SCHLAGWORTE: duales System

Wertstoffgesetz: Handel und Hersteller bereiten ‚Zentralen Stelle’ vor

| Handel und Hersteller bereiten derzeit organisatorische Vorkehrungen für die Errichtung einer ‚Zentralen Stelle’ im Sinne eines zukünftigen Wertstoffgesetzes vor. Hierzu haben sie eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gegründet.

ARA meldet leichtes Plus

| Österreichs führendes Verpackungssammelsystem ARA zieht eine positive Halbjahresbilanz. Besonders gut habe sich die Sammlung von Leichtverpackungen entwickelt.

Oldenburg will wieder selber Altpapier sammeln

| Die Stadt Oldenburg will offenbar die Altpapier-Sammlung ab 2014 wieder in eigene Hände nehmen. Heute tagt dazu der Wertstoff-Abfallwirtschafts-Ausschuss. Das berichtet die „Nordwest Zeitung" in ihrer Online-Ausgabe.

DSD übernimmt Mehrheit an Schwarzataler Compounding

| Nach der Übernahme von Systec Plastics und der Anlage in Genthin übernimmt die Duales System Holding (DSD) nun auch die künftige SC Schwarzataler Compounding. „Wir erwarten einen Umsatz deutlich über 23 Millionen Euro”, sagt DSD-CEO Stefan Schreiter.

„Organisation durch Duale Systeme krankt seit 20 Jahren“

| „Die Verpackungsentsorgung in Deutschland ist teuer und die ökologische Bilanz ist schlecht.“ Das erklärt der Vizepräsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) Patrick Hasenkamp. “Die Organisation durch die Dualen Systeme krankt seit 20 Jahren." Nach Ansicht des VKU-Vizepräsidenten gibt es berechtigte Zweifel, ob die privatwirtschaftliche Organisation der richtige Weg ist

Geschäftsführer Röpke verlässt Zentek

| Zentek-Geschäftsführer Nils Röpke verlässt mit sofortiger Wirkung den Kölner Entsorgungsdienstleister. Das hat das Gemeinschaftsunternehmen der führenden konzernunabhängigen Entsorger in Deutschland heute bekannt gegeben. Bis auf Weiteres werde das Unternehmen alleinvertretungsberechtigt von Geschäftsführer Dirk Peter geleitet.

Interseroh profitiert von Entwicklung im Metallrecycling

| Der Umweltdienstleister und Rohstoffhändler Interseroh SE hat sich im laufenden Geschäftsjahr 2011 trotz eines schwierigen Marktumfeldes behaupten können. In den ersten neun Monaten erwirtschaftete die Interseroh-Gruppe ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 33 Millionen Euro. Das geht aus dem heute vorgestellten Quartalsbericht hervor. Verbesserte Margen, leichte Absatzsteigerungen und Preise über dem Niveau des Vorjahresvergleichszeitraums hätten die Entwicklung im Segment Stahl- und Metallrecycling positiv beeinflusst.

Steinfurter CDU will wieder „traditionelle Entsorgung“

| Zentrales Thema der Klausurtagung der Steinfurter CDU-Fraktion war die Neuausschreibung der Müllentsorgung im nächsten Jahr. Ab 2014 würden die neuen Verträge gelten. "Die CDU will eine Ausschreibung mit der traditionellen Entsorgung und künftig auf das Wiegesystem verzichten", sagt Doris Gremplinski, Fraktionsvorsitzende der CDU im Rat der Stadt Steinfurt. Eine erste Beratung zur Neuausschreibung werde es in der Sitzung des Umweltausschusses am 23. November geben.

Interseroh zieht Konsequenz aus mangelnder Kontrolle der VerpackungsV

| Das zweitgrößte duale System, das Duale System Interseroh (DSI), hat zum 30. September vertragsgerecht die Verträge mit einer Großkundengruppe gekündigt. Grund für diesen außergewöhnlichen Schritt sei laut Interseroh, dass sich die Gesamtmarktsituation im dualen System – anders als zu Vertragsabschluss angenommen – durch erhebliche Verstöße gegen die Verpackungsverordnung (VerpackungsV) noch deutlich zugespitzt habe.

Interseroh verbucht starke Nachfrage auf Metallmärkten

| Das Ergebnis der Interseroh SE lag im ersten Halbjahr 2011 über dem um Entkonsolidierungsgewinne bereinigten Halbjahresergebnis 2010: Der Kölner Umweltdienstleister und Rohstoffhändler erwirtschaftete ein Ergebnis vor Ergebnisanteilen an assoziierten Unternehmen, Zinsen und Steuern (EBIT) von 27,3 Millionen Euro. Das geht aus dem heute vorgelegten Halbjahresfinanzbericht hervor. Ein Margen- und Umsatzsprung sei im Segment Stahl- und Metallrecycling zu verzeichnen.

Interseroh erzielt EBIT von 10,8 Millionen Euro

| Die Interseroh-Gruppe hat in den ersten drei Monaten dieses Geschäftsjahres ein Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) von 10,8 Millionen Euro erzielt. Das hat der Kölner Umweltdienstleister und Rohstoffhändler bekannt gegeben. Im Vorjahresquartal hatte das EBIT 11,3 Millionen Euro betragen. Die Märkte für Schrott, Papier und PET seien dem Konzern zufolge geprägt von Preisen über dem Vorjahresvergleichszeitraum.

Landbell-EASy meldet mehr als 23.000 Kunden

| Das Online-Rücknahmesystem für Verpackungen des duales Systemsbetreiber Landbell wächst weiter: Nach eigenen Angaben haben sich inzwischen 23.000 Betreiber von Online-Shops, Händler und kleinere Hersteller bei dem Online-Rücknahmesystem angemeldet.

DIHK: Über 57.000 Unternehmen beteiligen sich an Dualen Systemen

| Dem Deutschen Industrie- und Handelskammertage (DIHK) zufolge beteiligten sich 57.190 Unternehmen im Jahr 2009 an einem Dualen System. Dies ergab die aktuelle Auswertung der Vollständigkeitserklärungen (VE). Damit hat sich die Zahl der Unternehmen gegenüber 2008 von 15.495 fast vervierfacht.

Systembetreiber Interseroh reicht Klage gegen Dortmund ein

| Die Interseroh Dienstleistungs GmbH hat gegen die Stadt Dortmund vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen Klage gegen die Einführung der kombinierten Wertstofftonne eingereicht. Damit erhoffe sich die Tochtergesellschaft des Umweltdienstleisters und Rohstoffhändlers Interseroh eigenen Worten zufolge eine juristische Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen, der zum 1. Januar in Dortmund eingeführten kombinierten Wertstofftonne.
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