SCHLAGWORTE: Ressourceneffizienz

Sonderbriefmarke für den Abfall

| Der Abfall bekommt eine Sonderbriefmarke. Alle zwei Jahre erscheint die Briefmarke "Für den Umweltschutz". Ab dem 3. Mai 2012 wird die "Briefmarke mit dem Plus" zum Thema Ressourcenschutz und Ressourceneffizienz zum Kauf angeboten. Sie steht unter dem Motto "Abfall ist Rohstoff" und wird bis Anfang August in den Filialen der Deutschen Post sowie den Postagenturen deutschlandweit erhältlich sein. Das teilt das Bundesumweltministerium (BMU) mit.

EQAR: Förderung des Baustoff-Recyclings notwendig

| Nach einer Umfrage der EU-Kommission sorgen sich die EU-Bürger um die natürlichen Ressourcen und erachten eine Steigerung der Ressourceneffizienz für erforderlich. Manfred Wierichs, Präsident der European Quality Association for Recycling (EQAR), fordert die EU auf, aus den Sorgen der Bürger Konsequenzen zu ziehen. So bedürfe das Baustoff-Recycling einer Förderung, denn noch sei man im EU-Durchschnitt weit von den Zielen der Abfallrahmenrichtlinie entfernt.

Nationale Ressourcenstrategie auch in der Schweiz sinnvoll

| Die Schweiz benötigt eine nationale Ressourcenstrategie. Zu diesem Ergebnis ist die Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz Pusch bei einer Tagung in Bern gekommen. Die Strategie müsste darauf abzielen, weltweit diskriminierungsfreien Zugang zu Ressourcen zu erhalten sowie primäre und sekundäre Ressourcen im eigenen Land besser zu nutzen. Mit Effizienz- und Recyclingvorschriften oder mit Abgaben auf den Umsatz von Rohstoffen könnte der Verbrauch von Rohstoffen gesenkt werden.

NRW startet wieder Wettbewerb „Ressource.NRW“

| Klimaschutzminister Johannes Remmel hat den zweiten Wettbewerb "Ressource.NRW“ gestartet. Produzierende Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen mit Investitionsvorhaben zu effizienten und innovativen Produktionsabläufen oder Produkten könnten sich um Fördermittel in Höhe von 39 Millionen Euro bewerben, heißt es in einer Mitteilung des nordrhein-westfälischen Landesumweltministeriums.

bvse: Rohstoffabhängigkeit kann auch Druckmittel werden

| "Der Ansatz einer integrierten Produktpolitik ist richtig.“ Das sagte bvse-Präsident Burkhard Landers bei einer Veranstaltung, die der Entsorgerverband gemeinsam mit dem VDMA und der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäschen Union am Mittwoch in Brüssel veranstaltete. „Wir sind der Auffassung, dass die Energieeffizienz um das Ziel der Ressourceneffizienz ergänzt werden muss." Landers verwies auch darauf, dass Rohstoffabhängigkeit auch als Druckmittel eingesetzt werden könne.

Röttgen fordert drastische Steigerung der Ressourceneffizienz

| Bundesumweltminister Norbert Röttgen will Deutschland zur weltweit ressourceneffizientesten Volkswirtschaft machen. Dazu zähle unter anderem auch, der Wiederverwendung und dem Recycling den Vorrang vor dem Abbau neuer Rohstoffe zu geben. Das sagte Röttgen bei einer Konferenz des Bundesumweltministeriums in Berlin. Die deutsche Volkswirtschaft könne dadurch 100 Milliarden Euro pro Jahr einsparen.

Ressource.NRW: Mehrere Recycling-Projekte zur Förderung vorgeschlagen

| Die Jury des nordrhein-westfälischen Förderwettbewerbs "Ressource.NRW" hat insgesamt 39 förderwürdige innovative Projekte ausgewählt. Das teilt das NRW-Umweltministerium mit. Die Projektträger - darunter auch mehrere Recycling-Projekte - haben damit die Chance, für die Umsetzung ihrer Ideen Fördermittel aus dem Ziel2-Programm „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung 2007 – 2013“ (EFRE) zu erhalten.

BDSV sieht in UBA-Präsident Flasbarth einen „Verbündeten“

| „Der Ausverkauf von Rohstoffen und die Verschwendung von seltenen Metallen durch Deponierung werden in den Mittelpunkt der Debatte gerückt“, kommentierte Rainer Cosson, Geschäftsführer der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDDSV), das Statement des UBA-Präsidenten Jochen Flasbarth, anlässlich des „Tags der natürlichen Ressourcen“ am 16. September 2009.

Ressourceneffizienz von Aluminiumprodukten: Dialog zwischen Industrie und BMU

| Gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium (BMU) haben die Industriegewerkschaft Metall (IGM) und der Gesamtverband der Aluminiumindustrie (GDA) das Dialogprojekt "Ressourceneffizienz von Aluminiumprodukten" angestoßen. In einem Folgeprojekt sollen das Schrottmanagement, die Ressourceneffizienz von Aluminiumprodukten und das Recycling von Aluminum untersucht werden, teilt das BMU mit.
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