Rückgang der Verkaufszahlen auf allen großen EU-Automärkten

Im November ist die Nachfrage nach Neuwagen auf allen wichtigen EU-Märkten spürbar zurückgegangen. Wie der Verband der Europäischen Autohersteller (ACEA) mitteilt, sind in der EU27 und in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz 7,1 Prozent weniger Autos als im Rekordmonat des Vorjahres verkauft worden.

Insgesamt seien im November knapp 1,1 Millionen Autos in der EU verkauft werden, so ACEA. Von Januar bis November seien insgesamt über 12 Millionen Autos neu registriert worden – das entspreche einem Rückgang von 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

In Deutschland fiel der Rückgang mit minus 6,2 Prozent noch vergleichsweise gering aus. In Frankreich wurden 10,8 Prozent weniger Autos neu zugelassen, in Großbritannien lag der Rückgang bei minus 11,5 Prozent, in Italien bei minus 21,1 Prozent und in Spanien bei minus 25,5 Prozent

Bei Betrachtung des Zeitraums Januar bis November haben Großbritannien und Spanien jedoch gegenüber dem Vorjahreszeitraum aufgeholt, und zwar um 3,4 Prozent beziehungsweise um 5,9 Prozent, wie aus den ACEA-Zahlen zu lesen ist. Die größte Zunahme konnte Irland mit immerhin 54 Prozent verzeichnen. Schlechter ausgefallen ist das Jahr bisher für die Autoverkäufer in Frankreich (minus 2,4 Prozent), Italien (minus 8,2 Prozent) und Deutschland (minus 25,2 Prozent).

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