Automatisierte Sortierung von fünf Fraktionen
Die Anlage arbeitet vollautomatisch und verarbeitet bis zu 40 Tonnen Abfall pro Stunde. Sie trennt Kunststoffe, Papier und Pappe, Eisenmetalle, Nichteisenmetalle sowie organische Bestandteile. Die Rückgewinnungsraten liegen bei über 90 Prozent für Kunststoffe, Papier und Eisenmetalle sowie bei knapp 90 Prozent für Nichteisenmetalle. Eine Förderbrücke mit einer Länge von rund 250 Metern transportiert nicht verwertbare Reststoffe direkt zu zwei benachbarten Müllheizkraftwerken.
Siebtechnik für präzise Materialklassierung
Für die Klassierung des Materialstroms kommen vier Siebmaschinen des Herstellers Spaleck zum Einsatz. Eine Anlage vor der Zerkleinerung trennt grobe Bestandteile ab und reduziert damit Energiebedarf und Verschleiß im Shredder. Weitere Siebmaschinen übernehmen die Fraktionierung vor der Sortierung und sorgen für eine gleichmäßige Kornverteilung. Eine Spannwellensiebmaschine entfernt feuchte Feinkornanteile und stabilisiert die nachfolgenden Sortierprozesse.
Integrierte Anlagentechnik und Prozesssteuerung
Neben der Siebtechnik umfasst die Anlage einen Vorzerkleinerer, 14 Nahinfrarot-Sortiergeräte, Magnetabscheider, Wirbelstromseparatoren sowie einen Röntgensortierer. BANZO koordinierte die Umsetzung aller Gewerke auf Basis eines integrierten Steuerungs- und Schnittstellenkonzepts, das mechanische, elektrotechnische und digitale Komponenten zusammenführt. Die MSW-Aufbereitung Linköping basiert auf einer projektspezifischen Auslegung der einzelnen Prozessschritte.







