Das Joint Venture mit dem Namen „UniPyrum“ hat seinen Sitz in Hamburg und wird über ein eigenes Management verfügen. Aufgabe des Unternehmens ist der koordinierte Ausbau mehrerer Produktionsstandorte in Deutschland und weiteren europäischen Ländern. Geplant ist, jeden Standort zunächst mit mindestens drei Thermolysereaktoren auszustatten. Daraus ergibt sich eine jährliche Recyclingkapazität von mindestens 22.000 Tonnen Altreifen pro Anlage. Durch den modularen Aufbau der eingesetzten Technologie ist eine standortspezifische Erweiterung der Kapazitäten vorgesehen.
Im Rahmen der Vereinbarung haben die Partner Zielregionen für die ersten drei Anlagen definiert. Zudem wurden Vorarbeiten für das Pre-Engineering sowie für die Erstellung eines Businessplans durchgeführt. Als möglicher erster Standort wurde ein bestehendes Unitank-Gelände im thüringischen Emleben identifiziert. Für diesen Standort sollen zeitnah die erforderlichen Genehmigungsverfahren eingeleitet werden.
Parallel dazu führt Unitank Gespräche mit potenziellen Lieferanten von Altreifen sowie mit Abnehmern der entstehenden Recyclingprodukte. Ziel ist es, stabile Liefer- und Absatzstrukturen für den Anlagenbetrieb aufzubauen. Mit dem Joint Venture sollen zusätzliche Recyclingkapazitäten für Altreifen in Europa geschaffen und industrielle Stoffkreisläufe gestärkt werden.







