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Papier

  • Die in Dresden derzeit von verschiedenen Entsorgungsunternehmen regelmäßig durchgeführten Altpapiersammlungen mittels „Blauer Tonnen“ sind rechtswidrig. Die Stadt kann sie untersagen. Dies geht aus dem Beschluss des Verwaltungsgerichts Dresden hervor, mit dem die Anträge von fünf Recyclingfirmen auf vorläufigen Rechtsschutz gegen entsprechende Untersagungsverfügungen der Landeshauptstadt abgelehnt wurden.

  • Die Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH (DSD) und die kommunalen Spitzenverbände sind zusammen aber nicht zu einem Ergebnis gekommen. Verhandelt wurde über die Zusammenarbeit bei der Entsorgung von Verkaufsverpackungen aus Papier, Pappe und Karton (PPK). Wie DSD mitteilt, sei eine Neuordnung der Inhalte der gemeinsamen Papiererfassung Gegenstand der Verhandlungen gewesen.

  • Die Bayerischen Papierverbände (BayPapier) und die Bayerische Staatsregierung starten eine Initiative zur Sicherung des Altpapierrecycling. Ziel sei es, die Verfügbarkeit von qualitativ hochwertigem Altpapier in ausreichender Menge sicherzustellen. Hierzu wurde beim bifa-Umweltinstitut eine Studie in Auftrag gegeben. Die Papiertechnische Stiftung (PTS) ist ebenfalls ist das Projekt eingebunden, wie es in einer Mitteilung der BayPapier heißt.

  • Ihre Fantreue zum Lieblingsverein können die Hauptstädter künftig auch durch ihre Papiertonne ausdrücken. Berlin Recycling hat für Fuß-, Hand- und Volleyball-Fans mehrere Überzieher für die blauen Tonnen entworfen.

  • Die drei führenden Altpapier-Recycler der Schweiz sind im September dem „Verband Stahl-, Metall- und Papier-Recycling Schweiz“ (VSMR) beigetreten. Das hat der VSMR jetzt mitgeteilt. „Der Beitritt der Perlen Papier AG, der Papierfabrik Utzenstorf AG und der Model-Gruppe zum VSMR ist ein wichtiger Schritt, das Bewusstsein für diesen zentralen Sektor der ‚Cleantech‘-Industrie auch auf dem
    politischen Parkett weiter zu schärfen“, erklärte VSMR-Präsident Toni Brunner.

  • Die REWE Group ist auf dem diesjährigen Deutschen Nachhaltigkeitstag mit dem Sonderpreis Recyclingpapier ausgezeichnet worden. Der Handels- und Touristikkonzern habe den Preis für seine umfassende Umstellung auf Recyclingpapier in allen Unternehmensbereichen erhalten. Das hat Steinbeis Papier, die die Patenschaft für diesen Sonderpreis innehat, mitgeteilt.

  • Der Getränkehersteller Bionade setzt als erster deutscher Hersteller alkoholfreier Erfrischungsgetränke Recycling-Etiketten ein. Wie die Ostheimer Brauerei mitteilt, sei es dem Papier- und Verpackungshersteller Stora Enso gelungen, erstmals für den Mehrwegbereich Etiketten auf Recyclingbasis herzustellen.

  • Die Schere zwischen Kosten und Preis in der Papier, Karton, Pappe und Folien verarbeitenden Industrie geht immer weiter auseinander. Wie die Wirtschaftsverbände Papierverarbeitung (WPV) mitteilen, sind die Rohstoff-Beschaffungskosten seit Jahresanfang drastisch gestiegen und lagen im Herbst je nach Sorten um bis zu 70 Prozent über den Rohstoffpreisen im Herbst 2009.

  • In den kommenden zwei Jahren müssen 74 Prozent der Verpackungen verwertet und 68,1 Prozent recycelt werden. Diese Ziele hat das britische Umweltministerium, das Department for Environment, Food and Rural Affairs (Defra), vorgegeben. Die Verpackungsziele bleiben somit auf dem Level für 2010. Nur für Plastik und Stahl sind leichte Anhebungen vorgesehen.

  • Der britische Papierrecycler St. Regis Paper hat falsche Umweltdaten über das Abwasser aus seiner Higher Kings Mill gemacht. Das hat der Strafgerichtshof Exeter Crown Court Anfang dieser Woche entschieden. St. Regis wurde für schuldig befunden, der Environment Agency gefälschte Angaben über das Verdünnungssystem gemacht zu haben.

  • Das Bundesumweltministerium (BMU) fördert ein Pilotprojekt der Papier- und Kartonfabrik Varel GmbH & Co. KG mit 2,7 Millionen Euro. Durch den Umbau der Papiermaschine könne das Unternehmen seinen CO2-Ausstoß jährlich um bis zu 13.548 Tonnen reduzieren, wie das BMU mitteilt. Ziel des Vorhabens sei unter anderem die verstärkte Nutzung von Altpapier.

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