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Verpackungsverwertung leicht verbessert

Wie die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) und das Umweltbundesamt in einer gemeinsame Pressekonferenz mitteilten, ist die Verwertung der Verpackungsabfälle aus der Sammlung der dualen Systeme im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent gestiegen.
Foto: E. Zillner
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Die erfasste Menge sei hingegen nur um 1,5 Prozent gestiegen. Zudem wies Gunda Rachut, Vorstand der ZSVR, darauf hin, dass eine Mengensteigerung bei der Sammlung nicht zwangsläufig bedeutet, dass es sich dabei um Verpackungen handeln muss. Der Anteil an falsch eingeworfenen Materialien sei nach wie vor sehr hoch.

Einen erneuten Rückgang gab es bei der Glassammlung. Dies sei vor alle auf den Rückgang von Containerstellplätzen zurückzuführen. Dementsprechend konnte bei Glas die gesetzliche Verwertungsquote von 90 Prozent nicht erreicht werden. Mit 82,9 Prozent lag die Quote etwa auf dem Niveau von 2019.

Recyclingquote von mehr als 100 Prozent wurden bei Kunststoffen gesamt, Aluminium und Eisenmetallen erreicht. Gründe dafür sind unter anderem Unterbeteiligungen bei den Stroffströmen sowie intelligente Fehlwürfe. Bei PPK wurde die Quote von 90 Prozent mit 91,8 Prozent leicht überschritten.

Neben Glas wurden auch bei Getränkekartonverpackungen und sonstigen Verbundverpackungen die Verwertungsquote verfehlt. Bei Letzteren sei aber eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr erreicht worden. Auch bei Kunststoffen gesamt, Kunststoffen werkstofflich und Eisenmetallen konnten die Quoten gegenüber dem Vorjahr erhöht werden. Bei allen anderen Materialien ging die Quote zurück.

Die Gesamtverwertungsquote habe wie im Vorjahr bei etwa 90 Prozent gelegen. Insgesamt seien etwa 5,5 Millionen Tonnen Verpackungsabfälle aus der Sammlung der dualen Systeme verwertet worden.

Im Gegensatz zum Vorjahr sei die Inlandsverwertung leicht zurückgegangen. Allerdings finde die Verwertung im Ausland nahezu ausschließlich in der EU statt. Bei den sonstigen Verbundverpackungen habe sich das Verhältnis bei der Inlands- und Auslandsverwertung umgekehrt. Wurden 2023 noch 60 Prozent im Inland verwertet, waren es 2024 60 Prozent im Ausland. Durch Anlagenschließungen seien Kapazitäten im Inland verlorengegangen.

Eine Verwertung außerhalb der EU findet im Wesentlichen nur bei Kunststoffverpackungen (0,3 Prozent, Schweiz und Türkei) sowie Getränkekartonverpackungen (18,8 Prozent Türkei) statt.

Auch die Vorgabe, mindestens 50 Prozent der LVP-Sammelmengen dem Recycling zuzuführen, wurde mit 52,55 Prozent erreicht.

Quelle: Michael Brunn
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