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Stahl

  • Seit einigen Monaten häufen sich Material-Diebstähle aus Containern, die international verschifft werden. Das teilt das Bureau of International Recycling (BIR) mit. Auffällig viele Berichte über Diebstähle würden das BIR aus China und vor allem aus dem südlichen Teil des Landes erreichen. Das BIR wird nun selbst Untersuchungen dazu anstellen.

  • Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) ist für die alternative Dortmunder Karneval-Truppe Geierabend der „Pannekopp des Jahres“ 2012. Gestern erhielt er den Anti-Orden „für die Förderung der Tourismusbranche im Ruhrgebiet“, wie es in der Begründung hieß. Mit dem über 28 Kilogramm schweren Orden aus Stahlschrott wurde Röttgen für seine Pläne geehrt, den Castor-Transport von Jülich nach Ahaus per Schienenverkehr durch das Ruhrgebiet zu lenken.

  • Die Internationale Atomenergie-Behörde IAEA hat einen neuen Sicherheitsstandard zu radioaktive Materialien in der Metall-Recyclingindustrie und ín der Metall produzierenden Industrie veröffentlicht. Darüber informiert das Bureau of International Recycling (BIR). Der neue Verhaltenskodex beschreibt die Verantwortlichkeiten der Recycler und Metallhersteller sowie auch die Verantwortlichkeiten der Regierungen und ihrer Aufsichts- und Kontrollbehörden.

  • Der Buntmetalldiebstahl hat, als Folge der hohen Weltmarktpreise, deutlich zugenommen. Besonders betroffen ist immer wieder die Deutsche Bahn (DB). Daher strebt der Verband Deutscher Metallhändler (VDM) jetzt eine Sicherheitspartnerschaft mit der DB an, der sich aber auch noch weitere Wirtschaftsbeteiligte anschließen können, wie der VDM mitteilt. Der Vorstand des VDM habe hierzu auf seiner letzten Sitzung Anfang Februar grünes Licht gegeben.

  • Was halten die Recycling- und Entsorgungsunternehmen vom bargeldlosen Schrotteinkauf? Das will die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) in einer Online-Umfrage unter ihren Mitgliedsunternehmen herausfinden. In verschiedenen Verbandsgremien habe die BDSV in den vergangenen Monaten bereits über das Thema bargeldloser Schrotteinkauf diskutiert.

  • Die einen möchten einen Teil des Deutzer Hafens zu einem Wohn- und Bürogebiet um- und ausbauen. Die anderen überlegen derzeit, den dortigen Schrottplatz zu erweitern – mit diesen Plänen steht die Theo Steil GmbH in krassem Gegensatz zu den Plänen der Kölner Bauverwaltung. Laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ will die Firma Steil ihre Niederlassung im Hafen erweitern und „dort einen 10.700 Quadratmeter großen Schrottplatz betreiben“.

  • Die umstrittene Shredder-Halde in Mannheim-Rheinau wird geräumt. Das hat die Mannheimer Stadtverwaltung gestern mitgeteilt. „Die circa 28.000 Tonnen Shredder-Abfälle können jetzt nach über 20 Jahren ordnungsgemäß entsorgt werden“, sagte Josef Krah, Leiter des Fachbereichs Baurecht und Umweltschutz. Eigentümer des Grundstücks, auf dem sich die Shredder-Halde befindet, ist die Firma Schrott Wetzel.

  • Ohne Schrott läuft in den Stahlwerken kaum etwas: Fast die Hälfte des in Deutschland produzierten Stahls wird aus Schrott hergestellt, das bringt ökonomische Vorteile und hilft auch dem Klima. „Mit der Herstellung von Stahl aus Eisenschrotten, anstelle von Eisenerz und Kokskohle, können die CO2-Emissionen deutlich reduziert werden“, erklärte Ruggero Alocci, Geschäftsführer der italienischen Alocci Rappresentanze Industriali gegenüber bvseTV.

  • Die Internationale Atomenergie-Behörde IAEA hat einen neuen Sicherheitsstandard zu radioaktive Materialien in der Metall-Recyclingindustrie und ín der Metall produzierenden Industrie veröffentlicht. Darüber informiert das Bureau of International Recycling (BIR). Der neue Verhaltenskodex beschreibt die Verantwortlichkeiten der Recycler und Metallhersteller sowie auch die Verantwortlichkeiten der Regierungen und ihrer Aufsichts- und Kontrollbehörden.

  • Sita UK hat ein neues bargeldloses Zahlungssystem an seinem Londoner Metall-Recycling-Standort eingeführt. Damit will der Entsorgungs- und Recyclingkonzern Betrügereien im Metallschrott-Sektor bekämpfen. „Wir glauben, dass die Anwendung des bargeldlosen Systems zusammen mit der Einführung eines obligatorischen Foto-Identifikations-Systems für alle Transaktionen das Handeln mit gestohlenen Metallen und Steuerhinterziehung unterbinden kann“, sagte Sita-UK-CEO David Palmer-Jones.

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