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Newsarchiv

  • Eine positive Bilanz in einem wirtschaftlichen schweren Umfeld zieht das Recyclingunternehmen Remex Mineralstoffe. Nach eigenen Angaben habe die Remondis-Tochter durch Übernahmen im Bereich Baustoffrecycling, Gründungen neuer Niederlassungen und Forschungsinvestitionen für 2009 ein Wachstum erzielt. Maßgeblich beteiligt an dem Umsatzplus seien vor allem mehrere Firmenübernahmen.

  • Die Pläne für den Bau des „Hase-Kraftwerks“ auf dem Werksgelände der Papierfabrik Ahlstrom in Osnabrück sind auf Eis gelegt worden. Das hat die Maxxcon-Gruppe mitgeteilt. Das geplante Ersatzbrennstoff-Kraftwerk sollte durch die Verwertung von sortierten heizwertreichen Bestandteilen von Haus- und Gewerbeabfällen betrieben werden.

  • Im Jahr 2009 fielen in Münster 195.414 Tonnen Siedlungsabfälle an. Das geht aus der Abfallbilanz der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) hervor. Das waren zwar 20.000 Tonnen mehr als 2008, dennoch sei die Verwertungsquote auf 83,1 Prozent gestiegen, erklärte Mario Beutel, Betriebsbeauftragter für Abfall bei den AWM, bei der Vorstellung der Abfallbilanz.

  • Der Entsorgerverband BDE fordert ein stärkeres Bekenntnis zum Recycling. Die im Arbeitsentwurf zur Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes geforderte Recyclingquote von 65 Prozent ist aus Sicht des Verbandes zu niedrig. Auf Zustimmung stößt hingegen die geplante Einführung einer Wertstofftonne.

  • Im Jahr 2008 wurden in Thüringen rund 41.200 Tonnen Klärschlamm aus der biologischen Abwasserbehandlung von kommunalen Kläranlagen entsorgt. Das war im Vergleich zum Jahr zuvor ein Rückgang um 6,1 Prozent, meldet das Thüringer Landesamt für Statistik. Über 90 Prozent des Klärschlamms seien im Landschaftsbau und in der Landwirtschaft eingesetzt worden.

  • In der Diskussion um die Entsorgung der Verpackungen in Deutschland haben vier private Verbände nun eine gemeinsame Erklärung herausgegeben, in der sie sich eindeutig gegen eine Rekommunalisierung aussprechen. Anstatt einer „drohenden finanziellen Mehrbelastung von Bürgern und Unternehmen“ halten die vier Verbände vielmehr einen anderen Weg für sinnvoll.

  • Erhebliche Zweifel meldet die Stiftung Initiative Mehrweg (SIM) an einer Studie an, die Tetra Pak in Auftrag gegeben hat. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Einweg-Getränkekartonverpackungen die billigsten Verpackungen seien. SIM kritisiert, dass die Herleitung der Ergebnisse nicht veröffentlicht wird – das sei „in höchstem Maße unseriös“.

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