SCHLAGWORTE: Wertstoffe

Bioabfälle aus Haushalten in Hessen deutlich angestiegen

| In den privaten Haushalten in Hessen fielen im Jahr 2014 insgesamt 2,9 Millionen Tonnen Abfälle an. Das waren 68.500 Tonnen oder 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig sank aufgrund der verstärkten Getrenntsammlung, insbesondere von Bioabfällen, das Hausmüllaufkommen.

Brandenburg: Hausmüllmenge bleibt konstant

| In der aktualisierten Fassung „Daten und Informationen zur Abfallwirtschaft“ hat das Umweltministerium die Bilanzen des Jahres 2013 für die kommunal entsorgten Siedlungsabfälle sowie für die verwerteten und beseitigten gefährlichen Abfälle vorgestellt.

Wertstoffgesetz: DUH fordert Konzentration auf ökologische Schwerpunkte

| Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat ein Positionspapier zur Einführung des geplanten Wertstoffgesetzes veröffentlicht. Darin fordert die DUH, dass das zukünftige Wertstoffgesetz die Umwelt entlasten und Verbrauchern nützen muss.

aha erzielt bessere Ergebnisse als geplant

| Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) hatte für das abgelaufene Wirtschaftsjahr mit einem Fehlbetrag von rund 7,6 Millionen Euro kalkuliert. Abgeschlossen wurde das Jahr 2012 indessen mit einem Überschuss von über 7,4 Millionen Euro. Der erwirtschaftete Überschuss sei vor allem bei der Deponierekultivierung entstanden.

Ein Jahr KrWG: Bilanz der Verbände kann unterschiedlicher nicht sein

| Morgen vor einem Jahr, am 1. Juni 2012, ist das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) in Kraft getreten. Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), zieht eine positive Bilanz: „Der Gesetzgeber hat mit der Novelle eine solide Grundlage für eine nachhaltige Abfallwirtschaft geschaffen.“ Ganz anders fällt die Bilanz des Entsorgerverbands BDE aus.

Thüringer produzieren am wenigsten Hausmüll

| In Thüringen fallen weniger Haushaltsabfälle pro Einwohner an als im bundesweiten Durchschnitt. Pro Einwohner seien zwar im Jahr 2011 durchschnittlich 398 Kilogramm Haushaltsabfälle angefallen und damit 7 Kilogramm mehr als 2011, jedoch 56 Kilogramm weniger als in den anderen Bundesländern. Das teilt das Thüringer Landesamt für Statistik mit.

VDI-Blatt zum Recycling von E-Schrott wird überarbeitet

| Die VDI-Richtlinie 2343 zum Recycling von elektr(on)ischen Geräten wird überarbeitet. Anfang Februar fand dafür das Kickoff-Meeting am Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft an der TU Hamburg Harburg statt. Die Überarbeitung soll dafür sorgen, dass die in den Altgeräten enthaltenen Wertstoffe dem Wirtschaftskreislauf wieder verfügbar gemacht werden.

Rheinland-Pfälzer erzeugten 2010 am meisten Haushaltsmüll pro Einwohner

| Rheinland-Pfalz lag 2010 mit seinem durchschnittlichen Aufkommen an Haushaltsabfällen an der Spitze aller Bundesländer. Das geht aus dem statistischen Abfallwirtschaftsbericht des Statistischen Landesamts hervor. Danach haben die rheinland-pfälzischen Haushalte 515 Kilogramm Müll pro Einwohner produziert.

Abfalltrennung reduziert Hessens Hausmüll

| Das Hausmüllaufkommen in Hessen ist deutlich weniger geworden. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, sank die Menge des eingesammelten Hausmülls zwischen 2004 und 2010 um 63.100 Tonnen. Die getrennt gesammelten Bioabfälle und Wertstoffe hätten dagegen mengenmäßig zugenommen.

„Kommunen sollen Zugriff auf Wertstoffe in Abfällen behalten“

| „Sicherung der Rohstoffe – eine Herausforderung für Wirtschaft und Kommune“ – unter diesem Motto stand das abfallwirtschaftliche Kolloquium der Universität Stuttgart. Dabei äußerte der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller klar die Meinung, dass Kommunen den Zugriff auf Wertstoffe in Abfällen behalten sollen.

Regional große Unterschiede bei Wertstofferfassung

| Im Jahr 2011 wurden in Baden-Württemberg rund 3,78 Millionen Tonnen häusliche Abfälle über die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger erfasst. Die Abschöpfungsquoten für Wertstoffe und Bioabfälle seien regional allerdings sehr unterschiedlich, hat das Statistische Landesamt festgestellt.

Baden-Württemberger sammeln mehr Abfälle getrennt

| In Baden-Württemberg ist 2011 sowohl die eingesammelte Bioabfallmenge als auch die Menge der separat erfassten Wertstoffe aus Haushalten gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Das geht aus der Statistik „Kommunales Abfallaufkommen in Baden-Württemberg 2011“ des Statistischen Landesamts Baden-Württembergs hervor.

Bayern steigern Verwertungsquote auf 73 Prozent

| Die getrennte Erfassung und Behandlung von Abfällen sei eine tragende Säule der bayerischen Abfallwirtschaft. Das betonte der bayerische Umweltminister Marcel Huber anlässlich der Präsentation der Abfallbilanz 2011. Die Verwertungsquote lag demnach bei rund 73 Prozent.

Amberg startet Modellversuch zur Kunststoff-Verwertung

| Für die Bürger der Stadt Amberg gibt es zukünftig einen neuen Entsorgungsweg für Kunststoffprodukte. Die Stadt startet einen Modellversuch, durch den mehr Platz in der Restmülltonne geschaffen werden soll. Der Modellversuch zur Kunststoff-Verwertung soll ein halbes Jahr dauern.
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