SCHLAGWORTE: Sachsen-Anhalt

30.000 Tonnen weniger Haushaltsabfälle in Sachsen-Anhalt

| Mehr als eine halbe Millionen Tonnen Haushaltsabfälle wurden in Sachsen-Anhalt im Jahr 2012 von den öffentlich-rechtlichen Entsorgern eingesammelt. Wie das statistische Landesamt mitteilt, sind das rund 30.000 Tonnen weniger als im Vorjahr.

Verbrennung wichtigster Entsorgungsweg in Sachsen-Anhalt

| Im Jahr 2011 wurden 2,3 Millionen Tonnen Abfälle in Sachsen-Anhalt in thermischen Abfallbehandlungsanlagen energetisch verwertet. Das teilt das Statistische Landesamt mit. Damit hatte dieser Entsorgungsweg mit fast 30 Prozent in der Entsorgungswirtschaft Sachsen-Anhalts die größte Bedeutung.

Kuhmichel gründet Recycling GmbH

| Die Kuhmichel Unternehmensgruppe hat gestern im sachsen-anhaltischen Ballenstedt den Grundstein für die Kuhmichel Recycling GmbH gelegt. Rund vier Millionen Euro will die Gruppe eigenen Worten zufolge unter anderem in eine Anlage zur Wiederaufbereitung von mineralischen und nichtmineralischen Abfallprodukten investieren.

Sondermüll-Import nach Sachsen überwiegt Export deutlich

| Sachsen hat 2010 weit mehr gefährliche Abfälle importiert als dass es exportiert hat. Das teilt das Statistische Landesamt mit. Der Anteil der in Sachsen entsorgten importierten Sonderabfälle lag demnach bei rund 64 Prozent.

Mitteldeutsche Chemieparks gelten als Erfolgsmodell

| „Für die Fortentwicklung der chemischen Industrie gingen von Sachsen-Anhalt Impulse in alle Welt aus. Das sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff über das mitteldeutsche Chemieparkmodell. Anlass ist der zehnte Jahrestag der Gründung des Central European Chemical Network (CeChemNet).

Sachsen-Anhalt: Die Hälfte des Abfallaufkommens wird importiert

| In Sachsen-Anhalt wurden 2010 rund 17 Prozent mehr Abfälle entsorgt als 2009. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden in 320 Entsorgungsanlagen insgesamt 7,7 Millionen Tonnen Abfälle verwertet oder beseitigt. Knapp die Hälfte davon stammt aus Sachsen-Anhalt selbst.

10,6 Tonnen Abfall pro Beschäftigten in Sachsen-Anhalt

| Die Betriebe und Arbeitsstätten in Sachsen-Anhalt haben im Jahr 2010 insgesamt 1,8 Millionen Tonnen Abfälle erzeugt. Darunter waren 240.000 Tonnen (13,5 Prozent) gefährliche Abfälle, die im Sinne des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes besonders überwachungsbedürftig sind. Das geht aus den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Landesamtes hervor. Auffällig sei die große Spanne der in den Betrieben pro Kopf erzeugten Abfallmenge.

Sachsen-Anhalt verwertet über zwei Drittel des Haushaltsmülls

| In Sachsen-Anhalt wurden im Jahr 2010 mehr als eine Million Tonnen Haushaltsabfälle durch die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (öffentliche Müllabfuhr) eingesammelt. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes verminderte sich damit gegenüber dem Jahr 2009 die eingesammelte Menge leicht um 12.000 Tonnen (1 Prozent). Von den eingesammelten Haushaltsabfällen wurden mehr als zwei Drittel (727.000 Tonnen) der Verwertung zugeführt.

Wieder ein Müllskandal in Sachsen-Anhalt?

| Müllskandale und kein Ende in Sachsen-Anhalt? Im Tagebaurestloch Beuna bei Merseburg sind offenbar tausende Tonnen hausmüllähnlicher Abfälle ohne Genehmigung entsorgt worden. Das schreibt die „Märkische Zeitung“ und beruft sich auf Informationen des Landeswirtschaftsministeriums. Die Staatsanwaltschaft Halle ermittelt laut Zeitung gegen die beiden Geschäftsführer der Mitteldeutschen Umwelt- und Entsorgungsgesellschaft (MUEG) wegen des Verdachts des Umgangs mit gefährlichen Abfällen.

Deutschland wegen Entsorgungsvertrags abgemahnt

| Die Europäische Kommission hat Deutschland aufgefordert, bei der Vergabe eines Abfallbeseitigungsauftrags in Sachsen-Anhalt die EU-Rechtsvorschriften zur öffentlichen Beschaffung zu beachten. Dadurch würde sichergestellt, dass auch andere Abfallentsorgungsunternehmen sich um diesen Auftrag bewerben können und die deutschen Steuerzahler eine preiswertere Leistung erhalten, begründet die EU-Kommission in einer Mitteilung.

Kompost-Material mit gefährlichen Abfällen vermischt

| Fünf Männern in Brandenburg und Sachsen-Anhalt wird vorgeworfen, seit 2007 nicht genehmigte und gefährliche Abfälle angenommen und mit Kompostierungsmaterial vermischt zu haben. Beamte des brandenburgischen Landeskriminalamts (LKA) hätten bei ihren Durchsuchungen im Ermittlungsverfahrens-Komplex der Staatsanwaltschaften Cottbus und Frankfurt (Oder) Beweismittel in erheblichem Umfang sichergestellt und Proben in zwei Kompostieranlagen entnommen, berichtet das LKA.

Möglicherweise neuer Müll-Skandal in Sachsen-Anhalt

| In Sachsen-Anhalt bahnt sich möglicherweise ein neuer Müllskandal an. Betroffen ist dieses Mal der landeseigene Deponiebetreiber Mitteldeutsche Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft (MDSE), wie die „Mitteldeutsche Zeitung“ in Halle berichtet. Die MDSE soll demnach Abfallstoffe des sächsischen Unternehmens S.D.R. Biotec in Pohritzsch angenommen haben, die weit stärker mit Schwermetallen belastet gewesen sein sollen als angegeben.

Mehr Haushaltsabfälle in Sachsen-Anhalt eingesammelt

| In Sachsen-Anhalt wurden 2009 über 1 Million Tonnen Haushaltsabfälle durch die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (öffentliche Müllabfuhr) eingesammelt. Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes erhöhte sich damit gegenüber dem Jahr 2008 die eingesammelte Menge leicht um 16.000 Tonnen (2 Prozent).

Sanierung der Müllgruben kostet Millionen

| Die Sanierung der mit illegalem Müll gefüllten Tongruben in Vehlitz und Möckern könnte den Steuerzahler einen zweistelligen Millionenbetrag kosten. Bis 2011 stellt das Land Sachsen-Anhalt für die Aufgabe zusätzlich zwölf Millionen Euro bereit, wie Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) am Donnerstag im Landtag mitteilte.
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