Das Beispiel Envio Recycling zeigt, warum die Entsorgungsbranche einen gerechteren Vollzug braucht.
Das Beispiel Envio Recycling zeigt, warum die Entsorgungsbranche einen gerechteren Vollzug braucht.
Der Bundesverband der Altholzaufbereiter und -verwerter (BAV) begrüßt die Einführung einer Wertstofftonne. Der BAV sieht diese als Antwort auf einen immer höheren Bedarf an Sekundärrohstoffen und zur Optimierung der haushaltsnahen Sammellogistik. „Es wäre aber das falsche Signal, wenn der Bürger den Eindruck gewinnen würde, dass Holz nicht zu den Wertstoffen gehört. Dies wäre der Fall, wenn er Holz nicht in die Wertstofftonne geben dürfte“, sagt BAV-Voritzender Uwe Groll.
Das Institut für Umweltwissenschaften der Universität Leiden und die Van Gansewinkel Group arbeiten in einem Forschungsprojekt zusammen. Im Mittelpunkt des „M2i-Projektes“ stehe die Frage, welche Abfallströme die vielversprechendsten Kandidaten für die Versorgung der Wirtschaft mit Metallen und anderen wertvollen Sekundärrohstoffen seien, heißt es in einer Mitteilung des niederländischen Entsorgungskonzerns.
Der Bonner Bau- und Vergabeausschuss hat die Vergabe der Entsorgung des Biomülls beschlossen. Für den Zeitraum Juli 2011 bis Ende 2015 könne nach der europaweiten Ausschreibung der Annahme und Verwertung dieser Abfälle daher der Auftrag für insgesamt rund 4,4 Millionen Euro vergeben werden. Das hat die Stadt Bonn bekannt gegeben.
175.000 Müllbehälter in Sachsen-Anhalt Süd werden in den nächsten Monaten umgerüstet. Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, soll mit Hilfe von Transpondern den Bürgern künftig jede einzelne Leerung in Rechnung gestellt werden.
Das Online-Rücknahmesystem für Verpackungen des duales Systemsbetreiber Landbell wächst weiter: Nach eigenen Angaben haben sich inzwischen 23.000 Betreiber von Online-Shops, Händler und kleinere Hersteller bei dem Online-Rücknahmesystem angemeldet.
Wegen Wartungsarbeiten am Rostocker Müllkraftwerk wird ein Teil des Mülls nach Dänemark transportiert. Wie die Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft (EVG) gegenüber dapd sagte, dürfte die EVG in diesem Jahr bis zu 30.000 Tonnen vorbehandelter Abfällel zur energetischen Verwertung nach Dänemark verbringen. Das erlaube eine Ausnahmegenehmigung, die wegen der fünfwöchigen Wartungsarbeiten am Rostocker Müllkraftwerk erlassen wurde.
Die rot-rote Regierungskoalition plant einen Änderungsantrag zu einem eigenen Senatsentwurf, um in Berlin eine einheitliche Wertstofftonne unter kommunaler Regie zu etablieren. Wie die Berliner Morgenpost weiter berichtet, soll am 2. Mai der Antrag im Umweltausschuss des Abgeordnetenhauses beschlossen werden.
Die Berliner Stadtreinigung (BSR) begrüßt die Aussagen im Entwurf des Berliner Abfallwirtschaftskonzeptes. Unter anderem werde klar gestellt, dass die gelbe Tonne Plus keine rechtlich Legitimation besitze, wie die BSR in einer Stellungnahme geäußert hat.
Die Hamburger Wertstofftonne kommt – aber kein neuer Müllbehälter. Das betonten die Hamburger Umweltsenatorin Jutta Blankau und Rüdiger Siechau, Geschäftsführer der Stadtreinigung Hamburg (SRH), heute anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Mülltrennung für Klimaschutz“ im Infopavillon der Umwelthauptstadt am Hauptbahnhof.
Ein Firmenkonsortium bestehend unter anderem aus den Anlagenhersteller Babcock & Wilcox und KBR Inc. wird im US-Bundesstaat Florida eine Waste-to-Energy-Anlage (WtE) bauen. Der Kontrakt mit der Abfallbehörde von Floridas Palm Beach County betrage 688 Millionen US-Dollar. Das hat KBR bekannt gegeben.
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