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Abfall

  • Der Landkreis Traunstein untersucht derzeit die Möglichkeit, Wertstofftonnen für verschiedene Abfallströme einzuführen. Dazu hat der Landkreis einer Mitteilung des Landratsamts Traunstein zufolge eine Studie in Auftrag gegeben, um die derzeitigen abfallwirtschaftlichen Leistungen zu analysieren. Die Einführung derartiger Wertstofftonnen könnte sich auch auf die Abfallgebührenstruktur auswirken, schreibt das Landratsamt.

  • Laut des Statistischen Amts der Europäischen Union Eurostat wächst das Aufkommen von Siedlungsabfällen im europäischen Durchschnitt seit 2002 langsamer und hat sich aktuell auf 520 Kilogramm pro Einwohner eingepegelt. Trotz der steigenden Abfallmenge werden immer weniger Siedlungsabfälle deponiert und stattdessen verwertet, zieht Eurostat positiv Bilanz.

  • Die Müllkrise ist wieder nach Neapel zurückgekehrt. Seit einigen Tagen türmen sich wieder Müllsäcke auf den Straßen der Stadt. Über 2.300 Tonnen Abfall sollen es nach Angaben der Stadt bereits sein. Einige Müllberge seien von aufgebrachten Bürgern in Brand gesteckt worden.

  • Die Van Gansewinkel Group will die Abfallwirtschafts-Aktivitäten von Veolia Environmental Services in Belgien übernehmen. Wie der niederländische Entsorgungskonzern mitteilt, hätten beide Unternehmen bereits ein Abkommen unterzeichnet. Der Abschluss der Transaktion stehe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der belgischen Wettbewerbsbehörde. Über den Wert der Transaktion wahrt der Konzern Stillschweigen.

  • Die Internationale Flug-Transport-Vereinigung IATA will die Beimischung von Biotreibstoff für Flugzeuge forcieren. Der Treibstoff könnte aus Algen, Wildgräsern oder städtischem Abfall gewonnen werden. In London und Sydney würden bereits Tests durchgeführt, wie der Dachverband auf seiner Jahrestagung in Singapur mitteilte.

  • Vertreter des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) haben sich gegen eine pauschale Ablehnung der Mitverbrennung von Ersatzbrennstoffen (EBS) ausgesprochen. Die Forderung des umweltpolitischen Sprechers der nordrhein-westfälischen Grünen-Landtagsfraktion, Hans-Christian Markert, auf die Mitverbrennung im Land weitgehend zu verzichten, sei die falsche Konsequenz, wie der bvse in einer Mitteilung schreibt.

  • „Wir Grüne drängen darauf, auf die Abfallmitverbrennung in Kraftwerken, Zementwerken und Produktionsanlagen weitestgehend zu verzichten.“ Das sagte der umweltpolitische Sprecher der Grünen in Nordrhein-Westfalen, Hans Christian Markert. In über 200 Anlagen in NRW werde Abfall mitverbrannt. Hiermit finde nicht nur ein gigantisches Öko-Dumping im bis zu dreistelligen Millionenbereich statt, es würden auch vermehrt Schadstoffe wie Dioxine, Furane und Schwermetalle freigesetzt.

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