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Stahl

  • Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) fordert eine schärfere Aufsicht für die Auto-Entsorgungsbetriebe. „Man hätte bei der Abwrackprämie von Anfang an vorsehen müssen, dass die Ordnungsbehörden bei den Recycling-Unternehmen entsprechende Kontrollen durchführen“, sagte BDK-Vize Wilfried Albishausen am Mittwoch. Die Prämie sei „ein Förderprogramm für die organisierte Kriminalität“, kommentierte Jürgen Resch, Chef der deutschen Umwelthilfe.

  • Nach Erkenntnissen von Regensburger Wissenschaftlern wird der Abwrackprämien-Topf kurz vor der Bundestagswahl ausgeschöpft sein. Derzeit reiche das Geld noch für rund 300.000 Anträge; die letzten der dann insgesamt zwei Millionen Anträge dürften zwischen dem 21. und 25. September beim Bundesamt für Wirtschaft eingehen. Damit könnte das Sonderprogramm der Bundesregierung zur Ankurbelung des Autoabsatzes unmittelbar vor dem Wahltag am 27. September enden.

  • Das US-Repräsentantenhaus hat Ende vergangener Woche zwei Milliarden Dollar (1,42 Milliarden Euro) für die US-Abwrackprämie genehmigt. Vermutlich in dieser Woche muss der Senat noch die Aufstockung des Programms bestätigen.

  • Die Organisation of European Aluminium Refiners and Remelters (OEA) hat eine neue Präsidentin: Roberta Niboli wurde nach Verbandsangaben einstimmig in das Amt gewählt. Die Geschäftsführerin von Rallmetal, Italiens größter Aluminiumsschmelzhütte, hat gleichzeitig einen neuen Stellvertreter bekommen.

  • Nachdem der Verband Deutscher Metallhändler (VDM) jahrelang dafür gekämpft hat, dass recycelte NE-Metalle ihren Abfallstatus verlieren, ändert der VDM nun seinen Kurs: Schrott solle nun doch nicht als Produkt gelten. Der VDM-Geschäftsführer Ralf Schmitz erklärt, warum die Lobbyarbeit nun in eine andere Richtung geht.

  • Bobcat hat eine neue Stahlraupen-Version der drei größten Kompakt-Raupenlader T250, T300 und T320 eingeführt. Die werkseitig montierten Stahlraupen bieten eine Alternative zu den serienmäßigen Gummiraupen, erklärt der Hersteller von Kompaktladern. Als Einsatzgebiet empfiehlt das Unternehmen Arbeiten im Abbruch, das Schrott-Recycling und die Abfallverwertung.

  • Die Bundesregierung hat Forderungen nach einer erneuten Anhebung der Abwrackprämie eine klare Absage erteilt. „Die Summe wird nicht abermalig erhöht“, sagte Vize-Regierungssprecher Thomas Steg am Mittwoch in Berlin. „Es bleibt bei dem Deckel fünf Milliarden Euro. Es wird keinen Cent mehr geben.“

  • Nach Monaten des freien Falls schöpfen die deutschen Autobauer erstmals wieder leise Hoffnung. Daimler und BMW meldeten für den Juni im Jahresvergleich zwar nach wie vor Absatzrückgänge von knapp 7 beziehungsweise 13 Prozent, gemessen an den desaströsen Vormonaten war dies aber ein Schritt nach vorn.
    Volkswagen und seine Tochter Audi schafften im Juni sogar ein leichtes Plus. Von einer Trendwende will momentan jedoch noch keiner so recht sprechen.

  • Fast die Hälfte im Vergleich zum Vorjahresmonat produzierten die Deutschen Hüttenwerke im Juni an Rohstahl und Roheisen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, wurden in Deutschland im Juni 2009 1,44, Millionen Tonnen Roheisen und 2,47 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Damit ging die Roheisenproduktion im Vergleich zu Juni 2008 um 44,8 Prozent und die Rohstahlproduktion um 41 Prozent zurück. Der Lichtblick: Gegenüber Mai dieses Jahres stieg die Menge an.

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