Newsarchiv
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Die EU-Kommission hat das Hong-Kong-Abkommen über umweltverträgliches Recycling von Schiffen überprüft. Daneben hat die Kommission auch geltende Rechtsvorschriften zum grenzüberschreitenden Transport von Giftmüll betrachtet. Dabei seien rechtliche Widersprüche entdeckt worden. Das hat die EU-Koordination des Deutschen Naturschutzrings (DNR) mitgeteilt.
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Der geplante Ausbau der Sekundärkupferhütte von Aurubis in Lünen ging mit einer dreitägigen Anhörung durch die Bezirksregierung Arnsberg Mitte März in die nächste Runde. Der Konzern will mit dem Projekt KRS-Plus bis 2011 rund 62,5 Millionen Euro investieren, einen Großteil davon in den Umweltschutz.
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Im vergangenen Jahr ist der Umschlag im Rotterdamer Hafen um etwas mehr als 8 Prozent zurückgegangen. Das hat das Ergebnis der Rotterdamer Hafenbehörde um 4,4 Prozent auf 144,2 Millionen Euro gedrückt, wie die Hafenbehörde mitteilt. Für dieses Jahr werde jedoch eine Steigerung des Güterverkehrs um über 3 Prozent erwartet.
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Mehr Mengen und weniger Sticheleien – Das Mainzer Entsorgungsunternehmen und Systembetreiber Landbell hat bekannt gegeben, dass es für das 2. Quartal 2010 mehr Verpackungen als im Vorgängerquartal lizenziert hat. Gleichzeitig appelliert Landbell an die Mitbewerber doch künftig auf „taktisch-kreative Meldeszenarien“ zu verzichten und die Diskussion wieder zu versachlichen.
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Die Firma Evonik Industries hat Erweiterung des Einzugsgebietes einer Sondermülldeponie im Rhein-Sieg-Kreis zurückgezogen. Dort, wo Evonik beabsichtigte, Müll aus ganz Europa zu entsorgen, soll weiterhin nur der firmeneigene Müll entsorgt werden. Das hat die Stadt Troisdorf bekannt gegeben.
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Das brandenburgische Landesumweltamt hat die kommunale Abfallbilanz für das Jahr 2008 vorgestellt. Demnach sei die den öffentlich-rechtlichen Entsorgern (örE)zur Entsorgung überlassene Menge an Abfällen im Vergleich zum Vorjahr um 1 Prozent auf 1.540.758 Tonnen gestiegen. Die durchschnittliche Gebührenbelastung für die privaten Haushalte hat sich verringert und lag bei 48 Euro je Einwohner.
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Die EU-Mitgliedstaaten sollten die Müllverbrennung in ihre nationalen Aktionspläne der Erneuerbare-Energienquellen-Richtlinie einbeziehen. Das fordert der europäische Verband der Betreiber von Müllverbrennungsanlagen CEWEP. Die Mitgliedstaaten müssen ihre Pläne bis Ende Juni bei der EU-Kommission einreichen.
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Die Anfang März vorgelegte neue Wettbewerbsstrategie der EU-Kommission zur Vorbereitung der europäischen Wirtschaft auf das nächste Jahrzehnt eröffnet auch der Recyclingindustrie neue Chancen, und wird daher von der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV) ausdrücklich begrüßt.
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Die Automobilbauer in Deutschland werden in diesem Jahr voraussichtlich 8,5 Prozent mehr Pkw produzieren als im Jahr 2009. Das hat das ifo Institut in einer aktuellen Studie zur Entwicklung des Pkw-Marktes ermittelt. Das Wachstum gehe allerdings nur auf die erwartete Ausweitung der Auslandsnachfrage zurück.
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Das sächsische Kabinett hat gestern den neuen Abfallwirtschaftsplan für den Freistaat beschlossen. „Ich bin erleichtert und zufrieden. Denn damit ist die Entsorgung aller zu
beseitigenden Abfälle im Freistaat für die nächsten zehn Jahre gewährleistet“, erklärte
Sachsens Umweltminister Frank Kupfer bei der Vorstellung des Abfallwirtschaftsplans. -
Die neue gemeinsame Prüfrichtlinie aller dualen Systeme zur Plausibilisierung der Planmengenmeldungen bleibt weiter umstritten. In ihrer heutigen Pressemitteilung betont der geschäftsführende Gesellschafter der Reclay Group, Raffael A. Fruscio, dass sein Unternehmen einer solchen Übereinkunft nur zustimmen kann, wenn diese keinerlei kartellrechtliche oder fachliche Stolpersteine enthält.
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Der TÜV Süd bietet die Zertifizierung „GreenMethane“ an. Damit werde das auf Erdgasqualität aufbereitete Biogas, das als sogenanntes Bioerdgas wie Erdgas verwendet und staatlich gefördert werden kann, zertifiziert. Ein Nachweis zur Herkunft und Einspeisung des Energieträgers ist Voraussetzung für staatliche Förderungen.







