SCHLAGWORTE: Zementwerk

Anteil der Mitverbrennung alternativer Brennstoffe steigt

| Die Mitverbrennung alternativer Brennstoffe in Zementwerken und Kohlekraftwerken gewinnt zunehmend an Relevanz. Das zeigt eine neue Studie von trend:research, die die Marktentwicklungen in den mit der Mitverbrennung verbundenen Branchen in ausgewählten europäischen Ländern bis 2020 untersucht.

Kreativität bei Mitverbrennung von Abfall kaum Grenzen gesetzt

| „Der Kreativität sind beim Aufspüren neuer Stoffströme zum Mitverbrennen in Zementwerken und Kohlekraftwerken kaum Grenzen gesetzt.“ Zu dieser ersten Einschätzung kommt trend:research, das derzeit eine Studie zur Mitverbrennung von Abfällen in Zementwerken und Kohlekraftwerken in Europa erarbeitet.

Millionen Tonnen CO2 durch Sekundärbrennstoffe eingespart

| Vor kurzem fand die 50. Güteausschusssitzung der Gütegemeinschaft Sekundärbrennstoffe und Recyclingholz (BGS e.V.) statt. In über zehn Jahren habe der BGS die Gütesicherung von Sekundärbrennstoffen als den Weg zu einer hochwertigen energetischen Verwertung etabliert, erklärt der BGS anlässlich dieses Jubiläums. Durch den Einsatz gütegesicherter Sekundärbrennstoffe seien so in dieser Zeit über zwei Millionen Tonnen CO2 eingespart worden.

bvse: „Mitverbrennung von Abfällen nicht pauschal ablehnen“

| Vertreter des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) haben sich gegen eine pauschale Ablehnung der Mitverbrennung von Ersatzbrennstoffen (EBS) ausgesprochen. Die Forderung des umweltpolitischen Sprechers der nordrhein-westfälischen Grünen-Landtagsfraktion, Hans-Christian Markert, auf die Mitverbrennung im Land weitgehend zu verzichten, sei die falsche Konsequenz, wie der bvse in einer Mitteilung schreibt.

Zementwerk in Mergelstetten will auf Sekundärbrennstoffe umsteigen

| Im Zementwerk der Schwenk Zement KG im baden-württembergischen Mergelstetten soll der Einsatz von Sekundärbrennstoffen auf 100 Prozent gesteigert werden. Gleichzeitig sollen die Stickstoffoxid- und Ammoniak-Emissionen um 50 Prozent gesenkt werden. Für dieses Pilotprojekt stellt Bundesumweltminister Sigmar Gabriel über 4 Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm zur Verfügung, teilt das Bundesumweltministerium (BMU) mit.

Vattenfall prüft EBS-Kraftwerk in Schelklingen

| Die HeidelbergCement AG will gemeinsam mit dem Energiekonzern Vattenfall im schwäbischen Schelklingen ein Heizkraftwerk für Ersatzbrennstoffe (EBS) errichten. Wie der weltweit agierende Baustoffhersteller erklärte, soll das Werk das dortige Zementwerk mit Strom versorgen. Vattenfall untersucht derzeit die technische und wirtschaftliche Machbarkeit des Vorhabens. Das Ergebnis soll noch im ersten Halbjahr dieses Jahres vorliegen.

Vecoplan erhält EBS-Großauftrag in Portugal

| Die in den Vorbereitungen auf einen Börsengang befindliche Vecoplan AG mit Sitz in Bad Marienberg, ein Anbieter von Systemen und Komponenten für die Aufbereitung von Holz und Reststoffen, wird einen der größten Zementhersteller Portugals mit einer Anlage zur Aufbereitung von Ersatzbrennstoffen (EBS) beliefern. Mit einem Volumen von 5,2 Millionen Euro ist es einer der größten Einzelaufträge der Firmengeschichte.

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