Newsarchiv
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Der Stahl- und Metallschrottentsorger Scholz Recycling investiert weitere 30 Millionen Euro in die Aufbereitungsanlagen für Shredderleichtfraktion (SLF) und Schredderschwerfraktion (SSF) in Leipzig-Espenheim. „Derzeit können wir in diesen Recyclinganlagen 105.000 Tonnen SLF und nach erfolgten Rekonstruktionsmaßnahmen 120.000 Tonnen SSF aufbereiten“, sagt Rolf Thomas, Geschäftsführer der SRW Metalfloat GmbH.
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Das European Advanced Recycling Network (EARN) bietet WEEE-bezogene Dienstleistungen in vielen europäischen Ländern an. Die EU-Richtlinie über Elektro- und Elektro-Altgeräte bereitet Entsorgungsunternehmen oft Probleme. „Es liegt an den Regierungen, die Einhaltung der Vorschriften durch Produzenten und Dienstleister zu überwachen. Die Produzenten müssen jedoch auch selber kritisch sein und ihre Verantwortung ernst nehmen“, sagt Bart van Kalkeren, Commercial Manager bei EARN, im Interview mit dem RECYCLING magazin.
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Die Auftragseingänge auf dem deutschen Stahlmarkt sind im vierten Quartal 2008 um 47 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gesunken. Und damit so stark wie noch nie in der Nachkriegszeit, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl mitteilt. Die Stahlunternehmen hätten weltweit auf den Nachfrageeinbruch schneller als in
früheren Rezessionen reagiert und ihre Produktion gedrosselt, so der wirtschaftspolitische Verband der deutschen Stahlindustrie. -
Das britische Non-Profit-Unternehmen WRAP (Waste & Resources Action Programme) hat eine neue Online-Datenbank eingerichtet. Recycling- und Entsorgungsunternehmen sowie lokale Behörden könnten mittels einer Reihe interaktiver Karten im Vereinigten Königreich nach kommunalen Recycling-Anlagen suchen, teilt WRAP mit.
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Deutschlands größte Aluminiumhütte steht auf der Kippe: Der norwegische Metallkonzern Norsk Hydro will kurzfristig die Produktion in seiner Aluminiumhütte in Neuss kürzen. Das Rheinwerk Neuss müsse eventuell sogar in zwei Monaten „eingemottet“ werden, so Hydro. Als Grund für das Aus nannte der Konzern die hohen Strompreise hierzulande und den weltweit schwachen Aluminiummarkt.
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Die Tönsmeier-Gruppe hat den polnischen Entsorgungsdienstleister Geppo sp. übernommen. Das gibt das Entsorgungsunternehmen mit Sitz in Porat Westfalica bekannt. Geppo betreibt unter anderem eine Aufbereitungsanlage für Haus- und Gewerbeabfälle. Damit setzt der nordrhein-westfälische Betreiber von Aufbereitungs-, Sortier- und Recyclinganlagen sein Wachstum in Polen weiter fort.
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Die Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) hat eine Methodensammlung zur Abfalluntersuchung herausgegeben. Das Ziel dieser Methodensammlung sei, „durch Vereinheitlichung der Vorgaben für die Abfalluntersuchung einen Beitrag zur Deregulierung von abfallrechtlichen Vorschriften durch Methoden-Harmonisierung zu leisten“, wie die LAGA mitteilt.
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Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Ludwigslust will bei der Altpapiersammlung sein Bringsystem auf ein Holsystem umstellen, um damit den gewerblichen Altpapiersammlern (Alba Nord, USM und Gollan) das Feld nicht kampflos zu überlassen. Bereits im Vergabeverfahren hatte der Landkreis dem potenziellen Auftragnehmer untersagt, in derselben Gebietskörperschaft gewerblich Altpapier zu sammeln. Nun prüft das Oberlandesgericht Rostock eine Entscheidung der Vergabekammer Schwerin, die darin einen Verstoß gegen § 97 Abs. 2 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) sieht.
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Elf nationale Biogas-Verbände haben sich zusammengechlossen: Auf der Jahrestagung des deutschen Fachverbandes Biogas in Hannover haben die Fachverbände den Europäischen Biogasverband EBA (European Biogas Association) gegründet. Arthur Wellinger, Vorstand und Geschäftsführer des Biogasforums in der Schweiz, wurde zum ersten Präsidenten der EBA gewählt.
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Die Finanz- und Wirtschaftkrise und der gesunkene Ölpreis haben zu einem Preisverfall der Seefrachtraten in Deutschland geführt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag der Index der Seefrachtraten in der Linienfahrt im vierten Quartal 2008 um 16,9 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraumes.
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Die Landesregierung hat den Entwurf eines Brandenburgischen Abfall- und Bodenschutzgesetzes beschlossen. „Mit dieser Novelle leisten wir einen spürbaren Beitrag zum Bürokratieabbau und zur Weiterentwicklung von Bodenschutz und Abfallwirtschaft im Land Brandenburg“, sagte Agrar- und Umweltminister Dietmar Woidke (SPD).
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Der neue Geschäftsführer der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen, Rainer Cosson, sieht das Scheitern des Umweltgesetzbuches gelassen. In einem Kommentar bezweifelt er, ob der vorliegende Entwurf des Bundesumweltministers tatsächlich dazu geeignet gewesen wäre, mehr Transparenz im Umweltrecht und Vereinfachungen für die Betriebe zu schaffen.







