UBA-Studie analysiert potenzielle Belastungen durch Batterien

Das Umweltbundesamt (UBA) hat die potenzielle Belastung des Hausmülls und der Batterie-Verwertungsverfahren durch schwermetallhaltige Batterien untersucht. Für einige Batterietypen seien häufig Überschreitungen der im Batteriegesetz festgelegten Grenz- beziehungsweise Kennzeichnungsschwellenwerte festgestellt worden.

Im Rahmen der UBA-Studie „Überprüfung der Quecksilber-, Cadmium- und Blei-Gehalte in Batterien“ wurden Rundzellen (Alkali-Mangan, Zink-Kohle, Zinkchlorid) verschiedener Größe (AAA, AA, C, D), 9V-Zink-Kohle-Blöcke, Knopfzellen verschiedener chemischer Systeme (Alkali-Mangan, Zink-Luft, Silberoxid), Lithium-Primärzellen sowie Li-Ionen-Handy-Akkus von unterschiedlichen Herstellern aus unterschiedlichen Bezugsquellen auf ihren Gehalt an Cadmium, Blei und Quecksilber untersucht.

Als Ergebnis der Studie wurde erhalten, so das UBA, dass für Quecksilber und Cadmium die Grenzwerte in Zink-Kohle- sowie Zinkchlorid-Rundzellen in einigen Fällen überschritten wurden. Der Kennzeichnungsschwellenwert für Blei sei im Fall der Alkali-Mangan-Rundzellen und der Li-Ionen-Akkus in keinem Fall überschritten worden. Für die anderen Batterietypen hingegen seien häufig Überschreitungen festgestellt worden.

Die UBA-Studie können Sie als PDF downloaden unter
http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&Suchwort=4438&quelle=html

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