SCHLAGWORTE: Wertstoffe

Brandenburg erfasst immer mehr Wertstoffe getrennt

| Mit 979.000 Tonnen Abfällen wurde in Brandenburg 2011 nahezu dieselbe Menge wie im Jahr davor entsorgt. Dabei habe sich das Aufkommen der getrennt erfassten Wertstoffe erhöht - inklusive der Mengen aus Dualen Systemen. Das geht aus der jetzt vorliegenden Abfallbilanz hervor.

„Wertstoffgesetz darf sich nicht auf ein System festlegen“

| Nach Auffassung der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) ist eine Steigerung der Erfassung von Wertstoffen für die stoffliche Verwertung sinnvoll. Grundsätzlich könne dies durch unterschiedliche Erfassungs- und Sammelsysteme realisiert werden. Das Gesetz dürfe sich daher nicht auf ein System festlegen.

Amerikaner werfen Wertstoffe im Wert von vielen Milliarden weg

| Die Amerikaner werfen jedes Jahr Wertstoffe im Wert von 11 Milliarden US-Dollar (9 Milliarden Euro) auf den Müll. Das geht aus einem neuen Report des Interessenverbands von Aktionären, As you Sow, hervor. Wenn die USA hinsichtlich des Abfallmanagements mehr wie Europa wären, könnte das die Problemlösung sein, meinen die Autoren

Mainz startet Projekt zur Erfassung von Elektro-Kleingeräten

| Mainz führt ein Projekt zur Erfassung von Elektro(nik)kleingeräten an der Arbeitsstätte durch. Damit soll ein Beitrag zur besseren Erfassung von Elektrokleingeräten geleistet werden. An dem Pilotprojekt ist auch der Entsorgungsbetrieb der Stadt beteiligt.

Gießen startet Modellprojekt zur Restmüll-Analyse

| Stadt und Landkreis Gießen haben das Projekt „WERTvoller 2020“ gestartet. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Landschaftsökologie und Ressourcenmanagement der Uni Gießen soll dabei der Restmüll aus Haushalten analysiert werden. Das teilt der Landkreis Gießen mit

Hausmüllaufkommen in Thüringen 2010 gesunken

| Das Thüringer Hausmüllaufkommen ist 2010 gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Mit durchschnittlich 133 Kilogramm erzeugte jeder Thüringer drei Kilogramm weniger Müll als 2009. Gleichzeitig stieg das Gesamtaufkommen an Abfällen und Wertstoffen um 5,9 Prozent auf 1,667 Millionen Tonnen. Dies geht aus der Abfallbilanz 2010 des Landesumweltministeriums hervor.

VKU-Spotlight: Umfrage zur Wertstofferfassung

| Die organisatorischen und rechtlichen Probleme der Verpackungsentsorgung müssen behoben werden, um die Wertstofferfassung in Deutschland zu optimieren. Das halten mehr als 60 Prozent vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) befragter Entsorgungsbetriebe für notwendig. Sie halten die Verpackungsverordnung für kein sinnvolles Instrument, um das Recycling zu fördern. Das geht aus dem neuen VKU-Spotlight hervor.

BDSV: „Gesamter Berufsstand wird kriminalisiert“

| Die Behinderung gewerblicher Schrottsammlungen treibt immer seltsamere Blüten. Das stellt jedenfalls die BDSV fest. So zitiert der Wirtschaftsverband einen Zeitungsbericht, wonach Bürger im Kreis Böblingen vom dortigen Abfallwirtschaftsbetrieb 50 Euro Belohnung erhalten, wenn sie eine „Erstmeldung über private Sammlungen“ abgeben. BDSV-Präsident Heiner Gröger: „Unter Verkennung der Rechtslage wird ein gesamter Berufsstand kriminalisiert.“

Jeder Hesse produziert 480 Tonnen Müll

| Die hessischen Haushalte haben 2010 etwas weniger Müll entsorgt. Waren es 2009 noch 489 Kilogramm pro Kopf, so waren es 2010 rund 480 Kilogramm. Das geht aus der Haushaltsabfall-Statistik hervor, die das Statistische Landesamt am Donnerstag veröffentlicht hat. Insgesamt belaufe sich das Abfallaufkommen auf 2,914 Millionen Tonnen. 840.053 Tonnen davon seien getrennt gesammelte Wertstoffe gewesen.

Energiewende im Kreis Segeberg startet mit Biotonnen-Aktion

| Im Kreis Segeberg steht eine generalstabsmäßig geplante Abfallbehälter-Austausch-Aktion in einer unüblichen Dimension an: 10.000 neue und größere Biotonnen werden den Bürgern ab Mitte April nämlich vor die Haustüren gestellt. Das teilt der Wege-Zweckverband (WZV) der Gemeinden des Kreises Segeberg mit. Mit diesen „Testbehältern“, will der WZV mehr Bioabfall einsammeln und daraus künftig Energie für 2.500 Haushalte gewinnen.

Geld für Vereinskassen – AbfallScout bezahlt Wertstoffe

| Die Sammlung von Wertstoffen bringt für Vereine und gemeinnützige Organisationen gutes Geld in die Vereinskasse. „Bis zu 20.000 Euro lassen sich jährlich damit verdienen“, verspricht die Wiesbadener AbfallScout GmbH. Das Fachunternehmen für Abfallentsorgung und Recycling bewirbt derzeit die „Vereinssammlung“, um diese Sammelaktionen bundesweit bekannt zu machen.

Landkreis Kassel lehnt Wertstofftonne ab

| "Die Neuerungen im Kreislaufwirtschaftgesetz werden nicht dazu führen, dass es eine zusätzliche Abfalltonne für Wertstoffe für die Bürger im Landkreis Kassel geben wird." Dessen ist sich Vizelandrätin Susanne Selbert sicher. Im Landkreis gäbe es, so Selbert weiter, bereits eine Wertstofftonne und das sei die heutige Restmülltonne: "Eine weitere Tonne ist daher unnötig.“ Die Einführung einer weiteren Abfalltonne sei vielmehr problematisch

Separatsammlungen lohnen sich für Schweizer Kommunen

| Die von Schweizer Städten und Gemeinden organisierten Sammlungen für Grüngut, Altpapier, Glas und Aluminium und Konservendosen sind günstiger als die Sammlung und Verwertung von Kehricht. Für die Gemeinden zahlt sich dabei die regionale Zusammenarbeit aus. Eine Studie der Organisation Kommunale Infrastruktur liefert erstmalig eine Übersicht über die Kosten und Leistungen der Schweizer Gemeinden bei der Entsorgung und dem Recycling von Abfällen.

Mehr Getrennterfassung ohne Mehraufwand möglich?

| „Ich bin der Überzeugung, dass die getrennte Erfassung weiterer Abfälle zur Verwertung möglich ist, ohne den Aufwand für private Haushalte und Kleingewerbe zu erhöhen.“ Das sagte der sächsische Umweltminister Frank Kupfer anlässlich der Vorstellung der Siedlungsabfallbilanz 2010. Mit der von der Bundesregierung vorgeschlagenen Einführung einer einheitlichen Wertstofftonne wäre dies gewährleistet.
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