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Allgemein

  • Das Saarland will das Abfallaufkommen bis 2019 deutlich senken. Dies sieht der neue Abfallwirtschaftsplan vor. Derzeit liegt das Saarland mit einem Pro-Kopf-Abfallaufkommen von 240 Kilogramm deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 200 Kilogramm. Mit dem erwarteten Rückgang des Müllaufkommens soll auch die Abfallverbrennungskapazität angepasst werden.

  • Spätestens im vierten Quartal will Warschau die Modernisierung und Erweiterung seiner Müllverbrennungsanlage ausschreiben. Für das knapp 186 Millionen Euro teure Vorhaben sucht Polens Hauptstadt einen privaten Investor, der im Gegenzug für die Projektierung und Durchführung der Baumaßnahmen die Anlage über einen Zeitraum von 20 Jahren oder länger betreiben darf.

  • In Deutschland wird das Neubaugeschäft im Müllverbrennungsmarkt zwar einbrechen. Dennoch werden die weltweit installierten Verbrennungskapazitäten weiter anwachsen. Das erwarten das Kölner Beratungsunternehmen Ecoprog und Fraunhofer Umsicht-Institut laut der neu erschienenen Studie „Der Weltmarkt für Müllverbrennungsanlagen“. Bis 2014 werden demnach rund 72 Millionen Jahrestonnen dazukommen.

  • Der Bereich Erneuerbare Energien gerät wieder stärker in den Fokus der Investoren. Das hat eine Studie des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens KPMG ergeben. Attraktivste Zielländer sind demnach die USA, Indien und China. Erstmals liege dabei die Biomasse als Zielsektor für eine Investition vor den Segmenten Solar- und Windenergie.

  • Der österreichische Biogas-Spezialist Enbasys wird in der Türkei eine Anlage für die Vergärung organischer Haushaltsabfälle und landwirtschaftlicher Reststoffe bauen. Das teilt BioDiesel International (BDI) mit, zu deren Gruppe Enbasys gehört. In dieser Anlage sollen demnach 55.000 Tonnen schwieriger kommunaler und industrieller Abfall pro Jahr verwertet werden. Das Auftragsvolumen liege im unteren einstelligen Millionenbereich.

  • Der BDE hält die Pläne der Stadt Dortmund, eine kommunale Wertstofftonne einzuführen, für rechtswidrig. Der Verband sei grundsätzlich für die flächendeckende Einführung einer Wertstofftonne, aber: „Der Alleingang in Dortmund steht im krassen Widerspruch zu den Intentionen des neuen Kreislaufwirtschaftsgesetzes und ist zudem ein klarer Verstoß gegen die geltende Verpackungsverordnung. Es gibt kein Mandat für eine kommunale Wertstofftonne“, wie BDE-Präsident Peter Kurth sagte.

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