammengekommen, wie die Stadtreinigung Hamburg (SRH) mitteilt. Das seien 5,1 Kilogramm pro Helfer. Noch nie hätten so viele Freiwillige in so vielen Initiativen an dieser Aktion teilgenommen und gleichzeitig so wenig Müll pro Kopf eingesammelt, sagt die SRH.

  • Jährlich sind rund 28.000 Mülltransporte nach Thüringen unterwegs. Rund die Hälfte sei Sondermüll, wie aus der Antwort des Thüringer Umweltministeriums auf eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Eleonore Mühlbauer (SPD) hervorgeht. Demzufolge hat die Abfallverbringung aus dem Ausland nach Thüringen seit 2006 zugenommen.

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