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Allgemein

  • „Das ist ein Versuch, die private Entsorgungswirtschaft an den Rand zu drängen.“ Mit diesen Worten kommentierte Burkhard Landers, Präsident des Bundesverbandes Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) die Forderung der kommunalen Spitzenverbände, die gewerbliche Sammlung faktisch verbieten zu wollen, wie der bvse mitteilt.

  • Abfallwirtschaftliche Maßnahmen liefern bei effektiver Verfahrensgestaltung einen wichtigen Beitrag zur Energieerzeugung. Da Abfälle neben dem fossilen Kohlenstoffanteil einen hohen Anteil Kohlenstoff biogenen Ursprungs enthalten, seien Emissionen aus der Behandlung dieser Abfallanteile als klimaneutral zu bewerten. Das ist ein Ergebnis der Studie „Nutzung der Potenziale des biogenen Anteils im Abfall zur Energieerzeugung“, die das Umweltbundesamt (UBA) herausgegeben hat.

  • Am kommenden Freitag steht der Entwurf zum Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) auf der Tagesordnung des Bundesrats. Die beratenden Ausschüsse hätten eine äußerst umfang- und detailreiche Empfehlung vorgelegt, schreibt der Bundesrat dazu. Neben vielerlei schwierigen und teilweise hochkomplexen inhaltlichen Anliegen gehe es großenteils auch um redaktionelle Anliegen, Klarstellungen, Definitionsfragen und Konkretisierungen.

  • Die EU-Staaten haben 2009 Recyclingquoten für Stahlblechverpackungen von durchschnittlich über 72 Prozent erreicht. Das geht aus den aktuellen Daten der Association of European Producers of Steel for Packaging (APEAL) hervor. Damit übertreffe Stahlblech die Recyclingquoten anderer Verpackungsmaterialien wie Plastil, Getränkedosen und Glas.

  • Die Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien schreibt im Rahmen des Batteriegesetzes die bundesweite Logistik, Sortierung und Verwertung von rund 14.500 Tonnen Altbatterien aus. Interessierte Bieter können sich laut GRS Batterien ab dem 1. Juni über das Ausschreibungsportal registrieren und die Unterlagen und Bedingungen herunterladen. Dienstleistungszeitraum ist vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2014.

  • Im Jahr 2010 hat Lightcycle insgesamt 8.444 Tonnen Altlampen gesammelt und einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt. Das hat das Gemeinschaftsunternehmen führender Lichthersteller mitgeteilt. Dabei habe der Anteil der Altlampen, deren Abholung über gesetzliche Anordnungen erfolgte, bei circa 2.042 Tonnen gelegen.

  • In Berlin gibt sich ein „unseriöser Sperrmüllentsorger“ als Beauftragter der Berliner Stadtreinigung (BSR) aus. Darüber informiert die BSR. Zuvor hatte die BSR Beschwerden von Berliner Haushalten erhalten, die vermeintlich eine Sperrmüllentsorgung bei der BSR beauftragt hätten.

  • Die Hamburger können ihren Müll nun unterirdisch entsorgen. Die Stadtreinigung Hamburg (SRH) hat die ersten unterirdischen Wertstoffcontainer auf öffentlichem Grund am Rande des neugestalteten Hansaplatzes vorgstellt. Markus Schreiber, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte, und SRH-Geschäftsführer Rüdiger Siechau haben gestern drei Altglas-, zwei Altpapier- und einen Wertstoffcontainer zur Nutzung freigegeben.

  • Für Müllverbrennungsanlagen (MVA) will die US-amerikanische Umweltbehörde EPA neue Standards formulieren. Das hat die Environmental Protection Agency bereits im Februar angekündigt. Bevor diese jedoch in ihre finale Form gegossen werden, will die EPA noch zusätzliche Informationen sammeln. Das hat die EPA nun mitgeteilt.

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