Die Weltrohstoffpreise stiegen im März 2025 auf Dollarbasis nur minimal um 0,1 % gegenüber dem Vormonat, während sie in Inlandswährung aufgrund einer Aufwertung des Euro zum US-Dollar um 3,6 % sanken.
Die Weltrohstoffpreise stiegen im März 2025 auf Dollarbasis nur minimal um 0,1 % gegenüber dem Vormonat, während sie in Inlandswährung aufgrund einer Aufwertung des Euro zum US-Dollar um 3,6 % sanken.
Derzeit hat es niemand leicht auf den Metallmärkten. Der Markt ist unübersichtlich, gewohnte globale Handelsstrukturen funktionieren nicht mehr richtig und das Vertrauen in die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands ist gering.
Von Elektrofahrzeugen und Windturbinen bis zu Chips für KI und Computer – die meisten aufstrebenden Technologien sind auf kritische Halbleiter-, Batteriemetall- und Seltenerdmaterialien angewiesen. Da die Nachfrage weiter steigt und die Versorgungsrisiken zunehmen, entsteht rasch ein Markt für Technologien zur Rückgewinnung kritischer Materialien, die das Recycling von Altprodukten und Abfällen ermöglichen. Der Bericht von IDTechEx mit dem Titel „Critical Material Recovery 2025-2045: Technologies, Markets, Players“ analysiert Recyclingtechnologien, wichtige Akteure und die entstehenden Wertschöpfungsketten, um der steigenden Nachfrage nach kritischen Materialien gerecht zu werden.
Tomra Recycling bringt erstmals die Deep-Learning-Technologie GAINnext in der Metallbranche zum Einsatz. Die KI-Lösung soll es Aluminiumrecyclern und Schrottverarbeitern ermöglichen, ihre Aluminiumknetlegierungsströme gezielt aufzuwerten. Dabei trennt GAINnext niedriglegierte Gusslegierungen vom Knetmaterial, reduziert unerwünschte Legierungselemente wie Silizium und sorgt für besonders reine Aluminiumknetfraktionen.
„Die Doppelmoral ist offensichtlich: Während man US-Zölle kritisiert, will man nun selbst Zölle gegen die eigene Lieferkette einführen. Das schadet nicht nur den Recyclingunternehmen, die massiv in moderne Aufbereitung investiert haben, sondern gefährdet auch die Versorgung der Industrie mit hochwertigen Recyclingrohstoffen. Wer der eigenen Wertschöpfungskette schadet, schwächt am Ende die gesamte industrielle Basis in Europa.“
Die deutsche Aluminiumindustrie warnt vor dramatischen Folgen der neu in Kraft getretenen US-Zölle auf Aluminium. Während Primäraluminium und aluminiumintensive Produkte mit einem hohen Zoll belegt werden, bleiben Aluminiumschrotte zollfrei – mit fatalen Folgen für den europäischen Markt.
Der BDE hat die am 13. Februar 2025 von Präsidium und Vorstand beschlossene Gründung des Arbeitskreises Metallrecycling bekanntgegeben. Mit der konstituierenden Sitzung am Montag, dem 17. März 2025, wurde der Auftakt für einen intensiven Austausch zwischen Verbands- und Unternehmensexpertinnen und -experten und für die Entwicklung innovativer Konzepte zur Förderung des Metallrecyclings gesetzt. Die nächste Tagung findet am 4. Juni 2025 in der Berliner Geschäftsstelle des BDE im Haus der Kreislaufwirtschaft statt.
Der japanische Metallrecycler Matec hat kürzlich in Tomakomai nahe Sapporo eine der weltweit modernsten Aufbereitungsanlagen für Schredder-Rückstände aus Altfahrzeugen (ASR) in Betrieb genommen. In Japan ist diese Anlage mit jährlich 30.000 Tonnen Durchsatz die größte ihrer Art. Um verschiedene Materialströme effizient zu trennen, setzt das Unternehmen auf modernste Sortiertechnologien von Steinert.
Im Rahmen der Partnerschaft sollen Konzepte erarbeitet werden, wie Altfenster aus Sanierungsprojekten und Profilabschnitte aus der Produktion gezielt durch die TSR Group über das deutschlandweite Standortnetzwerk zurückgenommen und zu hochwertigen Recyclingrohstoffen aufbereitet werden können.
Das aktuelle Projekt Gießereistaubrecycling in Technikum und Anwendung GiTe im Rahmen des Projektverbundes ForCYCLE-Technikum will Prozessstäube aus Gießereien, die in einem Mengenbereich von mehreren Hundert Tonnen jährlich anfallen, einer Verwertung zuführen.
Nach einem durchwachsenen Jahr 2024 sieht sich die Weltkonjunktur auch 2025 mit einer Vielzahl von Herausforderungen und Risiken konfrontiert. Auch wenn von einer leichten zyklischen Erholung der Weltkonjunktur auszugehen ist, sind es insbesondere geopolitische Entwicklungen, die Abwärtsrisiken für das Weltwachstum mit sich bringen.
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