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Recycling

  • Aleris gibt sich eine neue Organisationsstruktur. Das hat der US-amerikanische Hersteller von Aluminiumwalzprodukten und Recycling-Aluminium angekündigt. Demnach werden zwei globale Geschäftszweige geschaffen: Walzprodukte und extrudierte Produkte einerseits und Recycling andererseits. Die neue Struktur werde auch das globale Wachstum in Aleris´ Recycling-Geschäftszweig voranbringen, ist das Unternehmen überzeugt.

  • Über die Blueboxx können seit Neuestem neben CDs und DVDs auch Mobiltelefone entsorgt werden. Das teilt das Unternehmen Krall Kunststoff-Recycling, welches hinter der Marke Blueboxx steht, mit. Krall habe zusammen mit dem Fraunhofer Institut ISC und dem Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus eine Strecke zur wertstofflichen Verwertung von Handys aufgebaut, um die eingesetzten Stoffe voneinander zu trennen und die Ressourcen wieder in den Kreislauf zurückzuführen.

  • Der Vorsitzende des European Recovered Paper Council, Ulrich Höke, und Soledad Blanco, Direktor der Umweltdirektion der EU-Kommission, haben die “europäische Erklärung zum Altpapier-Recycling” für die Jahre 2011 bis 2015 gestartet. Das hat der europäische Altpapierrat ERPC mitgeteilt. Damit wollen die beteiligten Branchen das für 2015 gesetzte Recycling-Ziel von 70 Prozent erreichen.

  • In der Auseinandersetzung um die Danone-Joghurtbecher aus Biokunststoff gibt das c einem Antrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung statt. Danone dürfe nicht mehr behaupten, die DUH habe trotz wiederholter Einladungen das Angebot eines Dialogs nicht angenommen. DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch forderte Danone zum sofortigen Stopp von „Falschaussagen zur angeblich größeren Umweltfreundlichkeit des Activia-Joghurtbechers“ auf.

  • QUMedia hat ein webbasiertes Informationssystem mit Rechtsvorschriften entwickelt. Die Freiburger Softwarefirma bietet der ­Branche ab September „Paul“ an – die Plattform Arbeitsschutz- und Umweltrecht. Damit könne auch der juristische Laie bequem vom Bürostuhl aus gesetzliche Vorschriften im Arbeits- und Umweltschutz anwenden und bei Änderungen geeignete Maßnahmen festlegen.

  • Das Maschinenbauunternehmen Herbold Meckesheim präsentiert einen neuen Einwellenshredder für die Aufbereitung von Abfällen der kunststoffverarbeitenden Industrie. Die Zerkleinerungsmaschine vom Typ HR 62P eignet sich laut Unternehmen dazu, hausintern anfallende Anfahrbrocken direkt im Spritzguss- oder Blasbetrieb aufzubereiten.

  • Die Recycling- und Sekundärrohstoffbranche in Deutschland hat sich weltweit einen Spitzenplatz erkämpft. „Das wäre ohne das Engagement und die Risikobereitschaft des Mittelstands nicht denkbar“, machte bvse-Präsident Burkhard Landers auf der Jahrestagung seines Verbandes in München deutlich. Natürlich stand auch die Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes im Mittelpunkt. „Die Politik hat aktuell die Chance, einen gesetzlichen Rahmen für mehr Recycling, mehr Sekundärrohstoffe und mehr Wettbewerb zu schaffen.“

  • Die Passagiere an Bord von Flugzeugen hinterlassen eine Menge Abfall. An die 75 Prozent dieses unter anderem aus Plastikbechern, Alu-Dosen und Zeitungen bestehenden Müllgemengsels sind rezyklierbar. Allerdings werden in den USA nur 20 Prozent davon auch tatsächlich recycelt. Das hat die gemeinnützige Verbraucherorganisation Green America in einem neuen Report festgestellt.

  • Metso Minerals stellt seinen neuen Backenbrecher auf der Steinexpo 2011 vor: Der finnische Hersteller von Verarbeitungssystemen für die Mineral­industrie hat den Brecher vom Typ C120 nach eigenen Angaben als stationäre Anlage für den Einsatz in Steinbrüchen und Bergbaubetrieben konzipiert.

  • Die Firma Miniwiz Sustainable Energy Development zeigt auf der Clean Tech World Ende September/Anfang Oktober in Berlin einen neuen Werkstoff aus Recyclingmaterialien: Polliber. Zur Markt­einführung des Abfallmaterials präsentiert das taiwanesische Unternehmen eine Hartschale zum Schutz des Smartphones iPhone 4.

  • Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) weist die Kritik des VKU am Planspiel zur Einführung der Wertstofftonne entschieden zurück. bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock machte deutlich, dass die einseitige und negative Bewertung durch den VKU nicht im Ansatz dem tatsächlichen Verlauf des Planspiels entspricht. „Man merkt der Stellungnahme an“, so kritisiert Rehbock ,“dass der VKU-Hauptgeschäftsführer zu keinem Zeitpunkt an den Beratungen zum Planspiel in Dessau und Bonn persönlich teilgenommen hat“.

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