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Recycling

  • „Die Verpackungsentsorgung in Deutschland ist teuer und die ökologische Bilanz ist schlecht.“ Das erklärt der Vizepräsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) Patrick Hasenkamp. “Die Organisation durch die Dualen Systeme krankt seit 20 Jahren.“ Nach Ansicht des VKU-Vizepräsidenten gibt es berechtigte Zweifel, ob die privatwirtschaftliche Organisation der richtige Weg ist

  • „Bioplastik sorgt für große Probleme beim Kunststoffrecycling.“ Das erklärt Thomas Probst, Kunststoffexperte beim bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung im Zusammenhang mit der Kritik der Deutschen Umwelthilfe (DUH) an Einkaufstüten aus sogenanntem Bioplastik. Die Biokunststoffe minderten aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung die Qualität der Recyclate.

  • Die neue EU-Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE-Direktive) bringt auch für alle Hersteller und Importeure von Solar- und PV-Modulen Neues: „Die Produzenten benötigen speziell bei der Umsetzung der deutschen Version der WEEE-Richtlinie, dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz, Unterstützung“, so die take-e-way-GmbH. Der Full-Service-Dienstleister will Fragen zu den zukünftigen Verpflichtungen von Solar- und PV-Modulen auf der Intersolar 2012 beantworten.

  • Die Briten haben im Jahr 2010 über 281.000 Tonnen Kunststoffflaschen für ein Recycling gesammelt. Das seien 6,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das geht aus einer neuen Untersuchung zur Sammlung von gebrauchten Haushalts-Plastik-Verpackungen von Recoup hervor. Die Recycling-Quote für Plastikflaschen liege damit bei 48,5 Prozent, wie das Netzwerk aus Mitgliedern und Organisationen der gesamten Kunststoff-Wertschöpfungskette darlegt.

  • Der österreichische Recyclinganlagenhersteller Erema erzielte von April 2011 bis März 2012 einen Umsatz von 115 Millionen Euro. Erema selbst bezeichnet es als „bestes Geschäftsjahr aller Zeiten“. Dieses Ergebnis entspreche im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von über 40 Prozent und liege außerdem um rund 25 Prozent über dem bisherigen Rekordjahr 2007/08 vor der Wirtschaftskrise.

  • Jeder EU-Bürger verbraucht circa 500 Plastiktüten im Jahr, was die Ökobilanz erheblich belastet. Wie Verbraucher überzeugt werden können, für ihre Einkäufe Stoffbeutel zu verwenden, machen Frauen mit Migrationshintergrund noch bis zum 30. April im Projekt „Mehr Wege als Einweg!“ vor. Dafür hat der Verein Life Frauen zu Kiez-Botschafterinnen in Sachen Abfallvermeidung und Recycling ausgebildet, wie die Berliner Stadtreinigung (BSR) mitteilt.

  • Kreativität in einem sinnvollen Kontext: Die Getränkedosenrecycling-Sammelinitiative „Jede Dose zählt“ ruft mit der CanBag-DesignCompetition Künstler, Studenten und umweltbewusste Personen dazu auf, eine einzigartige Sammeltasche für leere Getränkedosen zu designen. 1.000 Euro winken demnach als Gewinn.

  • Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Stiftung Initiative Mehrweg (SIM) schreiben den Mehrweg-Innovationspreis zum fünften Mal aus. Von heute an können Verpackungshersteller, Produktdesigner und Getränkeunternehmen, ihre Ideen für innovative Weiterentwicklungen der deutschen Mehrwegsysteme einreichen. Das teilt die DUH mit. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. September 2012.

  • Die Estato Umweltservice GmbH baut ein neues Werk für das Recycling von Altreifen. Der Spatenstich hierzu erfolgte am 15. März, wie der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) mitteilt. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt demnach 3,5 Millionen Euro. Trotz mehrerer interessanter Alternativstandorte habe Estato beschlossen, das neue Werk am Standort Weiden zu bauen.

  • Die Systec Mixed Plastics GmbH, die neugegründete Tochter der Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH (DSD), wird zum 1. April den Standort Genthin der Remondis Plano GmbH übernehmen. „Wir werden die Anlage ausbauen, fortentwickeln und vor allem das werkstoffliche Recycling stärken“, erklärt Michael Wiener, Geschäftsführender DSD-Gesellschafter und Chief Sales Officer.

  • Bayern gehört bundesweit zu den Vorreitern beim Recycling von Verpackungsmaterialien. Das betonte Bayerns Umweltminister Marcel Huber anlässlich der Bayerischen Abfall- und Deponietage in Augsburg. In einer Studie der Deutschen Umwelthilfe habe Bayern beim Vollzug der Verpackungsordnung sehr gut abgeschnitten: Der Freistaat belegte im Ländervergleich Platz zwei.

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