SCHLAGWORTE: China

Weiterer Preisanstieg bei Eisenerz wahrscheinlich

| Der Boom bei den Eisenerzpreisen scheint noch mindestens ein weiteres Jahr anzuhalten und möglicherweise auch noch länger, schreibt das "Wall Street Journal Asia". Davon seien alle befragten Analysten überzeugt - obwohl bis vor kurzem eine Abflachung der Preiskurve allgemein erwartet wurde. Verantwortlich sei hauptsächlich die boomende chinesische Nachfrage, die den starken Trend der vergangenen Jahre ungebrochen fortsetzen dürfte.

Chinas Kupferkonzentrat-Importe brechen ein

| China hat im September nach vorläufigen Daten der Zollbehörde 270.000 Tonnen Kupferkonzentrat eingeführt. Gegenüber August, als 556.444 Tonnen importiert worden waren, stellt das einen Einbruch um 51 Prozent dar. Analsten sehen darin aber noch keinen signifikanten Trend.

Analysten erwarten Dämpfer für Kupferpreis

| Der Anstieg des Kupferpreises an der Londoner Metallbörse scheint allmählich überzogen zu sein. Einige vom Nachrichtendienst „Dow Jones“ befragte Experten halten einen Rückgang unter 8.000 US-Dollar pro Tonnne noch vor Jahresende für wahrscheinlich. Bestimmend für die Höhe des Preises dürfte der Bedarf Chinas sein, und es gibt erste Anzeichen dafür, dass der größte Rohstoffkonsument der Welt in diesem Quartal etwas weniger Raffinadekupfer importieren könnte.

Markt für Zinkkonzentrat

| Der weltweite Markt für Zinkkonzentrat wird nach Ansicht der Boliden AB nach einem kurzzeitigen Materialüberschuss noch bis zum Ende des Jahrzehnts in eine Defizitposition rutschen.

Merkel verspricht Stahlbranche Hilfe für fairen Wettbewerb

| Bundeskanzlerin Angela Merkel hat der Stahlindustrie zugesagt, sie beim Kampf um faire internationale Wettbewerbsbedingungen zu unterstützen.

Baosteel: Chinas Stahlproduktion erreicht 500 Millionen Tonnen

| Baosteel, in diesem Jahr 500 Millionen Tonnen Metall produzieren. Die Nettoausfuhren werden zwischen 50 und 60 Millionen Tonnen Stahl liegen, sagte er während der Einweihung eines Joint Ventures mit der Cia Vale do Rio Doce (CVRD) in der brasilianischen Küstenstadt Vitoria.

Europas Stahlindustrie will sich vor Chinas Exportoffensive schützen

| Die europäische Stahlindustrie erwägt Antidumpingklagen gegen chinesische Stahlerzeuger. Laut Dieter Ameling, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, bleibt nur dieses Instrument, um sich gegen die unfairen Einfuhren zu schützen. Alle Versuche der Europäischen Kommission, auf politischem Wege einen Handelskonflikt zu vermeiden, seien gescheitert.

Chinas Stahlexporte steigen weiter

| Die boomende Wirtschaft Chinas treibt die Eisenerznachfrage des Landes weiter in die Höhe. Im Monat August erreichten die Importe einen Wert von 29,29 Millionen Tonnen. Im Gegenzug verlassen immer mehr fertige Stahlprodukte das Land.

Chinas Kupferimporte im August gesunken

| Die chinesischen Importe an Kupfer und Kupferprodukten sind im August auf 191.876 Tonnen nach 206.830 Tonnen im Juli gesunken. Das geht aus vorläufigen Daten der chinesischen Zollbehörde hervor. Im Zeitraum Januar bis August beliefen sich die Importe auf 1.912.564 Tonnen. Das entspricht einer Steigerung um 42,7 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum.

China importiert deutlich mehr Kupferschrott

| China hat im August dieses Jahres 499.076 Tonnen Kupferschrott eingeführt. Diese Menge übertraf die Erwartungen deutlich.

Kupferpreise ziehen kräftig an

| Sowohl an der London Metals Exchange (LME) als auch an der New Yorker Comex zogen die Kupfernotierungen der 37. Kalenderwoche recht stark an.

China will Eisenerz aus Indien beziehen

| Um seine Rohstoffversorgung zu differenzieren, bemüht sich die chinesische Industrie um langfristige Eisenerzbezüge aus Indien. Wie die chinesische Handelskammer für Metall-, Erz- und Chemikalienexport und -import am 5. September mitteilte, werden darüber Gespräche mit der Vereinigung der indischen Erzindustrie geführt.

Zinn-Verbrauch hat sich kräftig erholt

| Die Organisation für die Zinn-Industrie ITRI hat die Ergebnisse ihrer aktuellen Studie „Tin Use and Recycling“ veröffentlicht. Der Zinnverbrauch hat sich demzufolge 2009 kräftig erholt. Zugleich habe es ein starkes Wachstum der Sekundärzinn-Produktion gegeben. ITRI prognostiziert, dass die Produktion von Sekundärzinn in diesem Jahr die 60.000-Tonnen-Marke überschreiten wird – allein China werde für über 75 Prozent der gesamten Weltproduktion sorgen.
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