Newsarchiv
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In der Diskussion um die Blauen Tonnen hat der bayerische Städtetag nachgelegt. Der private Altpapiersammler würde nur so lange sammeln, wie es sich lohnt. Wenn es unrentabel sei, blieben die Blauen Tonnen ungeleert, lautet sein Vorwurf. Der bvse wehrt sich: Das sei „nicht zielführende Polemik“, sagt die bvse-Landesvorsitzende Christiane Neuhaus.
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Biogas Nord baut für die Nahrungsmittelwerke Stute eine Biogasanlage. Damit will das Unternehmen aus Paderborn die pflanzlichen Produktionsreststoffe aus der Herstellung von Fruchtsäften, Marmeladen und Fruchtkonserven in Energie umwandeln.
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Gute Recyclingquote in der Schweiz: Die Getränkebranche hat 2007 bei allen Getränkeverpackungen die Verwertungsquote von mindestens 75 Prozent erreicht. Wie das Schweizer Bundesamt für Umwelt mitteilt, haben erstmals auch PET-Flaschen mit 78 Prozent die Verwertungsvorgabe erfüllt.
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ArcelorMittal will 76 Millionen Euro in das südfranzösische Werk Saint Chély d’Apcher investieren, wie der Konzern bekannt gab. Damit soll die Kapazität zur Produktion von Elektrostahl ausgebaut und die Position des Konzerns bei Stahlerzeugnissen gestärkt werden.
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Deutschland hat im vergangenen Jahr 6,2 Millionen Tonnen Abfälle mit gefährlichen Inhaltsstoffen importiert. Der meiste Abfall kam der Statistik des Umwelbundesamtes (UBA) zufolge aus den Niederlanden und Italien. Der Export genehmigungspflichtiger Abfälle ist dagegen leicht zurückgegangen.
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Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) befürchtet einen enormen Arbeitsplatzverlust in Deutschland, sollten Mindestlöhne festgesetzt werden. Auch in der Entsorgungsbranche müssten die geringfügig Beschäftigten um ihren Arbeitsplatz bangen, so der bvse. Präsident Burkhard Landers sieht eine „unheilige Allianz“ aus öffentlichen Unternehmen und Konzernen.
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Die Spritpreise an den Tankstellen klettern immer weiter nach oben. Nicht nur Otto Normalverbraucher muss immer tiefer in die Tasche greifen, auch Entsorgungsunternehmen sind von den immer höheren Dieselpreisen betroffen. Als einzigen Ausweg sieht der Verband der Bayerischen Entsorgungsunternehmen (VBS) nur, die Kostensteigerung an die Kunden weiterzugeben.
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Bayerische Kläranlagen könnten noch mehr Energie für den Eigenbedarf selbst erzeugen, um trotz der steigenden Energiekosten die Preise niedrig zu halten. Das ist ein Ergebnis des ersten „Benchmarking“, dem sich die Abwasserentsorger freiwillig unterzogen haben, teilt das Landesumweltministerium mit.
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In Italien hält sich das Gerücht, dass Anfang August die Preise für Kupfer jäh fallen könnten. Verstärkt wird das ungute Gefühl der Branche zum einen dadurch, dass die Industrieproduktion in der ersten Jahreshälfte 2008 etwas niederiger war als im Vorjahreszeitraum. Zum anderen beklagen die führenden Produzenten einen Auftragsmangel, was die Furcht vor einer heraufziehenden Krise anfacht, wie das Bureau of International Recycling (BIR) im aktuellen „Non-Ferrous Metal World Mirror“ mitteilt.
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Angesichts neuer Umweltauflagen und -verordnungen verspricht sich die Geschäftsführung des französischen Energie- und Entsorgungsunternehmens einen Boom im Bereich Abfallentsorgung und Wasser. Diese Argumentation hat einige Anleger überzeugen können, denn der Kursverlauf gestaltete sich recht vielversprechend.
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Wissenschaftler der New Yorker Columbia University haben eine mögliche Lösung zur Deponierung von CO2-Emissionen gefunden. Dabei soll CO2 im Meeresboden gebunden werden.
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Eine Woche vor dem geplanten Termin wurde der Heizkessel des Mittelkalorik-Kraftwerks (MKK) im Bremer Hafen einer Probe unterzogen. Die Anlage bestand den Test ohne Beanstandung.







